Björn Behr von papaundpapi: Als Trennungskind aufgewachsen, gibt er Eltern diese wichtige Botschaft mit.
Shownotes
Er ist Influencer, Autor, Coach, Speaker – und doppeltes Trennungskind. In dieser besonderen Folge haben wir Björn Behr von papaundpapi zu Gast. Ein offenes, ehrliches und berührendes Gespräch darüber, wie Trennungen ihn als Kind geprägt haben, was das in seiner eigenen Beziehung ausgelöst hat – und was er Eltern mitgibt, die gerade mitten in einer Trennung stecken.
Wer ist papaundpapi? Björn Behr (Papa) und Christian (Papi) leben mit ihrem achtjährigen Sohn Lukas, ihrer kleinen Tochter und Labrador Anton als Regenbogenfamilie auf dem Land in Bayern. Mit ihrem Account papaundpapi klären sie auf, kämpfen für Respekt und Toleranz gegenüber Regenbogenfamilien – und zeigen, dass sie einfach ein Familienmodell von vielen sind. Ehrlich, humorvoll und mit ganz viel Herz.
Björn ist außerdem als Coach, Speaker und Moderator tätig. Gemeinsam führen sie den Podcast "Papaundpapi – Wer ist denn nun die Mama?" und sein Mann Christian hat zuletzt das Buch "Hör auf dein Herz, dein Kopf ist ein Arschloch" veröffentlicht.
Mehr über papaundpapi: Website: www.papaundpapi.de Instagram: instagram.com/papaundpapi Podcast
Björn wuchs mit zwei Trennungen auf, kennt seinen biologischen Vater bis heute nicht und hat sich kürzlich als Erwachsener adoptieren lassen – um aufzuräumen, was in der Vergangenheit offen geblieben ist. Ein Schritt, der ihn selbst überrascht hat und viel über das erzählt, was Trennungskinder still mit sich tragen.
Was dich in dieser Folge erwartet: • Wie Björn seine eigenen Trennungen als Kind erlebt hat – und warum es kein Drama war, aber trotzdem Spuren hinterlassen hat • Was er sich als Erwachsener gewünscht hätte – und was er heute als Vater bewusst anders macht • Warum er "wegen der Kinder zusammenbleiben" für den schlimmsten Rat hält, den man Eltern geben kann • Wie eigene Kindheitsmuster uns in Beziehungen und als Elternteil begleiten – und wie Verlässlichkeit das Fundament für sichere Bindung legt • Was er Eltern mitgibt, die gerade Angst haben, es in der Trennung nicht gut genug zu machen
Du erkennst dich in dieser Folge wieder?
Vielleicht fragst du dich, wie du euer Kind durch die aktuelle Trennung gut begleiten kannst – oder du merkst, dass alte Muster aus deiner Kindheit dich gerade einholen. Wenn du dir wünschst, mehr Klarheit darüber zu bekommen, wie du als Trennungselternteil handlungsfähig bleibst und dein Kind dabei wirklich im Blick behältst, dann vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch mit mir: Kennenlerngespräch mit Susanne Pehse | Trennungsbegleiterin für Familien https://www.trennungsbegleiterin.de/termine
Katja Westerbarkey – traumasensible Gefühlscoachin Wenn du spürst, dass dein Nervensystem bei all dem auf Hochtouren läuft und du Unterstützung rund um Bindung, Gefühle und Koregulation suchst, bist du bei Katja genau richtig. https://www.katja-westerbarkey.com/
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei Star Getrennungskinder, dem Podcast für getrennt lebende Eltern.
00:00:09: Dieser Podcast begleitet dich in allen Phasen deiner Trennung von der unausgesprochenen bis hin zur Patchwork-Familie.
00:00:17: Hier geht es um Gefühle, Verantwortung oder darum wie du deine Trennung bewusst gestalten
00:00:22: kannst –
00:00:23: immer mit den Blick auf euer gemeinsames Kind!
00:00:26: Dieser Podcast ist für alle Eltern deren Kinder später einmal sagen sollen Ich hatte eine schöne Kindheit, trotz der Trennung meiner Eltern.
00:00:36: Schön dass du da bist und schön was du zuhörst!
00:00:42: Unser Gast heute ist Influencer Autorspeaker Coach Moderator Podcastor und vor allem Papa.
00:00:50: ich habe ihn kennengelernt als einen unglaublich bodenständigen Humorvollen, offenen, liebevollen sehr ehrlichen und wahnsinnig herzlichen Menschen.
00:01:00: Und deshalb freue ich mich umso mehr, dass Björn Bär von Papa & Papi heute hier bei uns zu Gast ist!
00:01:09: Ja vielen Dank, dass ich zu Gast sein darf!
00:01:13: Für alle, die uns heute zuhören, bleib unbedingt dran wenn du Einblicke und Erfahrungen eines erwachsenen Trennungskinders erhalten möchtest um mit mir hier und jetzt die Trennung für dein Kind achtsam und liebevoll zu gestalten.
00:01:27: Oh, liebe Björn!
00:01:28: Wir freuen uns wirklich riesig, dass du da bist und ich glaube das dich fast alle kennen deutschlandweit aber für die dies nicht tun kannst du ganz kurz was zu dir und deiner Person erzählen?
00:01:44: Ich bin Björnn, ich bin Ganz spießig und das finde ich so toll.
00:01:52: Ich finde, wenn man älter wird darf man spießig werden und man darf es auch mögen.
00:01:56: Leben wir auf dem Land?
00:01:57: Das tun wir tatsächlich jetzt schon seit elf Jahren.
00:02:00: Damals hat noch keiner von uns ein Kinder tatsächlich gedacht weil wir mit zwanzig als wir uns geoutet haben für uns irgendwie klar war entweder leben wie unser Leben so wie das möchten und eben als schwule Männer oder wir kriegen Familie Einfach nicht, es gab's kaum und dann über die Jahre hat sich das verändert.
00:02:24: Dann sind wir hier rausgezogen und irgendwann kam mein Mann um die Ecke und hat mich gefragt ob ich mir vorstellen könnte ein Pilgenkind aufzunehmen?
00:02:31: Ich hab gesagt nein natürlich nicht weil ich diese Angst hatte.
00:02:35: Kind kommt in die Familie drei Jahre später geht es wieder raus sondern das hätte mich zerrissen.
00:02:39: und so haben den kleinen... Abstecher in Richtung Adoption gemacht, haben dann wiederum Wahrscheinlichkeiten kennengelernt und die sprechen nicht unbedingt für Adoptionen.
00:02:50: Da ich da schon viertig war oder an die in Richtung vierzig ging, haben wir ganz viel über Pflege gelernt und am Ende des Tages unser Sohn haben wir als Pflegekind aufgenommen.
00:03:01: Der war ein knappes Jahr alt ist jetzt acht Jahre alt in der ganz coolen Phase angekommen.
