Kathy Weber erzählt offen über ihre Trennung.

Shownotes

Sie lehrt seit Jahren, wie Gewaltfreie Kommunikation Familien verbindet. Und jetzt steckt sie selbst mittendrin – in ihrer eigenen Trennung. Kathy Weber, GfK-Trainerin, zweifache Spiegel-Bestsellerautorin und Betreiberin des Elternpodcasts Nr. 1 in Deutschland: Das ABC der gewaltfreien Kommunikation, spricht in dieser besonderen Folge so offen wie noch nie über ihre Trennung. Über den langen Weg bis zum Entschluss, über körperliche Symptome, die ihr der Körper schickte, über das Begleiten ihrer Kinder und darüber, warum eine Trennung nicht friedvoll sein muss.

In dieser Folge erfährst du:

• Warum Kathy über fünf Jahre brauchte, um die Trennung auszusprechen und was ihr Körper ihr signalisiert hat • Wie sie ihre Tochter Waltraut (9) und Sohn Günther (19) auf die Trennung vorbereitet und begleitet hat • Warum sie sich als Löwenmama und Schutzschild für ihre Kinder sieht und was sie dafür in Kauf nimmt • Was sie Eltern mitgibt, deren Fragen vom anderen Elternteil ignoriert werden • Ihr tiefstes Warum: Ich habe es verdient, einmal in meinem Leben eine erfüllte Beziehung zu führen**

Unsere Unterstützung für dich:**

Kathy Weber sagt in dieser Folge, wie viel Kraft es braucht, durch eine Trennung zu gehen und wie wichtig es ist, sich dabei Unterstützung zu holen. Als Trennungsbegleiterin für Familien begleite ich dich dabei, handlungsfähig zu bleiben und deine Kinder sicher durch diese Zeit zu führen. Vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch mit mir, Susanne Pehse : https://www.trennungsbegleiterin.de/termine

Katja Westerbarkey – traumasensible Gefühlscoachin Mehr zu Katjas Arbeit rund um Nervensystem, Gefühle und Koregulation: Katjas Website: https://www.katja-westerbarkey.com/

Unterstützung von Kathy: kw-herzenssache.de Ihr neues Buch: Ich mach, was ich will. Hier bestellen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei Starke Trennungskinder, dem Podcast für getrennt lebende Eltern.

00:00:08: Dieser Podcast

00:00:08: begleitet dich in allen Phasen deiner Trennung – von der unausgesprochenen bis hin zur Patchwork-Familie!

00:00:15: Hier geht es um Gefühle, Verantwortung und darum wie du deine Trenning bewusst gestalten kannst immer mit den Blick auf euer gemeinsames Kind.

00:00:25: Dieser Podcast ist für alle Eltern, deren Kinder später einmal sagen sollen ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern.

00:00:35: Schön dass du da bist

00:00:37: und

00:00:37: schön das du zuhörst.

00:00:42: Es gibt Folgen die planen wir Und es gibt folgen die sich anfühlen als hätten sie auf uns gewartet.

00:00:48: diese ist einer davon.

00:00:50: Heute ist bei uns jemand zu Gast, die wir schon lange bewundern.

00:00:53: Eine Frau, die täglich anderen Familien zeigt wie gewaltfreie Kommunikation funktioniert, wie man in Verbindung bleibt auch wenn es herausfordernd

00:01:02: ist

00:01:03: und diese Frau steckt gerade selbst mittendrin – in ihrer eigenen Trennung.

00:01:07: Kathi Weber ist ausgebildete GfK-Trainerin, zwei fache Spiegelbestsellerautorin und betreibt den Elten Podcast Nummer eins in Deutschland.

00:01:16: Familie verstehen Das ABC der Gewaltfreien Kommunikation und über dreihundert sechsundzwanzigtausend Menschen folgen ihr auf Instagram.

00:01:26: Sie hat in ihrem Leben schon viele Familien geholfen, durch die härtesten Momente zu gehen.

00:01:30: Und jetzt, liebe Kathi, gehst du selbst durch eine davon?

00:01:35: Ja so ist es.

00:01:37: Und wir sind sehr froh dass du heute bei uns bist also herzlich willkommen!

00:01:41: Bevor wir in die Fragen starten, Kathi lass uns einen kleinen Check-in machen.

00:01:45: wie fühlst du dich denn heute?

00:01:47: Oh danke, Susanne und Katja erst mal für die Einladung.

00:01:49: Ich habe mich riesig gefreut und hab ja ich weiß nicht wie oft das vorkommt dass jemand so schnell einen Termin mit mir bekommt.

00:01:56: Ratsfahrts ging das!

00:01:57: Und ich bin ja auch bald hoffentlich dreifache Spiegelbestellautorin.

00:02:00: daran arbeite ich ja gerade unter anderem und dieses Buch ist tatsächlich auch entstanden als ich mich in China habe zu trennen und wie es mir heute geht.

00:02:07: Heute also im Moment...ich kann ja immer nur so hier und jetzt das sagen Es kann in einer Heimstunde schon wieder ganz anders aussehen wenn eine E-Mail von irgendeinem Anwalt reinkommt oder so.

00:02:16: ne?

00:02:16: Das ist einfach... Und jetzt gerade scheint mir die Sonne aus dem Arsch, denn ich bin so richtig positiv in den Tag gestartet.

00:02:23: Ich habe im Auto noch Musik angemacht.

00:02:25: Ich höre grad ganz viel Beyoncé, Frauenpower und mit meiner Tochter zusammen den Glaubenssatz, den ich seit der Trennung, also den ich schon für mich gefunden hab als ich gesagt habe, ich möchte es jetzt schaffen, mich zu trennen.

00:02:37: Und mit meiner Tochter spreche ich fast jeden Morgen.

00:02:40: Ich bin ein kluges, schlaues und starkes Mädchen und damit bin ich in den Tag gestartet und so scheint mir aktuell die Sonne aus dem Arsch.

00:02:46: Wer weiß was heute noch passiert?

00:02:48: Und ich sage mal grad ist mein Bedürfnis nach... Was ist das so selbstwert und Selbstermächtigung jetzt gerade erfüllt?

00:02:54: für den Moment her?

00:02:57: Sehr schön.

00:02:57: Das klingt wunderschön, Kathi und Susannia und ich haben heute auch schon gedanst.

00:03:01: ja wir haben uns auch schon in eine schöne hohe Frequenz gebracht!

00:03:04: Deswegen glaube ich fühlen wir es sehr

00:03:05: mit dir.

