400 Kilometer zwischen Eltern und Kind und wie Beziehung trotzdem gelingt.
Shownotes
Was passiert mit der Beziehung zwischen Eltern und Kindern, wenn nach einer Trennung plötzlich hunderte Kilometer zwischen ihnen liegen?
Einige getrennt lebende Eltern stehen genau vor dieser Herausforderung: Das eigene Kind lebt weit entfernt – manchmal 300 oder sogar 600 Kilometer. Spontane Besuche sind kaum möglich. Begegnung wird zur logistischen und emotionalen Herausforderung. Doch daran soll Beziehung nicht scheitern.
In dieser Episode sprechen Katja und ich mit Nadine von kindwärts darüber, wie Beziehung zwischen Eltern und Kindern auch über große Entfernungen hinweg möglich bleiben kann.
kindwärts ist ein Sozialunternehmen und unterstützt getrennt lebende Eltern dabei, die Bindung zu ihren Kindern über große Distanzen hinweg zu stärken. Über ein Netzwerk engagierter Gastgeber:innen öffnen Menschen ihr Zuhause und stellen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. So können Eltern in der Nähe ihrer Kinder sein und wertvolle gemeinsame Zeit verbringen, auch dann, wenn viele Kilometer zwischen ihnen liegen.
In dieser Folge erfährst du:
• welche Herausforderungen große Entfernungen für Kinder und getrennt lebende Eltern mit sich bringen • warum Distanz nicht automatisch Beziehungsabbruch bedeuten muss • wie das Übernachtungsangebot von kindwärts funktioniert • wer die Menschen sind, die ihr Zuhause für getrennt lebende Eltern öffnen • warum solche Begegnungsmöglichkeiten für Kinder so wichtig sind
Diese Episode ist Teil des Podcasthon 2026. Beim Podcasthon schließen sich Podcaster:innen weltweit zusammen, um gemeinnützige Organisationen und soziale Initiativen sichtbar zu machen. Eine Woche lang erscheinen Spezialfolgen, die soziales Engagement ins Rampenlicht stellen und neue Unterstützer:innen gewinnen sollen.
Wir freuen uns sehr, mit dieser Folge auf die wichtige Arbeit von kindwärts aufmerksam zu machen.
Wenn du selbst betroffen bist, jemanden kennst, der als getrennt lebender Elternteil weit entfernt von seinem Kind lebt, oder dir vorstellen kannst, Gastgeber:in zu werden, findest du hier weitere Informationen:
kindwärts – Übernachtungsmöglichkeiten für getrennt lebende Eltern https://www.wellcome-online.de/kindwaerts/uebernachtung-finden/
Mehr über die weltweite Initiative Podcasthon erfährst du hier: https://www.podcasthon.org
Deine Podcasthosts: Susanne Pehse und Katja Westerbarkey
Transkript anzeigen
Susanne Pehse: Stell dir vor, dein Kind lebt 400 Kilometer von dir entfernt. Alle zwei Wochen steigst du ins Auto, vier Stunden Fahrt, vielleicht sogar mehr. Nicht weil du Urlaub machst, sondern weil du die Beziehung zu deinem Kind lebendig halten willst. Und am Ende dieser Fahrt wartet kein Hotel, sondern ein Zuhause, das dir jemand öffnet. Ein Mensch, der sagt, herzlich willkommen, schön, dass du da bist. Du darfst hier sein, damit du Zeit mit deinem Kind verbringen kannst. Fernbeziehungen sind kein Kinderspiel.
Katja Westerbarkey: Und genau deshalb haben wir Kindwärts eingeladen, ein Sozialunternehmen, das getrennt lebende Eltern unterstützt, wenn große geografische Distanz im Spiel ist, mit Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe ihrer Kinder.
Susanne Pehse: Genau und diese Folge erscheint in einem besonderen Rahmen, nämlich im Rahmen des Podcaston 2026, dem weltweit größten Wohltätigkeitspodcast Event. Eine Woche lang stellen Podcaster aus aller Welt gemeinnützige Organisationen vor und wir werden diese Folge einem Sozialunternehmen widmen, das uns wirklich am Herzen liegt.
Katja Westerbarkey: Und deswegen haben wir uns wirklich sehr bewusst für Kindwärts entschieden, weil wir hier im Podcast immer wieder sagen, Kinder sollen später einmal sagen, ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern und Beziehung darf auf gar keinen Fall an Kilometern scheitern. Liebe Nadine von Kindwärts, wie schön, du heute bei uns bist. Möchtest du dich einfach mal kurz vorstellen und uns sagen, wer du bist?
Nadine Büttner: .