00:03:06: Da ist Brodiger und Co.
00:03:08: Ganz weit vorne Und wir durften tatsächlich im letzten Jahr in September nochmal Papas werden von einer damals drei Tage alten Tochter.
00:03:21: Auch ein Dauerpflegekind, unser Sohn ist mittlerweile adoptiert und die kleine Maus ist ein Dauertpflegekind.
00:03:27: und jetzt sind wir quasi hier inklusive Rund Anton zu fünf.
00:03:34: So schnell kannst du je!
00:03:35: Oder?
00:03:37: Ich weiß, Björn warum werde ich... eingeladen haben, ist ja unser Podcast geht ja um starke Trennungskinder.
00:03:44: Und zwar hast du mir erzählt, du bist selber ein Trennungskind sogar doppeltes Trenningskind und deswegen würde ich gern einfach mal voll ins Schwarze treffen hoffe ich!
00:03:57: Und dich fragen wenn du mal an diese Trenningsgeschichten also an dich selbst als Trenungskind hineinspürst welches Gefühl kommt Bei dir als Allererstes hoch, wenn du dich an die Zeit zurück erinnerst.
00:04:11: Also vielleicht fehlt auch die Erinnerung und aber du hast vielleicht ein Gefühl in dir... Wenn du daran denkst du bist getrennt von Mama und Papa aufgewachsen?
00:04:24: Ach ehrlich gesagt gar nicht erstmal, gar nicht so negativ ist.
00:04:30: Ich habe das damals gar nicht alles als so dramatisch empfunden.
00:04:35: Bei der ersten Trennung war ich zwei, ich kenne bis heute meinen biologischen Papa nicht, habe aber dann auch in der Pubertät sehr bewusst gesagt irgendwann wenn man vielleicht die Sinnfrage stellt und wo komme ich eigentlich her?
00:04:48: Habe ich gesagt, ich brauche das auch nicht.
00:04:52: Jemand, der sich solange für mich nicht interessiert, kann gar nicht meine Erwartungshaltung entsprechen.
00:04:59: Deswegen habe ich mich einfach dagegen entschieden, da jetzt irgendwo auf die Suche zu gehen was ja möglich gewesen wäre.
00:05:06: Und beim zweiten Mal... Das war dann für mich mein Papa weil ab dem zweiten dritten Dienstherr bin ich mit ihm aufgewachsen und mein Mama hat ihn geheiratet als ich sechs war, hat sich scheiden lassen als ich zwölf war.
00:05:22: Der war einmal greifbar.
00:05:23: Also der hat erst nebenan gewohnt, konnte von seinem Büro in das Schlagzimmer meiner Mutter gucken.
00:05:28: Das fand ihr gar nicht so lustig aber... ...der war immer greifbaar und dann als Arzt ist er umgezogen und dann bin ich relativ schnell als junger Kerl durch die Republik gepilgert und ihm in den Ferien und Co einfach hinterher.
00:05:44: also Die Gefühle, die da erstmal hochkommen sind gar nicht Negativ belastet.
00:05:53: Ich kann vielleicht vorne weggreifen Im Zuge der Geschichten jetzt mit unserem Sohn Bezügliche Adoption und diesem Auseinandersetzen, mit Adoptionen.
00:06:06: Kann ich jetzt vorher weg greifen?
00:06:08: Ich weiß nicht genau wann das hier ausgestrahlt wird aber es geht tatsächlich und da werde dann ich emotional gerade um bei uns Bei mir eine erwachsene Adoptions also der dritte Mann Über Jahrzehnte hinweg bei meiner Seite, meine Mama ist und der eigentlich am meisten das Wort Papa verdient hätte.
00:06:28: Aber da war der Zug abgefahren und ich war schon aus dem Grülsten raus.
00:06:34: Den habe ich gefragt ob er mich adoptieren würde?
00:06:36: Und... Ich hab lange darüber nachgedacht warum ich es eigentlich will und... Hab dann gemerkt im Zuge eben auch mit unserem Sohn Ich möchte irgendwie aufräumen.
00:06:52: Ich möchte das, was da in der Vergangenheit einfach irgendwie durcheinander geraten ist oder nicht vorhanden war eigentlich so richtig?
00:06:59: Ich hatte dann auch mit meinem Stiefpapa, sind zweitmal meiner Mutter, auch länger jetzt halt keinen Kontakt.
00:07:05: Er ist ein sehr ich bezogener Mensch und ich habe es als Kind und Jugendlicher immer sehr verdrängt und hab' das dann aber sehr klar gemerkt.
00:07:13: Als ich älter wurde – man ist ja manchmal so betriebsblind als Kind- und Jugendliche, das ist ja ganz schön so.
00:07:20: Und dann kommt irgendwann die Erkenntnis und dann habe ich den quasi gesagt sofort danach hat sich jemand nicht für mich interessiert, nämlich mein Originalpapa.
00:07:27: Wenn du jetzt auch noch so anfängst, dann möchte ich... hab' ich keine Lust drauf!
00:07:31: Ich habe heute wieder Kontakt aber sehr sporadisch und deswegen ist so der dritte Mann meiner Mama eigentlich ist das tatsächlich meinen... Also er hat das Papa da sein irgendwie verdient und das machen wir jetzt sauber.
00:07:46: und am vierten Mai
00:07:52: Ja, steckt dann da... Also es ist echt spannend.
00:07:55: Wir haben eine unfassbar edelige Biografie.
00:07:57: Das ist fast so ein bisschen gruselig.
00:08:01: Steckt denn dann da doch so'n Stück weit wenn wir nochmal auf das Gefühl zu gehen Sehnsucht dahinter?
00:08:06: Sehensucht zu wissen, da gehöre ich emotional hin.
00:08:11: Sehtsucht zu Wissen, da kann ich mich vielleicht auch fein lassen oder selber dann jetzt auch im Erwachsenenalter noch Kind sein weil du warst ja dann auch schon pubertär als der Man jetzt, der dritte Mann von deiner Mama in dein Leben kam.
00:08:25: Was verstehst du?
00:08:27: Was kannst du mir geben was ich so ein bisschen greifen kann für unsere Zuhörerinnen?
00:08:32: Ja das beschreibt es ganz gut aber Ich habe Jahrzehnte gebraucht um das vielleicht so für mich zu merken.
00:08:39: überhaupt also wie ich vorhin sagte Damals als ich Kind war und Jugendlicher Tatsächlich nie ein Drama gewesen, diese Trennungen.
00:08:49: Was man vielleicht auch... weiß ich nicht ob ihr es so erlebt habt oder was man hört von außen Das war bei mir nie Drama und auch bei mir selbst erst mal kein Gefühlstrama.
00:09:05: Und wenn ich heute dann eben gucke Dann frage ich mich okay Björn warum macht sich denn plötzlich so Emotion dieser Aktion und so Sohn ist?