00:03:07: Du bist gerade selber auf das Thema Trennung eingegangen und Trennung ist ja ein Prozess.

00:03:12: Und deswegen Kathi starten wir gleich total in die Materie hinein.

00:03:16: wie lange hat es bei dir gedauert bis du die Trenne tatsächlich aussprechen konntest?

00:03:22: Also ich würde sagen wenn ich's bewerten möchte definitiv viel zu lange.

00:03:29: Ich bin jetzt heilfühlt, dass ich es geschafft habe.

00:03:30: Ich weiß auch das jetzt der passende Moment ist.

00:03:32: Es wäre vorher zu früh oder später zu spät gewesen.

00:03:35: Das ist jetzt lange gebraucht also ich würde rückblickend sagen über fünf Jahre und wahrscheinlich geht der Prozess sogar noch länger wenn wir ganz ehrlich sind.

00:03:48: Und ich weiß, ich versuche immer mehr zu lernen auf mein Bauch zu hören statt auf meinen Kopf und das ja auch schon seit Jahren.

00:03:54: Das ist so wie mein... Es ist ja universell auch gerade in den Sternen und es ist so viel los!

00:04:00: Es wird mir richtig in die Fresse geschlagen.

00:04:04: Dass ich entschieden habe mich zu trennen war, auf der einen Seite hat mich lange nicht mehr so glücklich und erfüllt gefühlt als ich's endlich fühlen konnte und dass für mich so klar war und zwar nicht aus dem Kopf sondern aus dem Herzen her, aus dem Bau.

00:04:15: Gleichzeitig ist meine ganze Welt zusammengebrochen und es ist so existenziell, es sind so viele existenzielle Ängste.

00:04:21: Mir sind soviele Ängsten ins Gesicht geschlagen worden.

00:04:24: wirklich und das hört aktuell nicht auf.

00:04:26: Ich habe immer das Gefühl ich hab mich für den Neuanfang entschieden Lasst mich doch gehen.

00:04:31: Und wenn ich sage lasse mich doch gehe mich direkt in einem Opfermodus da will ich natürlich gar nicht drin sein.

00:04:35: Es fühlt sich halt oft so an dieses ey!

00:04:38: Ich habe mich doch entschieden Hör mich doch weil es gefühlt ist gibt Tage Da werden wir Brocken vor die Füße gelegt und die versuche ich zur Seite zu heben, super anstrengend.

00:04:49: Und dann gibt es Tage wo Kieselsteine mir ständig für die Füsse geworfen werden und die stolper auch mit denen habe Ich zu tun.

00:04:54: und total spannend hatte ganz langen Körper Symptome als ich hatte ganz viele körperliche Symptom Die im Grunde genommen.

00:05:00: irgendwann hat mein Körper gesagt also entweder du trennst dich jetzt so Du wirst umkippen So.

00:05:05: und wenn ich das rückblickend alles so verarbeite und ein körperliches Symptomen war hier meine Unterarme Die haben so weh getan, dass ich meine Handgelenke kaum noch bewegen konnte.

00:05:15: Ich hatte Tage auch noch vor der Trennung wo ich kaum was halten konnte und es tat so wie... Und dann geht's natürlich immer Richtung Rheuma oder wie das alles heißt.

00:05:23: Ich habe gesagt nein mein Körper spricht mit mir und ich hab keine Gicht oder irgendwas.

00:05:30: nur mir wurde das jetzt so klar weil die Symptom ist weggegangen als ich mich dann entschieden habe zu trennen.

00:05:37: Und jetzt kommt das immer so manchmal wieder und es kommt immer dann wieder, wenn sehr schwere Brocken vor mir liegen.

00:05:42: Weil ich natürlich die ganze Zeit jeden Tag bin ich beschäftigt etwas zur Seite zu räumen noch mal zu holen nochmal reinzugucken wieder wegzutragen und ist teilweise sehr schwer und dann tut das hier sowieso weh.

00:05:55: und dann bin ich ganz liebevoll mit mir und massiere das und ich weiß ja auch Was es bedeutet, was das für eine Bedeutung hat und versuche beim Herz sich mit mir zu sein.

00:06:02: Weil ich kann nicht wie du eben sagtest Katja Trennung ist ein Prozess.

00:06:06: Ich kann nicht sagen, ich trenne mich Und dann ist alles geregelt Sondern der Entschluss dich zu trennen ist im Grunde der Anfang einer langen Reise und würde überhaupt nicht bin immer noch am Anfang.

00:06:19: Ja, gerade ich kann das so mitfühlen.

00:06:22: Also A ist eigene Erfahrung B auch mal aus meinen Begleitungen.

00:06:25: Gerade was du beschreibst mit diesem körperlichen.

00:06:27: ja.

00:06:28: also manche Frauen als ich begleite viele Frauen in die Trennung hinein.

00:06:32: Die haben seit Jahren körperliche Symptome und sie begleiten die dann auch wirklich noch eine ganze Weile.

00:06:39: Und dieser Schmerz, glaube ich, zeigt immer... Hier gibt es noch was.

00:06:42: Also hier ist dieser Wachstumsschmerz sozusagen gerade am Start.

00:06:45: Hier darfst du nochmal hinschauen und ich sage immer Trennung, da kommt so vieles hoch!

00:06:50: Alte Themen, Kindheitsprägungen.

00:06:53: also eine Trennung is krass ja?

00:06:55: Also der Trennen ist ein Marathon einfach.

00:06:58: Ist halt kein Sprint.

00:07:03: Wir haben so ein bisschen wenig Zeit mit dir, das heißt wir haben unseren Podcast so aufgebaut dass wirklich unsere Hörer und Hörerin vieles mitnehmen können ja auch für ihre eigene Trennung.

00:07:14: Und deswegen brennt mir jetzt geradezu diese Frage auf die Nägeln Wie hast du den Waldtaut und Günther von der Trennung erzählt?

00:07:23: Also mein Sohn der ist achtzehn Bevor jetzt Leute hier direkt denken, so wie die hat den Günther genannt.

00:07:30: Also das ist sein Cousin Name für seinen Schutz im Social-Media Bereich.

00:07:34: Na ja, fragen mich mal heißt der wirklich Günther?

00:07:36: Den Namen hat er sich übrigens selber ausgesucht also Günther, achtzehn Jahre alt.

00:07:40: Der weiß von Anfang an Bescheid.

00:07:45: Ich erzähle meinen Kindern alles, ich erzähle ihnen das Kind gerecht.