Nadine Büttner: Ja, danke schön erst mal und hallo, ich freue mich sehr über die Möglichkeit heute hier mit euch ins Gespräch zu kommen und ja auch Kindwärts ganz praktisch vorzustellen. Also ich bin Nadine Büttner, ich bin bei Kindwärts tätig als fachliche Leitung, das heißt ich schaue mir unser Angebot mit an, wie tragend ist es für Eltern, für Kinder, für Beziehungen, genau das, was ihr gesagt habt, dass wir Beziehungen tragfähig machen wollen, auch über Distanz hinweg. Und ich berate die anreisenden Elternteile, die also diese vielen Kilometer auf sich nehmen, in den Kontakt mit ihrem Kind zu bleiben. Und da ergeben sich einfach unendlich viele Fragen und Herausforderungen. Und ja, das ist so das. Kerngeschäft, was ich bei Kindwärts übernehme. Wir sind allerdings ein kleines Team mit mehreren Menschen und setzen uns alle voller Herzblut ein dafür, dass Eltern eben in Verbindung bleiben können zu ihren Kindern, trotz Trennung.
Katja Westerbarkey: Nadine, kannst du uns einmal so bisschen mit in die Praxis nehmen? Wie funktioniert Kindwärts ganz konkret? Wie finden Eltern ein Zuhause auf Zeit? Und wie läuft so ein Wochenende oder ein paar Nächte dann auch ab?
Nadine Büttner: Ja, also Kinnwärts ist das Angebot, das sich ganz konkret an getrennt lebende Elternteile richtet, die keinen gemeinsamen Alltag mehr haben können mit ihrem Kind, wo also der andere Elternteil beispielsweise zurückgezogen ist in die Heimat mit dem Kind oder ich selbst als Elternteil vielleicht mich beruflich verändert habe und nach der Trennung umgezogen bin und auf einmal eine räumliche Distanz entstanden ist zwischen mir und dem Wohnort meines Kindes. Und für diese Eltern sind wir eben Ansprechpartner und ich sag mal problemlöser an der Stelle, wo es wirklich scheitert mein Kind zu sehen, weil ich vielleicht keine Unterkunden finde und natürlich auch Belastungen auf verschiedener Ebene habe. Und wenn ich als Elternteil den Umgang in irgendeiner Form geregelt habe, also es ist klar, dass ich mein Kind sehen kann. Dann sind diese Eltern bei uns ganz richtig, indem sie sich zum Beispiel erst mal anmelden. Das läuft bei uns über die Homepage. Dort gibt es einen Registrierungsbutton. Also dort klicke ich jetzt ganz praktisch gesprochen, klicke ich drauf, gebe meine Vorinformationen ein. Diese Informationen sind bei uns hinterlegt und dann nimmt eine Kollegin Kontakt auf. Dann kommt dieser Elternteil mit unserem Teammitglied ins Gespräch und dann gibt es ein sogenanntes Onboarding bei uns. Das heißt, dann wird genau gesprochen, okay, wo suchst du denn eigentlich? Also wo wohnt dein Kind? Zum Beispiel ich als Vater wohne jetzt am Bodensee. Mein Kind ist nach Düsseldorf umgezogen oder lebt dort. Dann sage ich, na ja, ich suche in Düsseldorf. In welchem Stadtteil denn ungefähr? Dann schauen wir erstmal, wo ist überhaupt der Bedarf? In welcher Region? In welchem Stadtteil? Wie ist die Flexibilität? Also hat der anreisende Elternteil zum Beispiel ein Auto oder ist auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen? Dann fragen wir sozusagen diese Rahmenbedingungen auch die Wünsche ab. Die Wünsche können zum Beispiel auch sein, ich komme alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag und ich wünsche mir, dass mein Kind dort auch mit sein kann, dass wir gemeinsam einen Aufenthalt haben. Oder es kann auch sein, ich brauche einfach nur eine Übernachtung von Samstag auf Sonntag oder auch von Mittwoch auf Donnerstag. Das sind also ganz individuelle Anfragen, die wir abklären.
Nadine Büttner: Und mit diesen Informationen schauen wir dann in unser bundesweites Netzwerk an ehrenamtlichen Gastgebenden. Das sind über 2000 momentan deutschlandweit. Also über 2000 Menschen, die ihre Tür öffnen und sagen, hey klar, es kann jemand zu mir kommen. Ich habe Platz, ich habe die Möglichkeit und du Elternteil bist hier herzlich willkommen. Und dann schauen wir eben, wer ist genau in dieser Gegend gerade oder wer hat da gerade Kapazität. Und dann machen wir das sogenannte Matching. Das heißt, wenn die Kriterien sich gegenseitig erfüllen, dann verbinden wir diese Person miteinander, dass sie miteinander ins Gespräch kommen können, sich kennenlernen können. Und das ist etwas, was die beiden auch selbstständig machen. Also sprich Elterntal und Gastgebender, telefonieren dann oder machen Zoom-Call oder treffen sich persönlich. Das ist dann so, wie es für beide am besten passt. das erst mal so vorab zum Kennenlernen und wie Eltern sich bei uns registrieren können. Dann hattest du ja auch noch gefragt Katja, wie so ein Wochenende abläuft. Also das ist natürlich total unterschiedlich, weil auch die, ja die, wie soll ich sagen, die Kontakte, die Umgangskontakte natürlich ganz unterschiedlich geregelt sind. Also wir haben alles dabei. Wir haben Eltern dabei, die einmal im Monat ihr Kind sehen. Dann haben wir Eltern, die jede Woche fahren. Dann haben wir Eltern, die von Freitag bis Sonntag ankommen. Manche sind einfach nur einen Nachmittag da. Manche haben begleiteten Umgang. Also es ist sozusagen ein ganz, ganz bunter Blumenstrauß, so wie das Leben nun mal bunt ist und vielfältig. Und von daher ist die Antwort, es gestaltet sich ganz individuell, also zwischen Gastgeber und oder Gastgebenden und Eltern teil in enger Abstimmung. wird geschaut, was ist möglich, was wird gebraucht und ich habe zum Beispiel einen Vater in der Beratung, der reist freitags nachmittags an, holt sein Kind vom Kindergarten ab und dann kommen die jetzt beim Gastgebenden erst mal an, machen einen kleinen Snack und dann gibt es sozusagen gemeinsames Ankommen in der Küche beim Gastgebenden und dann verweilen die zusammen nachmittags abends, abends kommt das Kind dann wieder nach Hause zur Mutter jetzt in dem Fall.