00:09:14: Warum macht ich das jetzt so emotional?
00:09:17: Wir haben, was haben wir uns gekümmert darum und haben erklärt, warum wir unseren Sohn adoptieren wollen.
00:09:22: Um eben ihm die Wurzeln um ihm klar eine Sicherheit zu geben.
00:09:27: Um bis hinzu wenn wir mal älter sind rechtlich hätte er vorher nichts dürfen.
00:09:35: dann wird schwierig.
00:09:36: da muss der Patienten über uns weiter Und jetzt ist es alles einfach eine sichere Nummer.
00:09:44: Ich glaube oder ich weiß heute, dass ich mich tatsächlich danach gesehen habe.
00:09:50: Ja klar auch wenn ich jahrelang ganz cool da hingegangen bin und gesagt, Papa ist mir wurscht!
00:09:56: Ich hab meine Mama, ich hatte eine Wurzel und der Rest kann mir gestohlen bleiben.
00:10:02: Ich hätte ne Frage Björn das du bezeichnest ihn ja quasi als dritten Papa.
00:10:07: was hat denn dieser Papa richtig gemacht?
00:10:10: Dass du ihm jetzt sozusagen dieses Vertrauen schenkst In dir sehe ich auch schon ein Stück weit meine Wurzeln, meine Sicherheit.
00:10:22: Was er richtig gemacht hat, er hat am Anfang ganz viel erst mal für mich gefühlt gar nicht richtig gemacht weil er so mit der größten Kritiker war.
00:10:30: also er hat die ganze Zeit rum gemosert wenn ich irgendwas nicht ordentlich gemacht habe Wenn ich mich, also gerade so wenn ich was gebaut habe oder so.
00:10:41: Dann hat er das immer noch mal korrigiert oder hat mir gezeigt wie man es besser macht und... Das hat sich gedreht.
00:10:49: mittlerweile sitze ich dann bei denen am Tisch und guck nach oben und sag guck mal da hängt das Tabel aus der Lampe raus und wir müssen alle herzhaft lachen ja Und Ich glaube einfach dass eher.
00:11:01: Vielleicht hab' ich auch gemerkt dass meine Mutter eine ganz große Sicherheit kiebt in diesem Wahnsinn, den sie eben als Allererstes erlebt hat.
00:11:10: In der Unschönheit die sie dann erlebt hat.
00:11:12: im Zusammenspiel habe ich einfach gemerkt dass er ihr gut tut und in dem Moment fühle ja auch ich mich... Auch als Jugendlicher fühle auf ich mich sicher!
00:11:27: Ich weiß wir haben große Urlaube da noch gemacht mit Wohnwagen unterwegs, ich im Zelt daneben quasi und das war eine ganz tolle, ganz schöne Zeit.
00:11:41: Das war so ein Abenteurer also der einfach ... der Sachen ausprobiert hat in Dänemark gesagt hat Ich will einmal beim Leben mit dem Auto am Strand fahren und weiß ich noch wir sind an den Strand gefahren fand es total aufregend sind stecken geblieben.
00:11:56: dann aber Ich glaube, dass das ganz viel eben mit Sicherheit zu tun hat die ich vorher nicht hatte.
00:12:04: Mein für mich Papa also der zweite Mann meiner Mutter mit dem Großgeborden bin.
00:12:11: Der war zwar auch so ein Abenteurer aber ich habe sehr früh gemerkt, dass man sich nicht wirklich auf ihn verlassen kann weil er eben sehr ich bezogen war.
00:12:21: und der erste Da hab ich ja ganz schön, also das habe ich ja live quasi mit.
00:12:26: Also live, ne?
00:12:27: Das hab' ich ja wirklich so mit in die Wiege bekommen... ...dass man sich auf ihn sogar nicht verlassen kann!
00:12:33: Also vielleicht geht es um diese Verlässlichkeit vor allem
00:12:36: und vielleicht auch so ein Stück weit so was ich jetzt rauszuhöre um dieses Gefühl auch wenn er am Anfang viel gemäckert hat, dass du vielleicht nicht richtig gemacht hast aber Es war ihm irgendwie wichtig, dass du es richtig machst.
00:12:47: Also er hat dir scheinbar schon gut vermitteln können.
00:12:50: Hey Björn!
00:12:51: Wenn du's machst dann machst bitte sichtig damit du es später irgendwie auch kannst und nicht abwählen.
00:12:55: Du kannst das sowieso nicht.
00:12:57: So wie ich dich verstanden habe, habt ihr dir das Gefühl gegeben?
00:13:00: Du bist ihm super wichtig.
00:13:04: Genau.
00:13:04: Er hat keine eigenen Kinder und dann kriegt er plötzlich so einen... So ein halb fertiges Kind dahingesetzt.
00:13:09: ich meine das muss ja auch erst mal als Partner, als neuer Partner irgendwie ständig.
00:13:13: Er war ein freund der Familie.
00:13:14: also er hat mich dann schon auch... Da hat mich schon kennengelernt als meine Mutter noch mit dem Vorgänger quasi zusammen war.
00:13:23: Ich hab dann später irgendwann erfahren da lief schon was aber egal es sind so Sachen die will man dann irgendwann nicht mehr hören.
00:13:33: Also der kriegt dann auch so ein halbfertiges Kind irgendwie hingesetzt und merkt er plötzlich, er empfindet mehr für meine Mutter.
00:13:40: Und dann ist ja wirklich so okay ich entscheide mich nicht nur für einen Partner sondern ich entscheidere mich sogar für eine ganze Familie.
00:13:48: Das ist schon auch finde ich wenn ich das selber vorstellen würde also dass es schon auch hoch anzurechnen.
00:13:57: Und ich war sicherlich kein Eintrachter im Riesen Dickhopfer.
00:14:01: Ich bin die Generation, da ging es noch lange nicht um stärken Stärken, Palänte entdecken.
00:14:07: Sondern es ging ganz viel um was kannst du nicht das musste lernen und ich habe gesagt ich muss immer in allem einen Sinn sehen und ich hab so viele keinen Sinn in der Schule gesehen.
00:14:16: und dadurch ja dass war eine sicherlich für meine Mutter und dann eben auch für meinen Papa dann extrem anstrengende Zeit.
00:14:28: Also in Films sehe ich heute auch noch keinen Sinn, im Schulsystem.
00:14:32: Klar hat sie da das Vergehen
00:14:33: nicht mehr.
00:14:34: Aber Björn Einz würde dich kennen, bevor Susi die nächste Frage stellt anmerken also ich kann dich total gut nachfühlen weil als du gesagt hast Du hast dich auch gefreut für deine Mama dass sie einen neuen Mann hatte.
00:14:46: Wir gingen damals wahnsinnig ähnlich.
00:14:49: aber weißt du was bei mir dieses Gefühl noch war?
