Loyalitätskonflikte bei Trennungskindern: Wie du sie erkennst und auflöst.

Shownotes

Manchmal beginnt ein Loyalitätskonflikt nicht mit einem großen Streit. Sondern mit einem scheinbar harmlosen Satz wie: „Sag mal Papa Bescheid, dass nächste Woche Elternabend ist.“

Kinder geraten oft viel schneller zwischen die Fronten, als wir Erwachsenen denken. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Loyalitätskonflikte entstehen, warum sie für Kinder so belastend sind und wie wir sie vermeiden können.

In dieser Folge erfährst du:

• was Loyalitätskonflikte überhaupt sind • welche alltäglichen Situationen Kinder unbewusst in Loyalitätskonflikte bringen können • warum Parentifizierung eine häufige Folge von Loyalitätskonflikten ist • woran du erkennst, dass euer Kind gerade zwischen den Eltern steht • wie du euer Kind entlasten und aus Loyalitätskonflikten herauslösen kannst

Unsere Unterstützung für dich:

Die Begleitung deines Kindes ist fester Bestandteil meiner Arbeit als Trennungsbegleiterin für Familien. Wenn du dir wünschst, die Gefühle eures Kindes sicher zu begleiten und gleichzeitig selbst handlungsfähig zu bleiben, dann vereinbare jetzt ein Kennenlerngespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam auf deine Situation und finden Lösungen:

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Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen bei Starke Trennungskinder, dem Podcast für getrennt lebende Eltern.

00:00:12: Dieser Podcast begleitet dich in allen Phasen deiner Trennung von der unausgesprochenen bis hin zur Patchwork-Familie.

00:00:20: Hier geht es um Gefühle, Verantwortung oder darum wie du deine Trenning bewusst gestalten kannst – immer mit den Blick auf euer gemeinsames Kind!

00:00:29: Dieser Podcast ist für alle Eltern deren Kinder später einmal sagen sollen Ich hatte eine schöne Kindheit, trotz der Trennung meiner Eltern.

00:00:39: Schön dass du da bist und schön das du zuhörst!

00:00:47: Vielleicht kennst Du diese Situation?

00:00:50: Es ist wächstes Tag die Klamotten sind eingeparkt Die Schuhe stehen schon an der Tür.

00:00:56: Irgendwie ist morgens sowieso hektik Und euer

00:00:58: Kind

00:00:58: ist eigentlich schon fast auf dem Weg

00:01:00: zum Bus

00:01:01: oder eben zur Schule Und plötzlich fährt ihr ein Ach du Scheiße, wer geht denn nächste Woche zum Elternabend?

00:01:07: Und dann rufst du eurem Kind noch schnell hinterher hier, sag mal dem Papa das am Montag Elternabends ist.

00:01:15: Und euer Kind ruft vielleicht noch ja mach ich und rennt weiter!

00:01:20: Naja und erstmal wirkt diese Situation total

00:01:22: harmlos

00:01:23: und wenn wir ehrlich sind machen das wahrscheinlich fast alle getrennten Eltern irgendwann Mal.

00:01:28: aber genau solche kleinen Situationen die schauen wir uns heute mal an Denn wir haben heute das Thema Loyalitätskonflikte und die entstehen oft gar nicht erst in riesigen Streitereien zwischen den Eltern oder in eskalierten Konflikten, sondern eben mitten an diesen Alltagsmomenten.

00:01:45: In diesen ganz kleinen Momenten, in denen Kinder plötzlich zwischen zwei Erwachsenen stehen und Dinge entscheiden müssen.

00:01:52: Und das Spannende daran ist ja dass Kinder viel mehr wahrnehmen wie wir ja wissen, weil Kinder auf dieses Zwischenmenschliche viel intensiver fühlen als wir Und das ist uns Erwachsen oft überhaupt nicht ganz klar.

00:02:05: Für uns war es eine organisatorische Info, sag mal den Papa aber für ein Kind kann daraus ein ganz anderes unbewusstes Gefühl entstehen wie zum Beispiel ich bin verantwortlich für die Information Ich bin verantwortlich dass es klappt!

00:02:21: Ich darf das auf gar keinen Fall vergessen und ich muss auch aufpassen dass alles funktioniert und meine Kinder beginnen dann auch automatisch zu vermitteln zu übersetzen oder emotional auszugleichen, auch wenn wir sie nicht darum bitten.

00:02:37: und Sie denken das es so sein soll.

00:02:41: Und im Grunde sind wir uns dessen gar nicht so oft bewusst denn Kinder sind wahnsinnig loyal und genau darüber sprechen wir heute was Loyalitätskonflikte überhaupt sind wie Wahnsinnig schnell sie entstehen können Und wie Kinder sich da denn überhaupt verhalten?