Nadine Büttner: und samstags morgens treffen die sich erneut. Also das ist, das ist zum Beispiel eine Konstellation, die es gibt. Es gibt aber wie gesagt auch die Situationen, dass ein anreisendes Elternteil einfach nur eine Übernachtung benötigt. So, so kann man sich das vorstellen, ganz praktisch.
Susanne Pehse: Nadine, tränkt sich gerade eine Frage auf und die möchte ich jetzt gerade unbedingt stellen. Kennst du so die Gründe, warum Eltern so weit wegziehen? es gibt ja die Gründe, sind ganz vielfältig, aber ich kann mir gut vorstellen, wer uns jetzt zuhört, dass sich diese Frage irgendwie bei Menschen automatisch aufdrängt. Wieso zieht man so weit voneinander entfernt? Kannst du uns da vielleicht so
Nadine Büttner: Mmh.
Susanne Pehse: typische Gründe nennen.
Nadine Büttner: Ja, also was ich ganz, ganz oft mitbekommen habe, ist, dass während oder nach einer Trennungssituation der Elternteil mit dem Kind zurück in die Heimat zieht, Anbindung zu haben. Also familiäre Unterstützung und so ein Auffangnetz, widersuchend. das ist was, was ich ganz oft höre, dass einfach die Trennung an sich ja sehr oft sehr belastet, sehr schmerzhaft ist. Dann stehe ich dort vor neuen Situationen mit Kind und dann suche ich mir Anbindungen und wo habe ich die oft in der Heimat? Also das ist einfach eine Situation, die ganz oft gegeben ist. Dann haben wir auch berufliche Veränderungen. Das sind so die zwei Hauptthemen, die jetzt bei mir angekommen sind. Da kann es natürlich auch hier die bunte Palette geben an Gründen. Aber das würde ich jetzt mal sagen aus der Erfahrung, die ich gemacht habe bisher mit unseren Elternteilen, sind das so die zwei Hauptantreiber.
Susanne Pehse: sich auch mit dem in meinen Begleitungen. Deswegen fand ich die Frage jetzt sehr spannend, weil natürlich jemand, der nicht betroffen ist, sich diese Frage durchaus stellen könnte und gerade das Thema Umfeld, wie wichtig das ist. Katja, das haben wir am letzten Podcast auch schon beleuchtet und ja, das sind alles gute Gründe.
Nadine Büttner: Mhm.
Nadine Büttner: Absolut.
Nadine Büttner: Mhm.
Susanne Pehse: Ich würde ganz kurz break. Ich würde nämlich gerne die zweite Frage weglassen. Die passt jetzt für mich gerade nicht mehr so richtig rein. Katja, darfst du wir warten kurz fünf Sekunden mit der dritten Frage weiter.
Katja Westerbarkey: Mathis, ich würde aber dann, wenn du die zweite Frage nicht stellst, schon an dich fragen, was das für die Kinder macht, in diesem fremden Zuhause zu sein. Ich könnte dir aber an die nächste Frage von mir jetzt anbinden.
Susanne Pehse: Ich finde es als zweite Frage gar nicht so schlecht, dass wir es extra stellen, weil dort geht es ja mehr die Gastgeberinnen und Gastgeber in deiner Frage. Aber deine Frage ist gut. Also stell die gerne. Stell einfach zwei Fragen hintereinander.
Katja Westerbarkey: Ja. Ja. Ja. Ja. Okay, gut, ich ja.