00:14:51: Als dieser neue Mann kam und ich war ungefähr so alt wie du Ich hatte das Gefühl, nicht mehr verantwortlich dafür zu sein wie es ihr geht oder Dinge zu erledigen damit es ihr gutgeht.
00:15:02: Also so weißt du wie ich meine?
00:15:05: Ich habe irgendwie so das Gefühl...ich bin mitverantwortlich weil wir haben dieses Konstrukt in meinem Bruder alleine.
00:15:12: die Mama und mein Bruder Rutsch automatisch in eine Schieferhundrolle.
00:15:18: Also ich bin automatisch aus dieser Herde heraus und muss
00:15:22: funktionieren.".
00:15:23: Und als der neue Mann da war, dann konnte ich mich so richtig schön in meinem Gefühl in diese Herde zurück bewegen und sagen, das muss sich jetzt nicht mehr machen und ist auch nicht mehr meine Verantwortung weil die Mama guckt, dann musst du halt selber gucken wie sie damit klarkommt.
00:15:39: Würdest du das bestätigen?
00:15:41: Aber glaubst du ... Nee!
00:15:43: Also bei mir war das gar nicht so.
00:15:45: und jetzt frage ich mich, ist es vielleicht so weil ihr mehrere Kinder zu Hause wart?
00:15:49: Und du diese Rolle eben eingenommen hast.
00:15:51: Ich bin ein solch Kind also wir waren halt nur zu zweit.
00:15:56: Vielleicht ist das ein Mitunter
00:16:00: ganz bestimmt mit unter.
00:16:01: ja also ich habe auch ganz viel nach meinem Bruder geguckt und war verantwortlich für ihn oder oft verantwortliche für ihn.
00:16:07: meine Mama war vollzeit berufstätig Und die Hausaufgaben habe ich dann mit ihm gemacht und irgendwann ... Ja, also in mir war schon so ein Verantwortungsgefühl.
00:16:19: Also mein Bruder gegenüber ja aber auch tatsächlich ihr Gegenüber.
00:16:21: Aber deswegen finde ich es spannend dass du eher diese Freude empfunden hast und ich jetzt eher die Erleichterung.
00:16:31: Sobald ich bin so aufgewachsen, mein Papa als Arzt arbeiten damals in Fulda.
00:16:37: Wir sind auch wegen ihm nach Fuldaa gezogen aus Rheinland an Fuldaaa.
00:16:40: Das war damals sehr schwierig und... Die beiden haben vollzeit gearbeitet, manchmal auch im Krankenhaus.
00:16:51: Also ich war ganz schnell.
00:16:52: da lag dann der Zettel auf der Waschmaschine wie die Wasch-Maschine eingeschaltet wird.
00:16:56: Da war der vorgekochte Topf vom Vorabend auf dem Herd.
00:17:02: Ich habe tatsächlich am letzten nicht letztens sondern schon... vielleicht ein, zwei Jahre her sehr intensiv drüber gesprochen und ich habe mit erschrecken festgestellt dass sich tatsächlich von meiner Mama die ersten bildlichen Erinnerungen erst in der Zeit in Fulda hatte.
00:17:19: Und da war ich sechs als wir umgezogen sind.
00:17:21: davor bin ich ganz viel von meiner Großtante groß gezogen worden.
00:17:26: Die hat mich mit, die war stellvertretende Schulleiterin und die hat mich dann irgendwie mitgenommen in die Schule.
00:17:34: Die hat mich eigentlich in dieser Zeit am meisten großgezogen und dann kam erst so meine Mama dazu auch in der Erinnerung.
00:17:45: Und ich glaube, dass vielleicht dadurch auch ganz schnell seine Selbstständigkeit kam.
00:17:49: also meine Mama gleich arbeiten.
00:17:52: Ich mich um mich kümmern.
00:17:55: Essen ist gemacht mir ging es immer gut.
00:17:57: Mir ging's überhaupt nicht schlecht aber halt einfach eine Eigenständigkeit.
00:18:00: Vielleicht war dann auch die... Unbewusster Erwartungshaltung.
00:18:06: Mama, du kriegst das auch hin?
00:18:09: Meine Mutter hat aber auch immer vorgelegt... Wenn ich heute lösungsorientiert bin, meine Mutter hat die Lösungsorientierung erfunden, glaube ich.
00:18:18: Da ist viel Emotion auf der Strecke geblieben tatsächlich.
00:18:20: Das muss man auch sagen.
00:18:21: Es ist die umschönere Seite.
00:18:25: Also auch Emotionen ausdrücken und so weiter.
00:18:27: Man sagt mir oft nach.
00:18:29: Ich wirke irgendwie sehr klar, sehr kühl, sehr ... Dabei bin ich der erste, der beim Disney Film Intro irgendwie die Trende in den Augen hat.
00:18:40: Aber ich glaube das kommt daher wenn du auch so aufwächst und eben in so einem lösungsorientierten Haushalt aufwächst wo wenig Raum am Ende für Emotion ist dann... Dann ist es so und vielleicht ist das dann auch so.
00:18:55: die Erklärung Katja, dass sich da nicht so sehr beruhigt war, dass ich vielleicht eine Rolle, die ich übernommen habe wieder abgeben muss.
00:19:07: Ich hab es hier vielleicht gar nicht aufgenommen.
00:19:13: Und was ich vor allem jetzt in deiner Erzählungen mir mitgenommen habe ist so das Hauptthema bei mir ist ja Trennung ohne Drama zu gestalten also Menschen dazu zu befähigen ihre Trennung gut und eben ohne Dramatosenkrieg zugestalten.
00:19:29: Ich habe dir jetzt ganz genau zugehört und ich hab kein Drama entdecken können.
00:19:33: Das hast du ja vorhin auch gesagt, so richtig kann ich da gar keine Tramen erkennen weil es gab keins.
00:19:40: und das ist gerade die Essenz, die ich mitnehme aus eurem Gespräch und aus dem was du gerade erzählt hast.
00:19:48: Und ich mag jetzt mal vom Konzept abweichen, denn ich habe eine Frage im Kopf, die gerne stellen möchte.
00:19:56: Jetzt bist du ja... selbst in einer Beziehung.
00:19:59: Ihr habt Kinder, das größte ist acht, das kleinste ist jetzt ein paar Monate alt wenn ich das richtig verstanden
00:20:07: habe.
00:20:07: Das heißt ihr zwitscht jetzt in eine Zeit ohne euch Angst machen zu wollen aber laut Statistik trennen sich Eltern wenn die Kinder zwischen zwei und sechs Jahre alt sind am meisten so.
00:20:18: und es hat natürlich ganz viel mit unserer Paarbeziehung zu tun.
00:20:22: und wir alle drei haben ja die gleiche Ausbildung zum Familiencoach absolviert.