00:07:48: Es gibt wenig wo ich sage damit wartig noch es ihn mitzuteilen ist für mich immer wichtig zu gucken.

00:07:53: wie kann ich es diesem kind altersentsprechend mitgeben was gerade bei mir los ist in meinem leben?

00:07:58: weil ich den leitsatz habe möchtest du dass dein kind dir etwas aus deinem leben erzählt?

00:08:03: dann erzähle deinem kind aus dein dem Leben und wenn ja es ist ja.

00:08:09: es is immer wichtig dass die Kinder wissen dass sie nicht dafür verantwortlich sind.

00:08:12: dass es mir gut geht weiß Günther im Grunde von Anfang an, als das anfing mit den Herausforderungen Bescheid.

00:08:22: Und dann war er ein Jahr in Amerika und ich habe ihm jeden Monat einen Brief geschrieben.

00:08:27: Ich hab die Briefe noch nicht wieder angeguckt nur ich weiß dass diese Briefer sind im Grund genommen der letzten, die letzten fünfhundert Meter bis zum Entschluss.

00:08:36: oder sagen wir mal wie viele Briefen sind das gewesen?

00:08:39: Elfbriefe.

00:08:41: Der letzte ein Kilometer, eins Komma Eins Kilometer bis zum Entschluss und

00:08:48: der war

00:08:49: involviert.

00:08:50: Und er hat im Grunde um mir immer Mut zu gesprochen hat gesagt Mami geh dein Weg Mami steh für dich ein.

00:08:55: Mami kümmert dich um dich und du wirst es schaffen.

00:08:57: so und Meine Tochter ist neun Jahre alt.

00:09:02: die hat natürlich auch mitbekommen vor allen Dingen in den letzten Monaten von der Trennung.

00:09:07: Es war also zu Hause eine Katastrophe bei uns gewesen, die Stimmung.

00:09:10: Und ich war wirklich existenziell im Überlebensmodus.

00:09:14: Ich habe mich nur noch versucht zu kümmern irgendwie um meinen Schutz und meine Grenzen.

00:09:19: Ich war körperlich ein Frag.

00:09:20: Ich wusste nicht ob ich jemals wiederarbeiten kann.

00:09:23: Also wirklich hochdramatisch für mich.

00:09:26: Da ich ja sehr in der Öffentlichkeit auch lebe, Konkurrenz ist mir unglaublich wichtig.

00:09:33: Ich war nicht mehr arbeitsfähig, weil ich konnte im Außen nichts mehr zu erzählen.

00:09:37: Weil das was im Innen-Los war, konnte ich nicht erzählen, weil es noch nicht ausgesprochen war.

00:09:41: Ich konnte niemanden mitnehmen und ich nehme die Leute so gerne mit, weil Authentizität, Integrität und so ist mir alles super wichtig!

00:09:48: Das hat mich zermürbt, hat mich fertig gemacht.

00:09:52: Katja, was ich so spannend finde... Ich habe so ein bisschen den Eindruck, es fällt dir auch ein ganz kleines bisschen schwer.

00:09:57: Es ist irgendwie eine Schwere begleitet davon was ich verstehe weil Susanne und ich waren ja in der oder sind teilweise auch noch in derselben Situation wie du.

00:10:05: Wie scharfst du es?

00:10:06: Weil du merkst deine Tochter ist stabil nennst zu sie.

00:10:09: Wie schaffst Du es wenn Felsen kommen oder Kieselsteine kommen stabil für dich zu sein?

00:10:15: denn natürlich wenn ich sehe, meine Tochter ist stabil und meine Kinder sind stabil.

00:10:20: Kommen irgendwie relativ gut mit der Situation um?

00:10:22: Dann geben sie mir doch unbewusst ein Stück weit Halt, obwohl ich sie aus der Verantwortung da ja rausnehmen will.

00:10:29: Also es beruhigt mich, wenn ich seh... Sie kommen eigentlich relativ gut zu.

00:10:33: sechter Moment!

00:10:34: Wie schaffst du's für dich, wenn du so ... Ein Frag war es, dein körperliches jetzt noch die Kraft aufzubringen.

00:10:41: Für dich zu sorgen für dich einzustehen weil da hängt ja auch ein Muster.

00:10:45: dort verstehst du?

00:10:45: Es ist nicht so dass ich mich einfach trennt sondern Ich werde überwältigt von allem und ich schaufel mich doppelt frei aus meinem Muster unaus der Beziehung.

00:10:54: Na die Beziehungen ist ja für mich nur ein Auslöser Die Ursache liegt ja ganz woanders Und Du sprichst gerade von dem Muster und ich stelle mich grad absolut beim Lebensthema.

00:11:04: Also hier geht es gerade wirklich darum, schaffe ich den Schiff?

00:11:08: Kann ich einen Schritt weitergehen oder bleibe ich da drin?

00:11:11: Wer auch in Ordnung.

00:11:12: Ja und radikal stelle ich mich dem und ich hinterfrage mich täglich und wenn du mich fragst wie schaffst du das?

00:11:19: wer hat denn gesagt dass ich das schaffe?

00:11:21: also es gibt Tage da habe ich den Eindruck ich schaffe es eben nicht mehr Und es gab ja auch eine Zeit wo ich mich von heute auf morgen entschieden habe.

00:11:29: Ich konnte nicht mehr arbeiten.

00:11:30: Ich bin vier Wochen aus der Herzenssache heraus.

00:11:33: Ich habe im Grunde genommen, als ob ich ein Kind auf die Straße gesetzt hätte.

00:11:37: So hat sich das angefühlt und ich konnte nicht mehr.

00:11:42: Also ja wir schaffen das alle am Ende.

00:11:45: nur es fühlt sich für mich nicht immer so an dass ich das schaffe wenn du den Eindruck hast.

00:11:51: Nur heute wie gesagt scheint mir auch die Sonne auf dem Arsch für den Moment... Ja!

00:11:55: Ich hab mir Hilfe geholt.

00:11:56: natürlich Ja, ich muss nicht alles alleine schaffen.

00:12:00: Auf gar keinen Fall!

00:12:01: Und das sage ja auch den Menschen, denen ich beraten zur Seite stehen darf, die meine Kurse machen.

00:12:06: Wo ich immer sage wenn du merkst mit all dem was du von mir gerade bekommst und was sich bei dir verändert... Wenn du merkest du hast eine Sache wo du nicht rauskommst.

00:12:15: Du darfst dir Hilfe holen es ist ja noch mehr da.