Katja Westerbarkey: Nadine, du hast eben erzählt, wie das so aussehen kann am Wochenende oder eine Übernachtung oder zwei Übernachtungen. Ich habe mich gefragt, was macht das mit den Kindern? Sie kommen von ihrem gewohnten Umfeld. Ein Elternteil holt sie ab und betreut sie in einer fremden Wohnung. Und ich kann mir vorstellen, dass das für Kinder je nach Alter auch so eine Anlaufzeit braucht. mitspielt in einem Wochenende. ist er jede Minute sehr kostbar. Was hast du für Erfahrungen gemacht, wie Kinder in einem, in Anführungsstrichen, Fremden zu Hause reagieren oder sich verhalten?
Nadine Büttner: Hm.
Nadine Büttner: Ja, ich würde tatsächlich so einen Schritt vorher einsteigen, die Frage zu beantworten, weil das Wichtigste, was die Kinder erleben und brauchen, ist ja die Sicherheit. Also die Sicherheit, da ist jetzt zum Beispiel Papa angereist, es ist ganz klar, Papa besucht mich, Papa kommt zu mir, es geht mich und uns. Das ist erstmal die aller, aller wichtigste tragende Botschaft für die Kinder. Und aus dieser Sicherheit heraus, aus dieser Bindungsbeziehungen, die da ja auch entsteht und da ist und wächst, geht es dann eben zum Beispiel jetzt in der Situation in den anderen Haushalten bei einem Gastgebenden. Und da geht es ja darum, dass ich als Kind die ganze Zeit mit meinem Papa oder meiner Mama, wenn die jetzt die Anreisende ist, zusammen bin. Und da ist das Wichtigste jetzt bei unserem Angebot, dass im Unterschied zum Beispiel zu einer Hotelübernachtung ist ja bei dem Gastgeberangebot, ist ein wiederkehrendes Angebot, was eben auch diese Verlässlichkeit und diese Sicherheit anbietet. Also wenn ich alle zwei Wochen bei zum Beispiel Marianne mit in der Küche stehe als Kind, dann habe ich da einen anderen Bezug zu, als wenn ich zum Beispiel Papa im wechselnden Airbnb-Hotel sehe oder eben in einer anderen Unterkunft und eben diese Sicherheit, die Routine, die Verlässlichkeit. Das ist das, was die Kinder brauchen und das ist das, weshalb wir auch kindwärts so gut finden, weil es eben wesentlich mehr ist und viel tiefergehend als einfach nur eine Hotelübernachtung, sondern es geht Beziehung, Sicherheit und das Miteinander.
Katja Westerbarkey: Mich berührt es wahnsinnig, dass es Menschen gibt und ich würde es am liebsten auch tun, die ihr Zuhause zur Verfügung stellen. Und so wie ich dich jetzt verstanden habe, ist es die Stellens zur Verfügung und wenn ein Elternteil kommt, dann ist es auch eher die Regel, dass sie immer in diesem gleichen Gastgeber Zuhause auch bleiben. Habe ich dich da richtig verstanden?
Nadine Büttner: Ja, das ist das Wünschenswerte. Also Katja, ich nehme dich einfach mal mit. Wenn du Gastgeberin werden möchtest, dann kannst du das ganz einfach tun, indem du auch auf unsere Homepage schaust und unter Gastgeber werden kannst du dich dort registrieren. Das ist dann auch, dass du erst mal deine Vorinformationen reingibst und dann wird es ähnlich wie mit den Eltern gehandhabt, dass dann eben die Kollegin dich ansprechen wird, anrufen wird und dann wirst du erst mal erzählen, was du überhaupt
Katja Westerbarkey: Vielen Dank.
Nadine Büttner: anbieten kannst. Also das Mindeste, was wir von Kindheitsseite aus sagen, ist immer ein Bett. Also das muss noch nicht mal ein eigenes Zimmer sein, das kann eine Schlafcouch im Wohnzimmer sein. Also wenn man sich wirklich vorstellt, es reißt jemand 800 Kilometer an, hat keine Unterkunft, dann ist da auch einfach ganz viel schon mitgetan, wenn einfach dieses Bett dort steht. Also das ist das Mindestangebot. Wenn es dann am nächsten Morgen einen Kaffee gibt, ist das natürlich auch ganz toll. Und dann ist nach oben, sage ich mal, ist alles offen. Also du entscheidest als Gastgeber natürlich, wann und wie oft du die Tür aufmachen möchtest, in welchen Intervallen auch. Und es ist natürlich auch für dich als Gastgebende ganz, ganz wichtig, dass du dich zu nichts verpflichtest. Also dass du nicht dauerhaft jetzt hier eine Verpflichtung eingehst, sondern so wie sich das Leben bei den Eltern auch verändert. darf sich das natürlich auch bei dir verändern. Das heißt, wenn du sagst, nee, jetzt habe ich mal zwei Monate, da möchte ich gerade nicht oder ich habe selbst Familienbesuch oder was auch immer da ist, dann kannst du auch pausieren oder jederzeit auch aufhören, dein Angebot zurückziehen. Also es geht sozusagen mit keiner Verpflichtung einher.