00:20:27: Und da wissen wir, die Paar-Beziehung ist die wichtigste Beziehung einer Familie.
00:20:32: Jetzt noch als Trennungskind noch dazu vielleicht noch diesen Rucksack auch noch auf.
00:20:39: Was tut ihr um eure Paar beziehungen trotz alledem gut zu begleiten oder gut zu machen?
00:20:52: Ich spule einmal noch mal zurück.
00:20:54: Ich hatte tatsächlich ein Problem und Thema zu heiraten, weil ich natürlich als doppeltes Scheinungskind saß ich immer da und dachte mir, das muss jetzt aber auch genau der richtige sein bevor ich da jetzt irgendwie ja sage.
00:21:08: Weil ich möchte nicht diskutieren in welches Standesamt gehen wir denn diesmal?
00:21:13: Sonst treffen wir wieder dieselben Leute wie beim letzten Mal.
00:21:18: Das ist meiner Mutter passiert, die hat im Schloss in Fulda, hat sie erst mal sich den Raum angeguckt und er hat gesagt ne den bitte nicht.
00:21:27: Da war ich schonmal!
00:21:29: Und ich bin tatsächlich...und das war gar nicht so witzig denn mein jetziger Mann also Christian mit dem ich jetzt sechzehn Jahre zusammen bin der kam nach ein paar Jahren und sagte da waren wir tatsächlich auch mal sechs Wochen getrennt weil für denen sein komplettes Kartenhaus zusammengestürzt ist weil er gesagt hat du willst.
00:21:46: Also er hat mir vorgeworfen, ich möchte gar nicht seinen Traum mitleben und sein Traum war es eben zu heiraten.
00:21:54: Damals war's die Lebenspartnerschaft also die Lebens-Partnerschaft einzugehen was für uns gefühlt wie eine Hochzeit war auch wenns das rechtlich nicht war.
00:22:02: aber er hat mich total vorgeworfnet.
00:22:05: Ich saß da als hättest du mir die Bratpfanne einmal links und einmal rechts um die Ohren gehauen und es hat natürlich will ich das.
00:22:16: Ich merke, dass ich das vor mir hergeschoben habe und mir immer belegt habe.
00:22:22: Ist es genau der richtige?
00:22:23: Ich weiß nicht, muss noch ein bisschen rein fühlen!
00:22:26: Also wenn ich glaube diese Bratwander nicht bekommen hätte... Wahrscheinlich würde ich heute noch irgendwie gucken und mir überlegen ist jetzt wirklich der Richtige zum heiraten.
00:22:34: Und ich glaube, das war ein Überbleibsel des Erlebens so.
00:22:42: Um dann aufzuwachen, mal ganz schnell ganz viel um mein Mann zu kämpfen und dann auch zu sagen.
00:22:49: Also natürlich ja klar.
00:22:51: also wieviel muss denn noch auf der haben Liste oder auf die positive Liste kommen?
00:22:55: Um zu sagen das ist der Mensch mit dem ich... Oldschool gesprochen aber auch so gefühlt meinen den Rest des Lebens verbringen möchte.
00:23:06: und Dann habe ich einen Antrag gemacht um mir zu drückt, zu deiner Frage zu kommen, Susanne.
00:23:17: Lustigerweise haben wir da letztendlich darüber gesprochen mit dem ersten Kind.
00:23:24: also ich finde den mit dem Ersten kind verändert sich eklatant etwas.
00:23:28: Ich finde nicht dass sich mit dem zweiten Kind nochmal etwas eklatan verändert.
00:23:34: es verändert sich natürlich etwas und Dinge werden an vielen Stellen auch nicht einfacher auch klar.
00:23:41: aber ich finde diesen richtigen Kulturschock, den bekommst du tatsächlich mit dem ersten Kind.
00:23:48: Weil da von jetzt auf gleich alles anders ist.
00:23:50: beim zweiten kennste ja schon so ein bisschen und Da wurde es.
00:23:56: also hat das richtig so.
00:23:57: ne die Streitkultur also dieses auch diese Themen dieses Vorwerfen was man vorher ob immer hat ne Du machst das nicht du machst dass ich höre mich nicht gewinne Und du fühlst mich nicht usw.
00:24:13: Das hörte komplett auf.
00:24:15: Da haben wir dann irgendwann mal da gesessen und gesagt, warte mal ganz kurz... Wir haben uns ja gar nicht mehr gestritten!
00:24:20: Und wenn wir diskutieren, dann tun wir es tatsächlich nur noch übers Kind?
00:24:24: Also das sind nur noch Themen die das Kind betreffen, Erziehungen, ne?
00:24:29: Zieht's heute eine Jacke an Ja oder Nein?
00:24:31: Ist sie zu kalt oder zu warm draußen?
00:24:32: Das werden plötzlich riesen Diskussionsthemen, die vorher natürlich nicht da waren wo sichs um uns gedreht hat aber die Streitkultur bewegte sich nicht mehr im Thema.
00:24:43: Wir beide haben ein Problem und Thema.
00:24:46: Und über die Jahre hinweg, wir haben ja immer geguckt dass wir auch irgendwie noch die Chance haben... ...wir bleiben zu können.
00:24:55: ne?
00:24:55: Wir haben unsere Interessen jeder für sich aber auch gemeinsam und wir haben immer geguckt das es Möglichkeiten gibt, dass jeder Für Sich oder wir gemeinsam diese Interessen auch umsetzen können.
00:25:06: und wenn es auch ohne Kind mal ist bedeutet wir haben sehr schnell geguckt.
00:25:11: Meine Eltern wohnen leider eben immer noch in Fulda und dementsprechend etwas weiter weg.
00:25:17: Wir haben aber geguckt, dass wir ein Babysitter bekommen.
00:25:20: Dass es einfach diesen Raum gibt, das wir beide ohne Kind eine Chance haben und wenn's nur der Landgasthof zwei Straßen weiter ist oder so.
00:25:32: Manchmal vielleicht sogar einen Spaziergang ohne Kind was jetzt dann mit acht auch... Volle Kalotte mitredet bei allem.
00:25:41: Also das ist einfach Raum für uns beide gibt und jetzt wird zweit um Kind, ist dieser Raum natürlich wieder gerade auch weil sie so klein ist verkürzt worden und kleiner geworden... ...und trotzdem schaffen wir es immer wieder ne?
00:25:57: Und bei uns sind's manchmal auch so berufliche Events.
00:26:00: dann gibts eine Podcastaufzeichnung in Köln da fliegt dann einer hin und wir haben es geschafft dass dieser dieser berufliche Kontext, aber etwas ganz Privates eben mit sich bringt nämlich Zeit für sich.
00:26:14: Ich sitze alleine am Geld.
00:26:16: ich kann entscheiden gehe ich ins Telefon arbeite ich jetzt guckig dumm in die Luft rum.