00:02:59: Und vor allem, wie wir Kinder da auch wieder herausholen können und gar nicht mehr hineinbringen.

00:03:07: Wittnen wir uns als Allererstes der Frage was ist denn überhaupt ein Loyalitätskonflikt?

00:03:13: Fakt ist, Kinder lieben beide Eltern und das bedingungslos – und das ist ja das Schöne!

00:03:18: Sagt das ganz oft, dass wir als Erwachsene nicht mehr so richtig können... ...und sie bestehen zu fünfzig Prozent aus Mama und zu fünftig Prozent aus Papa.

00:03:27: Ein Kind, euer Kind will seinen Eltern euch gegenüber immer loyal sein.

00:03:33: Egal wie schwierig die Trennung ist und Loyalitätskunftsregte entstehen wenn Kinder das Gefühl bekommen sich entscheiden zu müssen also partei ergreifen zu müssen jemanden schützen zu müssen niemanden verletzen zu dürfen.

00:03:48: Und das wichtige und besondere dabei ist dass es eben niemand direkt aussprechen muss.

00:03:54: Kinder spüren das.

00:03:55: Sie spülen es an der Haltung und deswegen sage ich immer, eignet euch eine Haltung an die sagt Ich bin okay, du bist ok!

00:04:05: Ich bin die perfekte Mama für das Kind und Du bist der perfekste Papa für das kind Ja?

00:04:11: Weil Kinder eben alles spüllen.

00:04:14: Und genau so ist es dass wir uns dieser haltung annehmen Denn Kinder lesen die Atmosphäre sie lesen unsere Haltungen sie Lesen unsere Energie auch unser unterschwelliges.

00:04:25: Das mag ein Tonfall sein, das mögen Blicke sein vor allem Spannungen und wir kennen es auch wenn wir in den Raum betreten ohne vorher in diesem Raum gewesen zu sein und Es war ein Konflikt.

00:04:37: Wir merken da ist dicke Luft Und bei Kindern ist es oft viel ausgeprägter.

00:04:42: die nehmen diese Schwingungen Viel schneller wahr ebenfalls auch schweigen.

00:04:47: darüber haben wir auch in vorhergegangenen podcast folgen schon gesprochen was schweigen für einen Preis bedeuten kann.

00:04:54: Und viele Kinder denken dann, wenn ich Papa lieb habe, dann verletze ich vielleicht die Mama.

00:04:59: oder darf ich überhaupt erzählen dass es bei der Mama schön war?

00:05:03: Weil wenn ich beim Papa das und das bekommen hab oder wir das und Das gemacht haben enthäus ich dann vielleicht gerade die Mama.

00:05:11: und das ist ein enormer Stress fürs Nervensystem weil ein Kind verlernt zu genießen in den bestimmten Momenten aus Angst, es der anderen Bezugsperson tatsächlich nicht recht machen zu können.

00:05:26: Hm...

00:05:28: Um ganz kurz Katja um da einzuhaken warum ist das so?

00:05:31: Weil Kinder natürlich maximal abhängig sind von ihren Eltern.

00:05:36: Ja also die können.

00:05:37: ich habe immer dieses Bild Die könnte ich diesen kleinen Rucksack packen und sagen ey fühle mich hier unwohl klärft mal das Zeug miteinander.

00:05:45: Wenn es geklärt ist, komme ich wieder.

00:05:47: Ich gehe aber erst mal zu einer anderen Familie, die das vielleicht besser drauf haben.

00:05:51: Das können Kinder nicht machen und deswegen hatte das heute erst im Gespräch sind Kinder Anpassungskünstler wobei das Wort Künstler gar nicht richtig ist sondern eher in dem Moment auch Überlebenskünstler.

00:06:03: Das muss man ganz klar so sagen und deswegen ist das so wichtig dass ihr da einen guten Blick drauf habt als Eltern und wir kommen mal dahin, wie so kleine Loyalitätskonflikte im Alltag aussehen können.

00:06:14: Nämlich wenn ja zum Beispiel die Kinder als Boden nutzt.

00:06:18: So was wie wir Eingangs gesagt haben hier sag mal Mama, sag mal Papa, so organisatorische Dinge wie Elternabend, Sputzzachen, Arzttermine, Abholzeiten.

00:06:28: dazu muss man sagen Wir müssen natürlich auch das Alter der Kinder bedenken.

00:06:31: also natürlich gehe ich mit einem fünf, sechs, sieben, achtjährige Kind anders um.