Katja Westerbarkey: Und mein Impuls ist, also weißt du, ich merke so diesen eigenen Schmerz natürlich als Trennungsmama. Wenn ich mir vorstelle, ich bin jetzt in der Situation, sehe die Kinder irgendwie nur in der Distanz oder andersrum, meine Kinder sehen ihren Papa nur in der Distanz, dann würde mich als Gastgeberin bewegen, will denen, also da blutet so bisschen mein Herz für die Kinder.
Nadine Büttner: Hmm.
Katja Westerbarkey: dass sie den anderen Elternteil wirklich aussehen. Ich wäre der Typ, sehr behütet und sagt, du einen Kaffee? Willst du das? Mich dann noch rauszunehmen und zu sagen, es ist eure Zeit. Was ist deine Erfahrung? Was sind die Beweggründe von den Gastgebern, dass sie ihr Zuhause anbieten? Was sind das für Menschen?
Nadine Büttner: Hmhm.
Nadine Büttner: Ja, das ist ganz typisch, wie du das berichtest, weil wir haben auch viele Gastgebende, die Trennungserfahrung selber mitbringen, also die einfach einen Bezug dazu haben, sei es, dass sie selber die Erfahrung gemacht haben oder sie kennen vielleicht jemanden aus dem direkten Umfeld, wo sie das von außen miterlebt haben und da ganz viel Mitgefühl haben. Es gibt aber auch einfach Menschen, die was Gutes tun möchten, tatsächlich, die ein ganz offenes Herz haben und sagen, ich möchte, ich möchte was Gutes tun, ich möchte mich einsetzen, ich habe die Möglichkeit. Es sind auch Gastgebende dabei, deren Kinder zum Beispiel ausgewachsen sind, aus dem Haus sind und auf einmal ist da ein Kinderzimmer frei und die sagen, alles klar, das kann ich anbieten, ich habe Raum, ich habe die Möglichkeit. Warum nicht? Das ist eine gute, gute Sache hier, die ich unterstützen kann. Wir haben auch selbst Kindwärtseltern, also Eltern, reisen, die dann sagen, na klar, wenn ich reise und das Angebot in Anspruch nehme, dann biete ich mein Zuhause auch an. Also auch hier wieder ganz vielfältig und vereinbar ist, glaube ich, dieser Gedanke, dass alle dieses Mitgefühl haben und diese Offenheit mitbringen, zu sagen, okay, ich bin bereit, da meine Tür zu öffnen, ich schaue, wer da kommt, ich lasse mich drauf ein und ich bin ganz neugierig und Das, was du sagst, die Abgrenzung, die obliegt dann tatsächlich ja auch jedem selber. Also Gastgeber und Elternteil lernen sich kennen und dann sprechen die miteinander und dann schauen die auch, der eine braucht das. Also wir haben da auch ganz unterschiedliche Situationen, wie manche Gastgeber hinterlegen dann irgendwann den Schlüssel und dann ist einfach nur der Schlüssel da oder haben so einen Code oder wie auch immer. Und andere sind eben da, wie du sagst, die erst mal vielleicht begrüßen mit einem Kaffee und man stimmt sich da ab. Und das ist eben das, was auch ja menschliche Beziehung ausmacht, in den Kontakt zu gehen, nicht allein zu sein, angebunden zu sein und gemeinsam auch auszuloten, was passt für mich als Elternteil und was passt für den Gasgebenden.
Katja Westerbarkey: Und so entsteht ja auch für das Kind vielleicht im besten Fall noch mal ein zusätzliches soziales Abseits von dem fixen Zuhause. könnte mir vorstellen, dass da bestimmt auch wunderschöne Freundschaften und noch mal ein soziales Netz, wenn es Gastgeber mit eigenen Kindern sind, entsteht. Also diesen Gedanken finde ich zum Beispiel wunderschön.
Nadine Büttner: und dann
Nadine Büttner: Das haben wir auch. Das sind dann die ganz, ganz anrührenden Nachrichten, die wir dann bekommen, wenn wir dann zum Beispiel ein Foto bekommen von Gastgebenden und Elternteil mit Kindern zusammen oder Kinder, die die Eltern dann sagen, meine Kinder sagen, das ist tatsächlich mein Zuhause, mein anderes Zuhause oder so. Also das sind dann die Geschichten, die wirklich entstehen können.
Susanne Pehse: Das ist so schön Nadine. Und gerade beim Zuhören habe ich so gedacht, das hat sowas von geben und nehmen. wenn ich die Kapazitäten habe und vor allen Dingen die Haltung und dieses, ich möchte etwas geben, ich empfange auch gleichzeitig etwas als Gastgeber. Ich fand das gerade super spannend, dir da zuzuhören. ist so richtig mein Herz, ich richtig gemerkt, da geht mein Herz auf.
Nadine Büttner: Mmh.