00:26:21: also wir haben angefangen.
00:26:23: ich glaube ich glaube wir sind heute schneller Mit weniger zufrieden Für uns selbst.
00:26:35: Also wir haben gelernt den Moment Nur eine Autofahrt.
00:26:40: Autofahren zum Bäcker, dann fahre ich manchmal... Also kann es gar nicht laut sagen!
00:26:44: Dann fahré ich nicht zum Bäckern bei uns im Dorf sondern ich fahr einfach zum viel besseren Bäcker ins nächste Dorf.
00:26:51: Ja und die Fahrt ist dann einfach ne Viertelstunde statt irgendwie drei Minuten Und insgesamt sind's da ne halbe Stunde und ich habe einfach mal durchgeatmet.
00:27:01: Das ist total ganz ganz wichtig und das wirklich viele sagen dann ja aber doch es geht.
00:27:08: Irgendwie geht es.
00:27:09: Wenn's der Oma ist, wenns der Nachbarin is', auch Nachbarinnen, ne?
00:27:13: Die einfach mal für einen Moment da sind, dass du eine Chance hast durch zu atmen.
00:27:19: Finde ich ganz, ganz essenziell wichtig!
00:27:23: Björn könnte man dann so in Summes sagen... also zwei Fragen.
00:27:27: Die erste Frage, machst du das genauso wie Christian und Christian genau so wie du, dass ihr die Zeit zu zweit einfordert?
00:27:35: Macht dir das zugleichen teilen?
00:27:38: Ja Ja, voll.
00:27:42: Nach sechzehn Jahren Betriebszugehörigkeit kennt man den anderen und wir sprechen auch immer wieder darüber wie bewusst wir uns sind, wie toll das ist was wir gemeinsam als Paar haben, was für uns aufgebaut haben und damit meine ich also bei uns in unserem speziellen Fall, damit meine materielle Dinge, damit meine ich aber auch Dinge die wir uns an Erinnerungen schaffen in Form von Urlauben.
00:28:16: In Form von Aktivitäten.
00:28:19: dann auch diese Umsetzung mit zwei Kindern.
00:28:21: mein Mann sagt immer wenn es dich Björn nicht gäbe dann hätte ich bis heute kein Kind.
00:28:28: Also das was wir uns eben als Familie geschaffen haben aber auch, was wir eben in meinem Unternehmen Papa und Papi, was ja ein Unternehmen geworden ist.
00:28:36: Was wird da gemeinsam schaffen?
00:28:38: Diese Message nach draußen die wir da draußen geben.
00:28:42: Und darüber sind wir unfassbar dankbar und tatsächlich auch demütig und dass werden wir uns immer und immer wieder klar und es ist total wichtig das zu tun Und das muss nicht der gemeinsame Beruf sein, sondern wirklich diese kleinen Sachen auch und dann eben in diesen Erinnerungen auch ein Stückchen Schwelgen.
00:29:01: Weißt du noch letztes Jahr Kroatienurlaub als Sekarre zweimal liegengeblieben ist wie abgeschleppt wurden?
00:29:07: Der Urlaub abgebrochen wurde und danach hatten wir einen wunderschönen Kroatianurlaub gemeinsam.
00:29:11: also dass immer wieder im Schleifer sich klarzumachen
00:29:16: Das heißt, ihr beide seid einfach wahnsinnig bewusst und sehr achtsam miteinander.
00:29:20: Und deswegen kommt da jetzt meine Frage!
00:29:22: Denn Susanne und ich sind ja ebenfalls auch nicht nur Trennungskinder sondern ja auch Trennungsmütter.
00:29:29: Da köstet du nicht in den Inner Circle dazu...
00:29:32: Auch
00:29:33: zu grüßt?
00:29:33: Ja!
00:29:36: Das
00:29:36: freut uns natürlich auch, weil du und Christian Edith sehr offensichtlich wirklich sehr harmonisch hinbekommst was schon auch super schwer ist, weil beide das gleiche Mindset haben müssen.
00:29:46: Und trotzdem stellt sich mir die Frage jetzt auch durch meine Trennung habe ich so unfassbar viele Muster entdeckt, die in mir stecken.
00:29:56: In Sachen Bindung Beziehung Vertrauen, wo ich merke mein Nervensystem ist ganz oft wenn es nicht so läuft wie ich es kenne was ja eigentlich schmerzhaft war bisher auf der totalen Rebellionsschiene.
00:30:14: Was
00:30:15: könntest du sagen oder wenn du reflektierst.
00:30:18: Du hattest eine Trennung ohne Drama und gleichzeitig hast du vorher angesprochen, diese Emotionalität hat so ein bisschen gefehlt von deiner Mama.
00:30:28: also ohne Schuldzuweisung ist ja einfach nur ne Wahrnehmung.
00:30:32: mit welchen Mustern hast du zu kämpfen möchte ich nicht sagen.
00:30:37: aber welche Muster begleiten dich wo du merkst?
00:30:39: Wenn ich aus diesem Muster jetzt rauskomme brauche ich irgendwie ne Unterstützung vielleicht von Christian oder reguliere ich mich regulieren, oder komme ich vielleicht sogar immer wieder rein?
00:30:54: Puh!
00:30:58: Ehrlich gesagt... Ich hätte gerne eine schlaue Antwort.
00:31:01: Ich habe sie gar nicht so.
00:31:05: Naja also dieses Muster, wenn es ein Muster geworden wäre, wir hätten uns getrennt Christian und ich dann hätte ich den nächsten kennengelernt und das wäre wahrscheinlich das Muster gewesen.
00:31:18: Ich wäre immer wieder an diesen Punkt gekommen.
00:31:21: Oje oje, ist es wirklich der Richtige.
00:31:23: Also diese... also nicht Bindungsangst.
00:31:30: Ich glaube das sind vielleicht ein bisschen zu viel aber vielleicht auch nicht.
00:31:37: Das wäre so'n erkennbares Muster was mein Mann dann tatsächlich ganz schnell durchbrochen hat.
00:31:46: Der ist ja wirklich einmal mit dem Messer und dem Dolch einmal durchs Herz durch wieder raus und hat gesagt so freut er nacht und jetzt Ja, also mein Mann hat mich ganz oft auf den Port gesetzt tatsächlich.
00:31:58: Wenn es darum ging über Gefühle zu sprechen.
00:32:01: Meine Mama... Aber das ist glaube ich nicht unbedingt connectet mit den Trennungen sondern dass ist einfach etwas was meine Mama mitbekommen hat aus ihrem Elternhaus.
00:32:11: Übergefühle spricht man nicht.
00:32:14: Viele Dinge hält man zurück und so weiter und sofort Nicht eins zu eins aber in großen Zügen mir weitergegeben und mein Mann war es der, der mich auf den auf dem Pod gesetzt hat.