00:12:18: mit einem Angebot schaffen, du musst es nicht alleine schaffen.

00:12:22: Gönn dir eine Beratung!

00:12:24: Also wenn ich jetzt Eltern-Kind Konflikte habe ja ich biete ja Beratungen an, gönn Dir ne Beratungs... also mit der Liederliebe das ist wie Magie sagt mir dein Konflikt und zwei Stunden später weißt Du Bescheid und kannst Dich wirklich effektiv kümmern Wenn Du alleine nicht draufkommst was nicht dramatisch ist und so hole ich mir selbstverständlich auch Hilfe.

00:12:42: Ich brauche keine Hilfe in meiner Elternschaft.

00:12:44: Da bin ich so dankbar, dass das meine Geniezone ist und ich brauche natürlich Hilfe und Unterstützung um mich unter anderem zu stabilisieren und ich mache ganz fysomatische Übungen.

00:12:54: Ich habe eine Körper-Emotionsarbeiterin mit der ich arbeite.

00:12:59: Ich arbeite sehr viel mit der Astrologie und mit Glaubenssätzen und ja, ich bin beschäftigt!

00:13:05: Ich hab zu tun und es gibt die Momente wo alles... Wo der Boden unter mir weggerissen wird Und das siehst du auch, und dann heul ich auch.

00:13:12: Dann bin ich verzweifelt.

00:13:13: Das sehen auch meine Kinder.

00:13:14: Ich möchte nicht, dass die denken, dass ich alles schaffe.

00:13:18: Ich möchtet, dass Sie sehen, dass sich immer versuche eine Lösung zu finden für mich.

00:13:22: Und das darf halt auch mal dauern!

00:13:24: Wir dürfen verzweiffelt und traurig und am Boden zerstört sein.

00:13:27: Die Frage ist nur bleib' ich da?

00:13:29: Oder übernehme ich Verantwortung und kümmere mich und versuch mich daraus zu holen?

00:13:32: Da darf ich mir Unterstützung holen.

00:13:34: Nur bleibe ich Opfer oder komme ich in die Selbstermächtigung.

00:13:38: Das ist für mich elementar Schaffe zumindest, wenn du so sagst Katja.

00:13:43: Ich schaffe es nicht grundsätzlich stabil zu sein nur ich schaffe ist immer wieder aus dem Opfermodus rauszukommen und da bin ich sehr stolz drauf.

00:13:51: Oh ja

00:13:52: das ist total wichtig.

00:13:53: gerade die danke dass du das mitteilst denn gerade in der Trennung ist es eben häufig so Und das ist auch total legitim, immer mal im Opfer zu sein.

00:14:03: Aber handlungsfähig zu bleiben und dafür steht ja auch dieser Podcast letzten Endes weil ich handlungsfähig bleiben möchte für meine Kinder letzten Enden.

00:14:12: Weil wenn ich in Sicherheit bin dann kann ich meinen Kindern auch diese Sicherheit geben.

00:14:17: gerade mich interessiert noch brennend Welches Betreuungsmodell ihr lebt und wie ihr das für euch gefunden habt.

00:14:26: Also,

00:14:27: wer hat denn gesagt, dass wir bereits ein Betreuungsmodell leben?

00:14:30: Vielleicht ist es noch gar nicht final geklärt weil es sehr unterschiedliche Ansichten dazu gibt Und das kann ich final so noch gar nichts sagen.

00:14:42: Ich kann nur für mich sprechen.

00:14:44: Mir geht es darum Wie es unsere Tochter braucht Und nicht, wer welche Rechte hat und wie viele Tage und wie viel Stunden.

00:14:54: Da setze ich mich für ein.

00:14:58: Ich war und werde auch immer eine Löwenmama bleiben weil ich mich verantwortlich fühle dass die Bedürfnisse meiner Kinder erfüllt sind.

00:15:08: Aktuell bin ich ein Schutzschild für meine Tochter.

00:15:13: So sehe ich mich gerade.

00:15:15: Bin definitiv ein Schutzchild und dafür nehme ich sehr viel in Kauf sehr viel unangenehme Dinge.

00:15:23: Genau, und dann darf ich mich um mich kümmern, dass ich stabil bleibe.

00:15:25: Nur ich werde nicht... Ich hatte mal einen Moment, es gab mal so ein Moment weil ja auch ich ein Mensch bin und keine Maschine wo ich gedacht habe in einem Gespräch naja gut dann machen wir's halt so, denn ich kann nicht mehr.

00:15:41: Weil du natürlich die Kinder können ja nicht also die wenigsten Kinder können sagen je jünger sie sind desto weniger können sie sagen ich möchte das so Und das kann ich von meiner Tochter auch nicht erwarten, nur du stehst ja alleine da.

00:15:54: Und weil natürlich wird ja... Von außen kommt ja auch nichts.

00:15:58: Du manipulierst dein Kind und so.

00:16:00: Also ich weiß wie ich mit meinen Kindern spreche und ich weiß dass es keine Manipulation ist, weil das ein... Das ist ja ein Riesendingen mit der gewaltfreien Kommunikation.

00:16:10: Dass wir in Verbindung kommen und auf Manipulationsbelohnung Bestrafung Ablenkung verzichten.

00:16:15: Ich lebe das seit über einem Jahrzehnt seit achtzehn Jahren in meiner Mutterschaft, also fast zwei Jahrzehnte.

00:16:23: Nur ich kann ja auch jetzt nicht aufhören so mit meinen Kindern zu sprechen.

00:16:27: Nur damit das Außen nicht sagen kann du manipulierst deine Kinder!

00:16:31: Meine Kinder sind halt sehr eloquent.

00:16:33: sie können krass ihre Bedürfnisse benennen und die reden mit mir.

00:16:38: Ja nur die gehen halt nicht nach draußen und sagen hey Leute im Übrigen das und dass mein bedürfnis und so und so brauche ich das.

00:16:43: Also leg mich alle am Arsch.

00:16:46: Da arbeiten wir ja selber gerade dran.

00:16:49: Nur ich habe auch zu meiner Tochter gesagt, ich bin da und ich nehme alles in Kauf für deinen Schutz.

00:16:57: Wie spannend

00:16:59: dass du beschreibst so hart ist den Moment wo du kurz mal gedacht hast, okay gut dann machen wir es so.

00:17:03: Das war wirklich ein Moment wo ich dachte jetzt ich kann nicht mehr und ich bin so alleine Und ich werde so verurteilt Ich packe es grad nicht.

00:17:10: das war eine Millisekunde

00:17:13: Ja,

00:17:13: und die darf ja auch sein.