00:06:36: Um als ein jugendliches Kind ist was sowieso langsam aus meinem Angelegenheitskreis herausgeht und sich selber gut um die eigenen Spritzeichen und auch die Arzttermine kümmern sollte aber alles was auf der Elternebene liegt da auch wirklich hinzuschauen.

00:06:52: warum möchte ich gerade mit dem anderen nicht sprechen?

00:06:55: Warum nutze ich den Weg über mein Kind?

00:06:58: Weil wenn man mal ehrlich ist, wir haben Handys.

00:06:59: Wir haben WhatsApp und E-Mail.

00:07:01: also wir leben in der Zeit wo es noch nie so möglich war so kurzweilig oder so kurzfristig oder mich kommt gar nicht aufs richtige Wort.

00:07:09: Also diese Sachen so schnell an jemanden anderen zu verteilen ja?

00:07:14: Also wir müssen nicht mehr an irgendeine Telefonzelle gehen um nochmal zwanzig Cent einzuwerfen sondern wir können das wirklich sofort tun.

00:07:21: Das muss euer Kind nicht tragen und sollte es auch nicht Wahrscheinlich würde man sie in einer Beziehung auch nicht machen, da haben Katja und ich am Anfang jetzt vor dem Podcast so ein bisschen darüber gesprochen.

00:07:32: Würde man das machen?

00:07:33: Also der Papa sitzt jetzt im Wohnzimmer die Mama in der Küche und da ruft ja auch niemand durchs Haus sagt mal der Mama Bescheid sondern das reden ja auch meistens dann die Erwachsenen untereinander.

00:07:43: außer es geht um so banale Sachen wie ich sag mir der Mama bescheid es gibt Essen Ja aber ja darum geht's also wirklich diese Kleinigkeiten zu erfassen und zu sagen, was gehört zu mir?

00:07:55: Und was gehört wirklich zu meinem Kind.

00:07:58: Wenn ich meinem Kind etwas mitgebe ihn als Boden... Ich benutze jetzt mal das Wort Nutze dann mich wirklich wenn mir das passiert so hinterfragen, hey warum habe ich das jetzt gerade gemacht?

00:08:08: Was ist es grad in mir?

00:08:12: Ja du sagst was ganz wichtig ist die Form dieses dieses Boten sein.

00:08:19: Wenn ich ein Bote bin, dann übernehme ich ja auch

00:08:21: Verantwortung.".

00:08:22: Ja und ein Kind darf für sich selber in gewisser Art und Weise wie du sagtest zu seine Genealter auf Verantwortung für sich selbst übernehmen aber nie Verantwortung dafür was in unserem Eltern- und Familienkonstrukt entsteht und wie es gehalten wird.

00:08:37: das ist immer die Elternverantwortung ob getrennt oder noch zusammenlebend und Kinder wollen alles richtig machen.

00:08:47: Sie wollen uns gefallen, sie wollen von uns geliebt werden und dadurch, sagt es zu eben auch, entwickeln sich bestimmte Strategien und Muster dass die beiden gerecht werden.

00:08:58: und ein Kind wissen wir geht immer zum Schwächeren um da Positionen zu ergreifen.

00:09:05: Kinder haben Angst jemandem zu enttäuschen, Kinder haben angst Ärger zu bekommen.

00:09:12: Sie sind in einem Zustand, in dem das Nervensystem wirklich sehr, sehr angespannt ist.

00:09:18: Was wir auch wieder körperlich an den Kindern sehen können Denn sie reagieren dann oft in ihrem Verhalten angepasst oder vielleicht sogar kontrollierend Oder auch extrem verantwortlich.

00:09:29: und Vielleicht fühlst du dich dabei aus ein bisschen ertappt als Zuhörderin weil Du selber eigene Prägungen Und Muster in dir trägst und es kommt ganz bestimmt auch von einer bestimmten Art Überlebensmuster, über Lebenskultur für dich die du als Kind entwickelt hast.

00:09:50: Und das ist der Spannende dass wir lernen Kinder bewusst da wieder rauszunehmen.

00:09:56: wenn uns das mal passiert können wir es immer wieder revidieren.

00:09:59: Wir können uns dessen bewusst sein und sagen okay stopp nee ich klär das selber mit der Mama oder ich kläre das selber Mit dem Papa.

00:10:08: Ja Und dazu kommen wir dann auch noch.

00:10:10: Also wie Kinder, wenn wir merken, oh das ist mir jetzt passiert, wie wir Kinder da auch relativ leicht wieder rausholen?

00:10:18: Ich sage immer der Städtetropfenhöhe den Stein.