00:32:28: Und da tatsächlich Jahre durchgehalten hat das immer wieder wie auf so ein Esel einredend zu sagen so freund der nacht jetzt sprichste einfach mal darüber.
00:32:38: Das klappt heute viel viel besser nicht immer.
00:32:44: ich merke dass ich mich schwer tue über mein inneres zu sprechen.
00:32:52: Wir können gerne über Deins oder Susanne über Dein sprechen und ich habe die besten Sprüche, ich hab die besten Coaching-Ansätze und Gedanken.
00:33:02: bei mir selbst hängt an die Platte ein bisschen aber er hat es geschafft dass sich da wesentlich offener geworden bin und gleichzeitig merke ich das ich das wiederum auch jetzt natürlich Also unser Kindern aber in dem fall jetzt natürlich unserem so viel mehr.
00:33:23: Entsprechend auch vorliebe also inform vom.
00:33:26: hey ich flacke mich mit ihm seine chill son und wir schmacken einfach ein bisschen und ich merke, dass sich einen guten eine gute verbindung aufbauen kann und aus ihm das dann auch so ein bisschen naja liebevoll rauskitzeln kann und er dann auch drüber spricht.
00:33:46: Ich merke einfach, ich selber tue mich schwer, schwerer das nach außen zu tragen und gleichzeitig habe ich aber ganz viel darüber gelernt.
00:33:56: Und weiß heute mit Werkzeugen das doch nach Außen zu Tragen?
00:34:02: Du hast gesagt du hast mich anders kennengelernt.
00:34:04: dann hat es aber auch etwas damit zu tun dass du Katja bist.
00:34:10: denn ich merke und weiß Und da ist mein Mann auch anders, ich will gar nicht überall alles nach außen kehren.
00:34:21: Mein Mann ist einer der umarmt die Welt und kommt alle her und hatte früher aber auf dieses Thema.
00:34:26: alle müssen mich mögen oder so.
00:34:28: Ich bin so nie gewesen.
00:34:29: also mir wartet ganz viel ganz oft wurscht was andere bei mich denken Und die, die mich cool fanden.
00:34:36: Die habe ich dann aber auch eben entsprechend dran gelassen.
00:34:39: und wenn ich dann so eine Verbindung spüre was ja etwas mit Energie zu tun hat dieses typische Kann ich dich riechen oder nicht?
00:34:47: Dann dann öffne Ich mich auch und dann lasse ich da reingucken ob du sehen willst oder nicht.
00:34:57: Aber noch mal glaube Nicht.
00:35:00: Oder ich weiß eigentlich dass das nichts unmittelbar mit den Trennungen zu tun hat, dass ich angefangen habe dann verschlossen zu werden oder so.
00:35:13: Pion wir kommen so langsam zum Ende unseres Podcasts.
00:35:17: Wir haben aber noch eine oder zwei Fragen die unsere Zuhörer vor allen Dingen interessieren könnten.
00:35:24: Jetzt bist du ja selber Papa.
00:35:25: Du hast es gerade schon angeschnitten.
00:35:28: Wenn du so auf die Kids schaust gibt das etwas was du ganz bewusst anders machst.
00:35:38: Ich behaupte ganz viel, weil ich die Muster, die meine Mama von ihren Eltern mitbekommen hat heute noch sehe wenn sie mit unserem Sohn interagiert.
00:35:53: Vorrangig mit unserem sohn, weil unsere Tochter noch viel zu klein ist und da dass die sprachliche Barriere schon einfach vorhanden ist Und ich mir diese Szenerie angucke und denke Puh!
00:36:07: So war das also damals bei mir Und das hat ganz viel eben mit diesem Nichtspreffung über Gefühle zu tun.
00:36:18: Mit dieser Klarheit, auch meine Mutter wirkt erst mal kühl ist aber eigentlich auch ein total emotionaler Mensch lässt es aber nicht raus und das aber kriegt sie in ihrer Generation nicht übersetzt kann Sie sich nicht frei von machen im Umgang mit unserem Sohn?
00:36:35: Da denke ich mir, boah!
00:36:39: Ich weiß dass ich das heute ganz anders mache eben mit unserem Sohn, dass wir viel über Gefühle sprechen.
00:36:44: Dass wir am Abendessenstisch was war das Schönste was du heute erlebt hast?
00:36:49: Was war das Herausforderste was Du heute erlebt Hast für uns so Rituale einfach eingebaut haben?
00:36:57: Rituaale!
00:36:57: Es gab wenig bis keine richtigen Rituelle bei uns weil es halt einfach irgendwie funktionieren musste.
00:37:03: also es war einfach die Generation des.
00:37:05: ich musste funktionieren und Da bin ich weit von entfernt.
00:37:09: Unser Sohn muss nicht funktionieren und er wird gesehen, er wird gehört.
00:37:14: Wir können Gefühle benennen und ich weiß nicht wie oft ich sage dass ich dankbar darüber bin die Elterngeneration zu sein, die ich bin auf der einen Seite so ein bisschen noch mit Mustern besetzt gleichzeitig aber freistrampelnd dürfen was alles, glaube ich hochgradig anstrengend ist für diese Generation.
00:37:36: Weil natürlich auch alle wissen wie es besser geht.
00:37:38: Jeder eine Meinung dazu hat.
00:37:40: bei Social Media du ja jede Meinung umgefiltert um die Ohren bekommst.
00:37:45: und da draußen so viele Ansätze mit bedürfnisorientierter gewaltfreie Kommunikation Erziehung
00:37:53: usw.,
00:37:54: wo ich sage Ich will nicht das Eine Leben sondern einfach von allem mir etwas rausnehmen und das dann.
00:38:03: In mein System einbauen, um dass unseren Kindern entsprechend weiter zu geben.
00:38:09: Und ich weiß, dass sich ganz viele Dinge ... Ich finde richtig und falsch die Bewertung bei Erziehungen schwierig.
00:38:17: Es gibt Dinge, die man falsch machen kann klar aber... Ich find' die Worte schwierig Die sind so sehr mit dem Hammer draufgehauen.
00:38:25: Aber sagen wir mal.. Viele Dinge es anders machen könnte und vielleicht noch anders, und vielleicht auch besser mit umgehen könnte.
00:38:36: Aber ich habe auch da so ein bisschen meinen Frieden gefunden in Form von Wenn bei uns zu Hause ist mal eskaliert was das eigentlich nicht soll.
00:38:46: dann sitze ich aber zumindest abends auf dem sofa und denkt mir scheiße heute ist es eskalier Ich weiß was sich eigentlich anders hätte machen können Und diese Reflexion einfach einzugehen.
00:38:58: Es darf mal eskalieren, das sind ja deine Entgegner, deine Kinder.
00:39:03: Das ist an vielen Stellen schrecklich!