00:17:14: Ja

00:17:14: bitte!

00:17:15: Lass uns genau auf dich eingehen weil ich fühle mich so in Dich und ich glaube ganz ganz viele von unseren Zuhörerinnen und Zuhören auch dass du, du willst endlich das es auffört Du willst endlich, dass Ruhe ist, dass du zu Ruhe kommst, dass sie genau ausführen.

00:17:27: Nur

00:17:27: nicht auf Kosten der Bedürfnisse meiner Kinder.

00:17:30: Das ist mein Job Es ist mein Warum?

00:17:33: In dieser Elternschaft für meine Kinder einzustehen.

00:17:38: Und es habe ich schon immer gesagt und wenn das heißt, dass sich da für Konflikte mit anderen führen darf.

00:17:44: An diesen Konflikten mags ich ja auch.

00:17:45: Weißt du wie ich mich gefühlt hab in dem Moment?

00:17:47: Ich wusste sofort... Mein Gott, da denke ich mir!

00:17:49: Ich bin so dankbar dafür, dass ich all dieses Wissen habe und all dieser Arbeit bereits mit mir selber gemacht habe.

00:17:55: In dem Moment ist die kleine Karte, die da sitzt Ja.

00:17:58: Die nach Hilfe schreit, es ist nicht die Erwachsenenweile.

00:18:00: und dann habe ich meine Tochter angeguckt, die nämlich dabei war und hab sie gesehen wie ein Häufchen Elin... Und dann hat sofort ge-switched so NO WAY!

00:18:08: Für dieses Kind stehe ich hier ein, steht überhaupt nicht in Frage.

00:18:11: Es waren nur ganz kurze diese Mimimi.

00:18:13: Ich bin so alleine, kann mich auch mal jemand und ich möchte doch auch nur dazugehören.

00:18:18: Hm...

00:18:19: Und das darf auch sein ja du darfst ja auch immer die kleine Katis sein aber wie schön ist das Kati?

00:18:23: Weißt Du oft von dieser Arbeit die Du auch getan hast an dir selber oder die wir ja Also jetzt alle nicht, aber die wir hier sitzen und hoffentlich ganz viele Menschen.

00:18:31: Wir holen uns ja auch Hilfe, aber wenn wir an uns selber arbeiten was die härteste Arbeit schlechthin ist dann haben wir genau solche Momente.

00:18:38: Wir haben diese Momente wo wir sehen, oh ich möchte jetzt auch irgendwie meinen Armin abholen werden und nicht die Löwenmama sein!

00:18:43: Aber wir checken es sofort.

00:18:46: Und ich glaube, genau das ist das Geheimnis und die Königsdisziplin am Kinder begleiten und an mich selber begleitet.

00:18:52: Das ist Check und weiß alles klar.

00:18:54: gut jetzt brauche ich aber das sind das hier stoppen mal hier.

00:18:56: also wir gucken jetzt mal.

00:18:57: Ja

00:18:57: und ich merke halt auch im Zuge dieses ganzen Prozesses als ich versuch immer wieder aus der Verurteilung rauszukommen und ich habe auch irgendwann aufgehört zu versuchen das gegenüber zu verstehen.

00:19:08: Sondern es ist viel wichtiger, dass ich anfange mich zu verstehen.

00:19:10: Warum reagiere ich denn so?

00:19:11: Warum triggert mich das?

00:19:12: So warum bin ich überhaupt da gelandet?

00:19:14: Was ist das für eine Aufgabe für mich?

00:19:17: und dann kann ich ja wachsen in mir.

00:19:19: Und der spannende ist dieser ganze Prozess.

00:19:21: also es war wirklich Schmerz pur.

00:19:25: Gleichzeitig habe ich mich unglaublich befreit gefühlt als ich diesen Entschluss getroffen hab.

00:19:29: nur die Also es waren andere Schmerzen.

00:19:34: Das was wollte ich gerade sagen Warte, das war natürlich...

00:19:39: Auf diesem einen Punkt waren wir noch.

00:19:42: Das kleine Kind ist dann da war und dass wir deflektiert sind um dann wieder zu uns zu kommen und sagen, nee stopp ich stehe jetzt wieder für mich ein!

00:19:49: Also du warst nämlich schon aus dem Hexen.

00:19:51: Es geht mir halt darum und es ist ja auch im Sinne von Marschal Rosenberg mit der gewaltfreien Kommunikation und so versuche ich auch immer wieder aus diesem Opfermodus rauszukommen statt den anderen das gegenüber zu verurteilen Erst mal sowieso den anderen zu verstehen.

00:20:05: Ich darf mich verstehen, unabhängig von dem anderen.

00:20:07: Der andere handelt so wie der andere sich entschieden hat zu handeln und es ist aktuell sein Bestmögliches.

00:20:12: nur ich muss das nicht nachvollziehen können.

00:20:13: Ich muss das auch nicht cool finden.

00:20:15: Nur ich darf gleichzeitig bei mir bleiben und auch meine Grenzen setzen und die Grenzen für meine Kinder.

00:20:19: Und das wollte ich genau sagen dass ich feststelle in diesem Prozess jetzt seit fünf fast schon sechs Monaten Mich regt viel weniger was auf.

00:20:31: Also ich komme so raus aus diesem Drama, ja?

00:20:34: Sondern ich kann es immer sachlicher nehmen.

00:20:36: Nur das ist nicht ... Weißte die Leute sagen dir immer, nehm es sachlich!

00:20:39: Nicht so emotional... Ich bin ein sehr emotionaler Mensch,

00:20:42: ja?!

00:20:43: Das fällt mir unglaublich schwer und fragt mich, wie kann ich das machen?

00:20:46: Und ich merke, wie ich jetzt Schritt für Schritt weil ich immer mehr an mir arbeite und mich angucke und gucke was brauche ich Wie kann ich mich um mich kümmern und wie kann sich auch verhalten in dem ganzen Diskurs und Konflikt?

00:20:59: Weil da werden ja auch Schreiben aufgesetzt.

00:21:01: Mir ist ganz wichtig, dass diese schreiben, das ich auch in zehn Jahren noch ins Spiegel gucken kann.

00:21:06: Diese schreiben bleiben sachlich die bleiben knallhart Da wird ein Grenzen gesetzt.

00:21:10: nur ich gehe nicht unter die Gürtel.

00:21:12: hier und da achte ich wirklich sehr drauf.