Susanne Pehse: total schön. Und du hast es vorhin schon angeschnitten Nadine. Was sich für Kinder verändert, wenn sie wissen Mama oder Papa kann eben kommen. Also es gibt einen sicheren Ort. Die Begegnung ist überhaupt wieder möglich und nicht nur für die Kinder, sondern vor allen Dingen auch für die Erwachsenen. Ich kann mir vorstellen, wenn du jetzt auf einmal diese Information irgendwie verarbeiten musst. mein Kind zieht jetzt tatsächlich 600 Kilometer weit entfernt, dass er erstmal so eine Barriere ist und so ein Oh Gott.
Nadine Büttner: Ja.
Nadine Büttner: Hm.
Susanne Pehse: Wie mache ich das jetzt? Und dann davon zu wissen, dass es euch gibt, das ist ja Gold wert. Fällt dir noch was ein Nadine, was für Kinder durch diese Begegnungen noch möglich wird? Also du hast schon sehr viel jetzt genannt, aber vielleicht gibt es noch etwas.
Nadine Büttner: Ja, ich glaube, dieser Trennungsschmerz den Kindern oft zu sich nehmen. wisst ihr ja, dass das kann man als Elternteil manchmal gar nicht verhindern, dass durch diese Regelmäßigkeit, durch die Möglichkeit, ich kann den Kontakt zu beiden Elternteilen halten. Also ich Mama und ich sehe auch Papa, dass dass sich das System beruhigen kann, es vielleicht mal so zu formulieren. Also diese Verlustangst, die vielleicht getriggert wurde, vielleicht auch der Schmerz im Kind, diese Unsicherheit, was ist denn da eigentlich? Das kann durch diese Regelmäßigkeit, durch das, was du, Susanne, auch sagtest, durch diesen Beziehungsaufbau, den es natürlich mit dem anderen Teil gibt, Eltern teilgibt, aber auch durch diese Anbindung in dem Raum, wo ich als Kind mich bewege. kann das alles beruhigend wirken und aus dieser Sicherheit heraus, die ich als Kind als Grundlage eigentlich brauche. Also ich brauche Sicherheit, aus der heraus kann ich mich entwickeln, da kann ich frei sein, kann ich lebendig sein, da kann ich spielen, da kann ich erkunden, wenn ich mich nicht sorgen muss. Wenn ich mich nicht sorgen muss, ja wie geht das überhaupt, wann kommt Papa überhaupt noch, der ist so weit weg und wo soll der sein und wo schläft der überhaupt und wenn das alles genommen wird, dann kann ja kann wirklich das Kind Kind sein. Und das ist auch so mein persönlich größter Wunsch, ja, dass wirklich es Eltern, die getrennt sind, gelingt, die Eltern schafft, als was Gemeinsames zu betrachten. Also das ist wirklich das Größte, was ich mir wünschen kann für die Kinder.
Susanne Pehse: Ja.
Katja Westerbarkey: Da sprichst du uns aus der Seele.
Susanne Pehse: Ja, da rennst du bei uns auf die Füße ein. Weil das tatsächlich ja auch unser Ansehen ist. Und ich habe noch ganz kurz, Katja, bevor du gleich noch die Frage stellst. Ich fand es gerade so spannend, das System zu beruhigen. Das System beruhigt sich. Und da will ich noch mal ganz kurz reingehen, weil mir sofort kam, ja klar, durch diesen Gastgeber oder Gastgeberin, durch diese dritte Person.
Katja Westerbarkey: Du hast
Susanne Pehse: kann sich schon alleine das System beruhigen. Ich bin also nicht darauf angewiesen, dass je nachdem, was ich für ein Verhältnis auch mit dem zweiten Eltern teilhabe, das jetzt dort in der Wohnung auf irgendeine Art und Weise zu machen oder eben mit dem Kind 24-7 draußen zu sein und es dann wieder bei Mama oder Papa abzugeben, sondern ich habe so diese dritte Instanz, diesen dritten schönen Rahmen und dachte jetzt gerade, es ist natürlich schon irgendwie schön. wenn ich das in so einer Regelmäßigkeit mache, mein Kind zu besuchen, dass der Gastgeber oder die Gastgeberin tatsächlich irgendwie gleich bleibt. Dass es da auch eben letzten Endes vielleicht sogar Bezugspersonen für das Kind werden können. Also das ist ein total schöner Gedanke, wenn das so funktionieren kann.
Nadine Büttner: Genau, du sagst es, wenn das so funktioniert, also das ist nichts, was in unserer Hand liegt, was wir von Kindwärtsseite aus beeinflussen können. Also was wir beeinflussen, ist die Ermöglichung von dem Kontakt, von dem Matching, dass es das gibt, dass ich als Elternteil übernachten kann bei einem Gastgebenden. Und die Beziehungsgestaltung und das, was daraus werden kann, ob liegt natürlich, ja, bei den Beteiligten oder allen Beteiligten und Das würde ich einfach gerne nochmal betonen wollen, dass Gastgeber sein oder Gastgeber werden bei uns bedeutet nicht, ich übernehme Verantwortung für Beziehungsgestaltung, dass ich da jetzt die Rolle hätte, ich muss da irgendwie als dritte Person aktiv werden oder da sein, sondern wenn sich das ergibt im Miteinander. Wir haben auch Reisen, die wirklich mehrere Jahre beim gleichen Gastgebenden sind. Da entstehen Kontakte, da können Freundschaften entstehen. Und gleichzeitig gibt es eben auch die Menschen, einfach reisen, dort zu übernachten. Und da gibt es auch keinen Kontakt darüber hinaus. Und das ist auch in Ordnung. Also das möchte ich einfach nochmal betonen, dass es diese bunte Palette gibt.