00:39:08: Aber solange wir abends ins Bett gehen und uns noch ein Küsschen geben und so lange wir morgens wieder aufstehen können oder zum Abend können... dazwischen dürfen wir reflektieren und zu überlegen ob wir vielleicht den nächsten Tag anders gestarten.
00:39:25: Pyron, eine abschließende Frage noch für dich.
00:39:28: Gibt es etwas was du Eltern mitgeben möchtest die gerade eben Angst davor haben ist in der Trennung nicht gut genug zu machen?
00:39:38: Ja möchte ich Das was mich am allermeisten triggert und mich tatsächlich manchmal sogar das merke ich dass dann kommt wie so ein Panther in mir hoch Wenn Eltern hingehen und wenn ich so Gespräche eben habe, dann merke ich beim Gegenüber die Beziehung ist eigentlich im Arsch.
00:40:05: Und sie dann kommen und sagen ja wegen der Kinder!
00:40:10: Da merke wie in mir sich alles freut und ich wirklich teilweise wütend werde je nachdem was für ein Verhalten oder was von wiederkehrendes Redundantes sprechen darüber ist.
00:40:27: Wenn eine paar Beziehungen de facto nicht mehr funktioniert und das über eine lange Zeit, man alles versucht hat und alles probiert hat.
00:40:35: Und man aber für sich einfach klar weiß es funktioniert nicht?
00:40:38: Dann ist dieses wir bleiben zusammen der Kinderwegen das schlimmste meines Erachtens was man tun kann weil die kinder solche Antennen haben Die du musst nicht reden du musst dich laut streiten Du musst nicht das kannst du alles fernhalten von den Kindern.
00:40:56: Und trotzdem leiden die, wie Dort und Deufel unter diesem unterschwelligen Verhalten der Eltern.
00:41:06: Dann ist eine klare Trennung und eine Trennung, die vielleicht nicht ganz so laut und ganz so eklig und keine Ahnung was wird wo man mit Hirn und Verstand an die Kinder herangeht und mit den Kindern, die Kinder begleitet da drin.
00:41:23: Mit den Kindern umgeht und dann auch Zeiten findet wo Mama, Papa, Papa wie auch immer also wo einfach beide Elternteile jeweils mit den Kindern umgehen können viel wertvoller als ein krampfhaftes.
00:41:38: wir bleiben unter einem Dach und sie wachsen auf in so nem kühlen kalten Miteinander.
00:41:46: Das ist das, was mir am allerwichtigsten ist und wo ich wirklich, wo ich dann sage so freundene Nacht.
00:41:51: Ich bin Dokut des Schaderskindes und ich kann euch sagen, dass hat mich glaube ich ein Stück weit gerettet.
00:41:59: aber wenn es eklig geworden wäre, ich glaube das hätte mich maßgeblich in meinem weiteren Leben eingeschränkt berührt und mit meinem System sicherlich etwas gemacht.
00:42:13: Vielen Dank, Björn.
00:42:14: Du sagst genau das was Susanne und meine Botschafter ist und genau deswegen machen wir ja auch den Podcast dann mit der Verstand und des Herzwein- und aufs Nervensystem dafür sind wir beide ja wirklich da wieder klar werden also beides klar werden und man hier wirklich... Dann im Sinne der Kinderurteilen kann!
00:42:37: Wir haben schon so viele Folgen jetzt auch darüber geredet.
00:42:43: Vielen lieben Dank, dass du das auch noch mal bestärkst.
00:42:46: Ich finde es eine ganz tolle Arbeit von euch, eine ganze wichtige Arbeit weil man sich als Eltern sicherlich gerade jetzt in dieser jetzigen Zeit, weil man ja so reflektiert ist vielleicht auch Hilfe sucht und einfach es hilft wenn man hört wie andere eben in ähnlichen Situationen waren oder sind und dann eben so Impulse geben können.
00:43:11: Vielleicht noch dazu gesagt, wir dürfen unseren Kitz.
00:43:14: Wir versuchen ja immer alles von unseren Kinds weg zu halten und die eine schönere Welt ihnen zu kreieren am Ende des Tages.
00:43:22: Wir dürfen ihn aber auf der anderen Seite auch ganz viel zutrauen.
00:43:25: Und solche Trennungen... Am ende müssen wir es.
00:43:30: Aber wir dürfen ... Solche Trennung unsern Kindern auch zutrauen weil die glaube ich je nach Altersstufe damit vielleicht sogar ganz also wesentlich besser umgehen als wir es in unserer Generation getan haben, weil wir als jetzige Eltern unsere Kids ja anders begleiten.
00:43:52: Das sind ein paar wunderschöne Abschlusswurte von dir, Pyrrhen!
00:43:55: Vielen Dank dass du als unser Gast heute hier mit dabei warst.
00:43:59: vielen dank für deine offenen Wurte vor allem auch und wenn du mehr über Pyrrhner fahren möchtest dann frag ihn gerne auf Instagram unter anderem.
00:44:11: Wir enden mit unserem Abschlusssatz.
00:44:13: Katja, wenn du möchtest, darfst du ihn gerne sprechen?
00:44:18: Ja vielleicht.
00:44:18: Wie haben kennst du unseren Abschluss-Satz?
00:44:24: Sonst flüster ich dem zu und du sprichst den!
00:44:27: Hast du Lust?
00:44:28: Natürlich!
00:44:31: Unser Abschluss satt lautet...
00:44:36: Der lang muss ich dir mitschreiben!
00:44:42: Ihr könnt tun alles dafür, ob in der Bekleidung oder im Podcast.
00:44:47: Ja?
00:44:47: Das älter und das Kinder später einmal sagen können ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern.
00:44:55: Ich hatte eine
00:45:04: schöne Kindheit trotzdem.
00:45:06: Ach so!
00:45:06: Vielen
00:45:09: lieben Dank, lieber Björn für deinen Besuch.
00:45:11: Vielen Dank an all unsere Zuhörderinnen und wir freuen uns ganz toll auf die nächste Folge!
00:45:16: Und danken fürs zuhören!
00:45:20: Tschüss!
00:45:21: Das
00:45:22: war eine neue
00:45:23: Folge
00:45:23: von
00:45:23: Starke Trennungskinder.
00:45:26: Schön, dass du dabei warst.
00:45:28: Abonniere gerne unseren Podcast und schau in die Shownotes.
00:45:31: dort findest du alle Links und Infos zur Folge.
00:45:35: Wenn dir die Episode gefallen
00:45:37: hat freuen
00:45:38: wir uns sehr, wenn
00:45:39: du den Podcast
00:45:39: bewertest oder weiter empfiehst.
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00:45:46: Für dich und dafür dass euer Kind später
00:45:49: einmal sagen
00:45:50: kann
00:45:51: ich hatte eine schöne Kindheit
00:45:53: trotz
00:45:53: der Trennung meiner Eltern.
00:45:55: Bis bald deine Katja und deine zum Salen.
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