00:21:14: Ja sie werden von mir überprüft bis zu fünf mal Weil ich ins Spiegel gucken möchte.

00:21:19: Nur daran wach sich ja auch, weil wenn ich jemandem sage und schreibe, was das gegenüber vernichtet, bin ich sofort im Opfer-Täter-Modus.

00:21:27: Und versuche die Schwächen des Anderen rauszufinden.

00:21:29: Das ist ... Nee!

00:21:30: Ich möchte das nicht.

00:21:31: Und ich möchte, dass meine Schreiben, wenn meine Kinder, die irgendwann lesen möchten, können sie sie lesen?

00:21:35: Es ist freiwillig nur ich stehe dahinter.

00:21:38: Ja,

00:21:39: ja.

00:21:40: Kathi, in Anbetracht der Zeit, die wir mit dir haben... Ich habe meine Community versprochen, gebt mir ein paar Fragen rein und ich stelle sie gerade hier.

00:21:48: Und ich glaube sogar, dass du jetzt schon ein paar beantwortet hast.

00:21:53: Also eine Frage ist wie gehe ich gewaltfrei damit um?

00:21:56: Wenn der Papa meine wichtigen Fragen überliest oder ignoriert?

00:22:00: das ist ein Teil der Frage.

00:22:02: Was mache ich wenn diese wichtigen fragen unbeantwortet bleiben?

00:22:06: also Wie kann ich ins Vertrauen kommen und loslassen, ohne dass alles in mir kocht und ich totale Wut habe.

00:22:13: Und gewaltvoll reagiere den Papa

00:22:15: gegenüber.".

00:22:18: Also als erstes ist das natürlich eine Interpretation, dass sich meine Fragen werden überlesen.

00:22:23: oder was hast du gesagt?

00:22:27: Sie bleiben

00:22:28: unbeantwortet!

00:22:30: Ja, also ich würde sofort fragen.

00:22:33: Mich selber fragen wie habe ich die Fragen gestellt?

00:22:35: Habe ich wirklich eine Frage gestellt?

00:22:37: auf welchem Weg hab ich sie gestellt?

00:22:40: Brauche ich die Antwort überhaupt?

00:22:42: Es ist ja unterschiedlich um welche Fragen es geht nur ich wagt dann immer so wer das Kind hat ist zu hundert Prozent zuständig wenn's Fragen zum Beispiel zur der Betreuung ist.

00:22:51: Gleichzeitig wenn ich merke ich kriege keine Antworten brauche ich also Unterstützung.

00:22:55: dass ich Antworten bekomme kann hier sein.

00:22:57: Dann hole ich mir Unterstützung.

00:23:00: Und wie kann ich kommunizieren?

00:23:02: für mich auch, dass es mir gut tut?

00:23:05: Also es gibt ja verschiedene Möglichkeiten.

00:23:07: Muss immer alles besprochen werden?

00:23:09: Stell ich mal in den Raum die Frage!

00:23:11: Muss immer telefoniert werden oder eins zu eins Gespräche?

00:23:15: Das ist wie aus meiner Kindheit kenne ich das noch.

00:23:17: Ja, aber es muss immer geredet werden und muss das klären.

00:23:19: Ich muss gar nichts klären.

00:23:23: Also in manchen Konstruktionen sind WhatsApp-Nachrichten hilfreich.

00:23:26: In anderen ist es die E-Mail, in anderen überanwältet und dann wieder am Telefon.

00:23:30: Das ist sehr individuell!

00:23:32: Ich bin ja jetzt auch nicht das erste Mal getrennt von einem Vater meines Kindes.

00:23:36: Und ich arbeite das gerade noch raus was mein bester Kommunikationsweg ist so dass es mir gut geht damit.

00:23:43: und jedes mal wenn ich denke ich brauche da jetzt eine Antwort frage ich mich warum brauche ich eigentlich eine Antwort?

00:23:48: Habe ich die Antwort vielleicht selber?

00:23:51: Sehr gut

00:23:53: Ich darf viele Entscheidungen treffen und ich kann eben auch Sachen ansagen, Ansagen treffen.

00:23:59: Dann und dann passiert das!

00:24:01: Kann ich doch gucken wie es gegenüber reagiert?

00:24:05: Und das geht schon los bei dem Gedanken meine Fragen werden überlesen.

00:24:08: Das ist eine Interpretation.

00:24:13: Meine Fragen werden im Opfer

00:24:15: überleset.

00:24:17: Ja, ist so.

00:24:18: Und das dürfen wir... Das sind nicht schlimm!

00:24:19: Ich kenne das ja auch.

00:24:20: und da dürfen wir erkennen, da dürfen uns die Lampen angehen.

00:24:23: und wenn ich das erkenne dann kann ich sagen okay wie könnte ich es denn anders sehen?

00:24:26: Wie könnte ich anders drüber denken?

00:24:28: Und worum geht's mir eigentlich gerade?

00:24:30: Ich brauche also Unterstützung.

00:24:32: was könnte mich unterstützen damit ich die Antworten kriegen die ich brauche?

00:24:35: gleichzeitig würde ich vorher noch mal hinterfragen brauche ich überhaupt eine Antwort?

00:24:37: weil es ist ja auch immer dieses ich muss mein gegenüber muss reagieren.

00:24:40: wieso muss mein Gegenüber reagieren?

00:24:49: Weil das erwartet wird, weil man in der Gesellschaft miteinander reden muss.

00:24:54: Weil man alles klären muss, weil du auf jede Frage eine Antwort haben musst.

00:24:59: Mann gibt es nicht und müssen tue ich auch ein Scheiß.

00:25:05: Und damit ist glaube ich auch die zweite Part ihrer Frage beantwortet nämlich Sie sagt ja, was tue ich dann wenn nichts zurückkommt.

00:25:12: Wenn alles in mir kocht und ich totale Wut habe wieder zu dir zurückzukommen?

00:25:17: In deinen Körper zurückzukommen ins Vertrauen zurückzukommen zu schauen.

00:25:21: Was tut mir jetzt hier gerade gut?

00:25:23: Ja also als erstes wenn das Nervensystem so alarmiert ist würde ich mal sagen Google es einmal somatische Übung Und fängst mal an somatischen übungen in dein Leben zu integrieren weil ein Trennungsprozess immer ein existenzieller Prozess ein krasser Übergang ein.

00:25:36: wir sind im überlebensmodus Das heißt, unser Nervensystem darf immer... Katja hat für ihn auch über Stabilität gesprochen.

00:25:43: Wie schaffe ich es stabil zu bleiben?