Katja Westerbarkey: Ich habe mir auch gerade gedacht, das ist sehr vielfältig, das hast du ja auch erwähnt, Nadine. Gleichzeitig kann ich mir schon vorstellen, dass es, wenn es mein System beruhigt, wir haben jetzt vom System des Kindes gesprochen, wenn es mein System als Elternteil der anreißt, beruhigt zu wissen, wo ich hingehe. Und da bin ich ja individuell, bin ich beruhigt, wenn ich weiß, ich habe ein Dach über dem Kopf und es ist warm und ich habe ein Bett. Oder beruhigt es mein System,
Nadine Büttner: Ja.
Katja Westerbarkey: wenn ich weiß, wo ich hingehe. Da war ich schon mal und ich finde so das gewohnte. Wenn mein Nervensystem, mein Körper ruhig sind, dann kann ich das Kind ja auch noch mal viel besser regulieren und in Empfang nehmen, egal wo ich bin. kann ich mir gut vorstellen, dass die, sich bei euch melden und eben, ich nenne es jetzt mal, zu Hause auf Zeit suchen, auch so bisschen auf sich achten können, wo fühle ich mich denn sicher. Bin ich variabel oder brauche ich eher was Festes? Gibt es die Möglichkeit, den Wunsch bei euch dann auch zu äußern?
Nadine Büttner: Meinst du jetzt variabel, ob ich nur übernachten möchte oder mehr möchte? Oder in welche Richtung meinst du das?
Katja Westerbarkey: wo ich übernachte. Genau, ob das immer jemand Fixes ist oder ob das einfach auch variieren darf.
Nadine Büttner: Also das ist tatsächlich so, dass wenn es ein gelingendes Matching gibt, also es gibt einen Gastgebenden, der genau zu dem Zeitpunkt, wo ich es brauche, seine Tür öffnet und sagt, alles klar, du kannst jetzt an dem und dem Datum immer kommen, wie auch immer, und die beiden verstehen sich, dann spricht eigentlich nichts dagegen zu wechseln. Also es spricht nichts dafür zu wechseln sozusagen. Also wenn es einen gelingenden Kontakt zueinander gibt, ist wirklich ist wirklich das Beste erreicht, so würde ich es mal formulieren. Und gleichzeitig ist es, wie du sagst, verändern sich auch Situationen, also bei Gastgebenden und bei Eltern. Und es kann auch irgendwann sein, dass es nicht mehr passt, aus welchen Gründen auch immer. Und dass ich dann sage, okay, ich möchte einen Gastgebendenwechsel haben, ich möchte mir noch mal jemand anderen angucken, wo es vielleicht besser zwischen uns passt oder umgekehrt. Der Gastgeber kann auch sagen, ja, das passt in diesem
Katja Westerbarkey: Mhm, ja.
Nadine Büttner: Dieses Mal nicht, aber ich bin offen weiterzumachen. da ist auch alles möglich. Das ist tatsächlich dieses Miteinander, was dann auch die beiden jeweils untereinander ausloten.
Katja Westerbarkey: Nadine, eine Frage hätte ich noch. Was würdest du Eltern sagen, wenn ihr merkt oder wenn die Eltern auch kommunizieren, dass sie Angst haben, dass diese große Distanz auch automatisch was in der Bindung und in der Beziehung zum Kind macht? Hast du... Denn ihr holt die ja schon teilweise bestimmt ziemlich am Anfang ab. Hast du irgendwie einen Impuls oder etwas, was dem Elternteil oder beiden Elternteilen noch mal Vertrauen geben kann?
Nadine Büttner: Also es ist definitiv nicht die Zahl der Kilometer, die zwangsläufig zur Distanz oder zur Beziehungsabbruch führen muss, sondern Beziehung entsteht durch Verlässlichkeit. Und die Verlässlichkeit ist auch gegeben, wenn ich regelmäßig komme, sei es alle 14 Tage, alle drei Wochen. Also wenn ein Kind ein Verlass spürt, wenn ein Kind spürt, dass trotz Distanz Zum Beispiel ich sag Papa ist da, weil wir einfach 90 Prozent Väter haben, die anreisend sind. Wenn ein Kind spürt, mein Papa ist da, auch wenn ich ihn jetzt nicht jeden Tag sehen kann, aber der ist da und ich weiß, ich, ich habe dieses Vertrauen mitbekommen, da sind die offenen Arme oder ich kann mich melden oder er ist auf jeden Fall verlässlich, tritt er in mein Leben, dann ist das das Beste, was ich mitgeben kann und da spielen die Kilometer an sich überhaupt keine Rolle. Also diese Emotionale Erreichbarkeit, ist das, was Kinder stärkt, was Kinder prägt. Ja, das würde ich mitgeben. Also Distanz ist herausfordernd, zweifelsohne. Es ist belastend und wir bieten mit Kindwärts einen Teil oder wir tragen mit einem Teil dazu bei, dass Entlastung ins System kommen kann, so wie du es auch vorhin sagtest, Katja.