00:25:46: Als erstes immer das Nervensystem runterholen.

00:25:50: und der Wolf also wenn ich so in der Aggression bin, das ist ja ein Geschenk weil er zeigt ja dass da was ist, dass du noch ganz viel Kraft hast.

00:25:58: nur wie kannst du diese Kraft statt gegen andere und gegen dich für dich einsetzen?

00:26:02: Das ist das Ziel!

00:26:04: Ja Und das sind wir wieder in der absoluten Selbstermächtigung.

00:26:07: So,

00:26:07: ist es nämlich... Einfach

00:26:08: um mich!

00:26:08: Da

00:26:08: könnte ich auch empfehlen als erstes machst du somatische Übungen und dann hörst du Beyoncé?

00:26:14: Das ist meine Pille am Morgen.

00:26:17: Erst eine somatischen Übung Kati und dann machen wir Beyoncé an My God die läuft seit Monaten.

00:26:22: Meine Tochter kann auch schon jedes Lied mitsingen ein Riesen-Beyoncé-Fan.

00:26:25: Das haben wir uns vorgenommen.

00:26:26: wie gehen auf jeden Fall wenn Beyoncé mal wieder einen Konzert gibt in Deutschland dann werden sie sein.

00:26:30: dafür werde ich sorg.

00:26:33: Und am Abend gibt es den Aperjoule.

00:26:35: Ja, also nachher...

00:26:36: Nee, Cremon!

00:26:36: Ich trinke ja Cremons.

00:26:40: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Fakt hier aus dieser Folge.

00:26:43: Carti trinkt Cremaux wobei das wussten schon die meisten, die mich kennen.

00:26:49: Ne und ich wollte noch was sagen zum diesen Trennung uns miteinander sprechen usw.

00:26:54: Warum ist auch dieser Anspruch?

00:26:56: Also viele haben den Anspruch Die Trennung muss friedvoll verlaufen.

00:27:02: Es dürfen doch Konflikte sein und Diskurs darf sein.

00:27:05: Und wenn du dich trennst, wird es ja auch Gründe geben!

00:27:08: Wenn es im Einvernehmen läuft... Ich verneige mich vor allem und ich bin auch ein bisschen neidisch weil ich hätte das auch gerne.

00:27:14: Gleichzeitig habe ich hier gerade das größte Wachstumspotenzial seit langem in meinem Leben und ich gehe hier grad meinen Lebensthema an und möchte dankbar dafür sein.

00:27:25: Irgendwann mein Ziel ist dass sich irgendwann mit diesem Menschen wieder an einem Tisch sitzen kann.

00:27:30: Nur ich sag mir nicht wann das ist, sondern dass darf alles seine Zeit brauchen.

00:27:34: Und dieser Konflikt darf halt auch einfach mal sein.

00:27:37: Versteht ihr?

00:27:38: Eine Trennung muss nicht friedvoll sein.

00:27:42: Kati, da sind total schöner Abschlusssätze und vielen, vielen Dank für das Interview.

00:27:50: Vielen Dank, dass du so offen darüber gesprochen hast.

00:27:54: Gibt es trotzdem noch etwas wo du sagst, ey, das möchte ich... Allen, die jetzt zuhören.

00:28:01: Jetzt im Hier und jetzt das möchte ich euch gerne mitgeben.

00:28:09: Ich hatte den Ahnung, ich habe gerade schon einiges mitgegeben was mir wirklich wichtig ist.

00:28:14: nur wenn wenn ich das zusammenfassen kann von dem was sich versucht habe mitzugeben wünsche ich einfach allen Menschen die sich trennen dass sie den Frieden in sich finden und nicht immer anderen.

00:28:28: Und damit?

00:28:30: Ich liebe die Folge.

00:28:31: Das

00:28:31: ist schon ganz schön groß, ne?

00:28:34: Ja weißt du Katja es ist also wir sind wahnsinnig.

00:28:37: ähm ich habe heute morgen überlegt was machtest du das du bei uns bist im Podcast?

00:28:41: zum einen habe ich mir gedacht weil ich bin mega stolz ja dass du uns auch ausgesucht hast aber zum anderen bin ich einfach und da könnte ich losheulen wahnsinnigt dankbar dass du das so offen teilst weil ich weiß dass du nicht nur Susanne da abholst, sondern ganz viele andere abholen.

00:28:59: Und was ich jetzt in unserem Gespräch gespürt habe ist so eine intensive krasse Verbindung zu dir weil du mir so aus dieser Seele sprichst und ich hab dich jetzt angeguckt, weil in meinem Kopf war so ja oh man das ist eins zu eins!

00:29:13: Ich kann mich so hinein fühlen und ich glaube es geht ganz ganz vielen so.

00:29:18: Was du sagst und dass du das ehrlich sagst.

00:29:21: Ich spreche, glaube ich jetzt auch für Susanne.

00:29:23: Sind wir einfach zutiefst dankbar für diesen Moment mit dir?

00:29:28: Dass wir

00:29:29: das erleben dürfen und dass wird es auch noch teilen dürfen in der Hoffnung, dass es ganz viele Menschen hören und sich genauso verbunden fühlen und wissen ja okay ist muss nicht friedvoll sein und ich

00:29:40: darf

00:29:41: an An mir arbeiten, ich darf meine Grenzen schützen.

00:29:44: Ich darf meinen Weg gehen und es ist nicht egoistisch sondern es ist einfach gesund!

00:29:49: Und wenn ich dann meine Muster oder mein Lebensthema wie du's nennst

00:29:53: auch noch

00:29:53: erkenne... ...und dann vielleicht daran arbeite ob nichts auflöst?

00:29:57: Keine Ahnung aber ich integriere das vielleicht.

00:29:59: Ich muss es nicht auflösen.

00:30:00: Mir ist bewusst, wenn wir das alle schaffen.. ..ich weiß ich glaube dann wirklich mich zurück Fängt mit denen in Cremon,

00:30:08: schau mir uns die Trinne

00:30:09: an.

00:30:10: Herr Beyoncé oder bin vielleicht sogar befreundet mit ihr?

00:30:13: Keine

00:30:13: Ahnung!

00:30:14: Ja aber das wäre geil.

00:30:17: Und wir sind alle wirklich im Lila-Live.

00:30:24: Das schaffen wir da sind wir weiter dran und es werden ja auch immer mehr Menschen.

00:30:28: ich bin euch so dankbar für diese Einladung dass wir so offen und ehrlich sprechen konnten.

00:30:31: gleichzeitig ist es halt so Ich darf schon immer genau überlegen was sage ich und was sage nicht.

00:30:36: Vieles ist noch so ungeklärt und ich denke immer, irgendwann gibt es einen Zeitpunkt da kann ich dann auch alles erzählen.

00:30:44: Dann kommst du wieder

00:30:44: zu

00:30:45: uns!

00:30:47: Können wir gerne machen weil es gibt noch so viel was ich auch gerne teilen würde wie ich mit bestimmten Herausforderungen umgehe über die ich gerade noch gar nicht sprechen kann weil sie noch nicht geklärt sind.

00:31:01: Ich gehe nur gleichzeitig auch gar nicht davon aus dass Sie zu klären sind.

00:31:05: Nur es dürfen so viele Absprachen getroffen werden und so viele Einigungen gefunden werden.

00:31:13: Und ich würde schon gerne irgendwann mal darüber sprechen, wie ich mit diesen Herausforderungen umgegangen bin.

00:31:17: Das kann ich gerade noch nicht.

00:31:18: Gleichzeitig bin ich so dankbar dass ich endlich auch über diesem Teil in meinem Leben sprechen kann weil das für mich Ja, auch eine Form der Befreiung und ich bin selber erstaunt.

00:31:26: Ich habe gestern real gepostet wo ich darüber spreche dass ich immer wieder darüber nachdenke ob es die richtige Entscheidung war und ich spreche darüber das es kein richtigem keinen falsch gibt ja Und die Resonanz ist einfach so groß von Menschen die gerade in der Trennung sind von Menschen wie sich vor Jahren getrennt haben und auch von Menschen Die überlegen seit jahren sich zu trennen weil des ein Ich will gar nicht befürworten trend euch alle Ja, ich feier jedes Paar was es schafft gemeinsam zu wachsen.

00:31:55: Gleichzeitig ist das auch in Ordnung an einem bestimmten Punkt zu sagen und jetzt möchte ich alleine weiterwachsen.

00:32:01: Auch das darf sein ja!

00:32:04: Ich hätte's gern geschafft!

00:32:06: Das war immer mein... deswegen habe ich über Jahre diesen Entschluss nicht gefasst weil ich es wirklich gerne geschafft hätte.

00:32:12: Es war ganz wichtig.

00:32:13: für mich bin ich dankbar, dass ich irgendwann gesagt habe jetzt mache es alleine.

00:32:17: Und mein größtes Ziel ist das möchte ich abschießen noch sagen als ich entschieden habe aus dem Herzen raus mich zu trennen dann konnte ich es ja auch endlich fühlen und ich hab alle wenn und aber's geschafft beiseite zu sehen und da habe ich mir auch Unterstützung geholt ne?

00:32:30: Das habe ich nicht alleine gemacht.

00:32:33: Ich habe es für mich gemacht weil ich gesagt habe ich habe es verdient einmal in meinem Leben eine erfüllte Beziehung zu führen und ich habe nicht gesagt mit jemandem anders.

00:32:43: Es geht mir einzig und allein darum, eine erfüllte Beziehung zu führen.

00:32:47: Das habe ich verdient und deswegen trenne ich mich für mich ob die Beziehungen bis zum Ende meines Lebens mit nie erfüllt ist oder mit jemandem anders sei dahingestellt.

00:32:55: nur das ist mein warum Und ich möchte dass meine Kinder einmal sehen ihre Mutter sehen in einer erfüllten beziehung.

00:33:04: Das möchte Ich meinen Kindern schenken dass sie sehen wie das geht und ich weiß selber nicht wie es geht weil ich hab's noch nie erlebt.

00:33:11: Susanne, du bist zu drehen gerührt.

00:33:13: Ja das ist schon sehr groß ja.

00:33:15: Da wirst du es am Ende meinen warum mehr?

00:33:18: Oh wie krass!

00:33:22: Ich übernehme.

00:33:26: Du merkst dann...ja du beriegst einfach sehr, weil du bringst es krass auf den Punkt Kati.

00:33:30: Vielen lieben Dank wirklich vielen Dank.

00:33:31: Von

00:33:31: Herzen gerne und ich würde sagen wir sind wieder verabredet.

00:33:35: Das dauert so lange wie's dauert Und dann sprechen wir noch mal ein bisschen tachelos und gucken, wie das stattfindet.

00:33:43: Wir haben einen Abschlusssatz, liebe Kati.

00:33:46: Ich weiß nicht, ob ich ihn übernehme oder ob du möchtest... Oh!

00:33:49: Ich bin bereit?

00:33:51: Dann überlassen

00:33:52: Sie ihn.

00:33:52: Frau, die

00:33:52: ersten Mal vielen Dank, dass Du da warst.

00:33:54: Vielen Dank, Dass Du vor allen Dingen jetzt auch total mein Herz berührt hast.

00:33:57: Und meinen warum sozusagen auch bestätigt hast.

00:34:00: Das ist krass, wie sich Menschen zusammenfinden.

00:34:05: Dann immer so an dem richtigen Ort und zur richtigen Zeit.

00:34:08: Und ja, warum machen wir diesen Podcast?

00:34:10: Weil wir gerne möchten, dass Kinder später einmal sagen.

00:34:13: Ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern und das ist so unser Warum für den Podcast!

00:34:19: Wir fügen heute noch hinzu, dass meine Kinder einmal sehen wie unglaublich glücklich ich in einer Beziehung bin.

00:34:27: Kathi vielen Dank!

00:34:29: Ich danke euch von Herzen.

00:34:30: bis bald würde ich mal sagen.

00:34:31: Bis bald Papi!

00:34:33: Tschüss!

00:34:38: Das

00:34:39: war eine neue

00:34:39: Folge von Starke Trennungskinder.

00:34:42: Schön, dass du dabei warst!

00:34:45: Abonniere gerne unseren Podcast

00:34:47: und

00:34:47: schau in die Show-Notes.

00:34:48: dort findest du alle Links und Infos

00:34:50: zur Folge.

00:34:52: Wenn dir die Episode gefallen

00:34:54: hat freuen wir

00:34:55: uns sehr wenn Du den Podcast bewertest oder weiter empfiehst.

00:34:59: so können noch mehr Eltern von unseren Impulsen profitieren.

00:35:03: Für dich?

00:35:04: Und dafür das euer Kind später einmal sagen kann Ich hatte eine schöne Kindheit, trotz der Trennung meiner Eltern.

00:35:12: Bis bald!

00:35:13: Deine Katja und deine zum Sahne.

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