Susanne Pehse: Also Nadine, vielen, vielen Dank. Wir kommen tatsächlich so langsam zum Ende und ich fand das super spannend von dir diesen Einblick zu hören von Kindwärts. Und wir haben vor allem auch gehört, dass Trennung vieles verändert, also manchmal auch so wie die Landkarte einer Familie. Aber sie darf eben nicht darüber entscheiden, Beziehungen möglich bleiben. Und wenn Menschen bereit sind, Türen zu öffnen, damit Eltern und Kinder sich weiter nah sein können, dann ist das tatsächlich auch eine gelebte Trennungskultur. Und ich finde es so, so schön, euer Angebot zu...
Nadine Büttner: Absolut.
Katja Westerbarkey: Wenn du selbst betroffen bist, der dazuhört oder die zuhört oder du jemanden kennst, der mit großer Distanz lebt oder dir sogar vorstellen kannst, selber Gastgeberin zu werden, dann findest du alle Informationen zu Kindwärts natürlich in unseren Show Notes.
Susanne Pehse: Und wir danken Nadine, dass du heute bei uns warst. Vielen Dank für deine Arbeit, für dein Engagement und danke, dass du uns einen Einblick gegeben hast in das, was möglich wird, wenn Menschen auch Verantwortung übernehmen und eben nicht resignieren und sagen Gottes Willen, das ist jetzt, da kann ich keine Brücke mehr schlagen zu meinem Kind, sondern das ist, ihr bietet diese Brücke an, auch über Kilometer hinweg und das finde ich ganz fantastisch.
Nadine Büttner: Ja, danke auch meinerseits.
Katja Westerbarkey: Und wir wollen... Wir wollen natürlich auch allen Gastgeber innen da draußen, die die Türen offen halten, danken. Ich habe gemerkt in unserem Gespräch, dass mir das so richtig das Herz aufgeht und dass es mich echt ziemlich berührt, weil es alles andere als selbstverständlich ist, jemanden auch in so einer extremen Situation das zu ermöglichen. Und zeitgleich ist es einfach nur so wunderwunderschön, auch oder vor allem im Sinne der Kinder zu tun, dass Kinder ihren anderen Elternteil in ihrem gewohnten Umfeld sehen können. Es ist so, so schön, dass die... Wir sind wirklich sehr dankbar, dass es dich und solche Menschen gibt, die kindwärts gegründet haben und dies weiterführen mit vollem Herzblut, mit der Intention, dass Eltern die Möglichkeit haben und Kinder weiterhin bei der Elternteile regelmäßig sehen.
Nadine Büttner: Mhm.
Nadine Büttner: Ja, danke schön. Auch meinerseits, ich bin nicht die Gründerin von KindWerts, aber ich bin auf jeden Fall absolut mit vollem Herzblut dabei und mir ist es auch ganz, ganz wichtig, dieses Angebot in die Welt getragen wird und dass wir wirklich ganz, ganz viele Menschen damit erreichen. wenn ich das an dieser Stelle noch aussprechen darf. Wer uns so unterstützen möchte, wir sind wirklich auf Spenden und Finanzen angewiesen und freuen uns natürlich über Support, damit das Angebot ja langlebig bleiben kann und genau wie ihr gesagt habt, die Kinder, die profitieren davon, die Eltern-Kind-Beziehung und ja, ganzem Herzen, Dankeschön.
Susanne Pehse: Vielen Dank Nadine an dich. Und bevor wir jetzt diese Episode schließen, möchte ich noch sagen, dass diese Teil des Podcasts war eine weltweite Initiative, bei der Podcasts gemeinsam gemeinnützige Organisationen eine Bühne geben. Eine Woche lang erscheinen Spezialfolgen, um soziales Engagement sichtbar zu machen und auch neue Unterstützerinnen zu gewinnen. Weitere Informationen dazu findest du ebenfalls in unseren Shownotes.
Katja Westerbarkey: Vielen lieben Dank, dass du heute wieder bei uns zugehört hast. Deinem absoluten Lieblingspodcast Starke Trennungseltern.
Susanne Pehse: Und vielleicht nimmst du aus dieser Folge eines mit Beziehungen darf nicht an Kilometern scheitern. Bis zur nächsten Folge. Deine Katja, deine Susanne und Nadine. Schön, danke. Tschüss.
Nadine Büttner: Tschüss!
Katja Westerbarkey: Tschüss!
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