00:10:20: Das bedeutet, wenn dir das jetzt eins zwei drei mal passiert vielleicht gerade am Anfang der Trennung was auch irgendwie menschlich ist.

00:10:27: ja also Katja und ich uns ist immer ganz wichtig Wir wollen hier natürlich keine Wie sagen wir immer so, dass wir nach der Trennung auf so einer Blumenwiese umher springen und alles ist fein.

00:10:38: Sondern das ist halt am Anfang

00:10:41: ein Komposthaufen!

00:10:42: Ja es ist ein Komposthaufen und dem wühlt man dann manchmal eben rum und es ist nicht immer ruhig sicher da riecht's nicht immer gut und deswegen klären wir hier bestmöglich auf.

00:10:55: und wir kommen also zum nächsten.

00:10:58: was zu Loyalitätskonflikten führen kann, sind natürlich negative Kommentare über den zweiten Elternteil.

00:11:03: Also so ganz kleine Spitzen ja?

00:11:05: Manchmal fährt ein das so aus dem Mund so, dass ist doch wieder typisch dein Farben oder deine Mutter interessiert sich ja da sowieso nicht.

00:11:12: Also immer wenn du merkst, wow!

00:11:14: Das hat jetzt ganz viel mit mir zu tun.

00:11:16: Ist auf Elternebene hatte es hier gar keinen Platz.

00:11:19: eigentlich auch Augenrollen und ganz vorsichtig Fosakasmus und Ironie.

00:11:25: Kinder verstehen Sarkasmus und Ironie erst ab einem Alter von zehn Jahren.

00:11:30: Vorher verstehen die das nicht!

00:11:33: Und ganz viele Erwachsene neigen aber dazu, schon jüngeren Kindern mit Sarkasmus und Ironien zu begegnen... ...und Kinder können das überhaupt nicht einordnen.

00:11:42: Wir haben neben diese Wurte für barre Münze, ja?

00:11:45: Die können noch nicht diesen Schiff machen von... Ach, das war jetzt irgendwie witzig gemeint in Anführungsstrichen.

00:11:54: Und deswegen denken eben Eltern oft, ach das war doch gar nicht so schlimm oder so.

00:11:59: Für Kinder ist das aber schon, es hat Katja von uns schon mal gesagt.

00:12:02: Ja weil wir ja auch dadurch die Haltung spiegeln.

00:12:05: Wenn ich sage, oh typisch mein Vater oder die Augenrollen habe ich ja wie wir eingangs erzählt haben schon die Haltung.

00:12:11: Das war ja wieder typischer.

00:12:13: also ich rede ihnen wo der sie unbewusst schon schlecht aufgrund meines eigenen Krolls.

00:12:19: und was Kinder dann hören, wenn wir zarkastisch sind oder ironisch sind mit den Augenrollen irgendwas in mir ist falsch.

00:12:28: Oder ich habe vielleicht auch was falsch gemacht und fangen an wie erzählt zum schwereren zu gehen.

00:12:33: also wirklich dieses elternteil dass man unbewusst oder bewusst angreift auch zu verteidigen.

00:12:44: entweder hast du ein kind das es das vielleicht auch sagt Hör auf, die Mama schlecht zu reden oder den Papa schlecht zu sehen.

00:12:50: Weil sie spüren es sofort vor allem sehr sensible oder gefühlsstarke Kinder und fangen an zu verteidigen.

00:12:59: oder du hast ein Kind das sich dann eher zurückzieht und zurücknimmt.

00:13:05: auch das kann sein und manchmal ist es auch ein Wechselspiel.

00:13:08: Und wenn Du einen kind hast, dass dir klar aufzeigt hey hier kannst du niemanden schlecht machen bei mir Dann darf das auch ein Geschenk an dich sein, um dich selber noch mehr zu deflektieren.

00:13:20: Ja und Katja du sagst was richtig?

00:13:23: Soll aber dich nochmal reinpixen wie in so einen Wespennestwein dass mir so wichtig ist.

00:13:28: Kinder denken wir haben ja eingangs gesagt, fünfzig Prozent Papa, fünfzisch Prozent Mama.

00:13:33: Und dem Moment, in dem ich den anderen Eddenteil quasi angreife oder schlecht mache, mache ich ein Teil von meinem Kind auch schlecht.

00:13:41: Das heißt Dein Kind wertet sich in dem Moment selbst ab.

00:13:45: Es kann gar nicht anders und ich würde sogar so weit gehen, wenn das ständig wiederholt wird dass es sich auch abspalten muss.

00:13:55: also es muss diesen Teil in sich wie abspalten Und das ist das schrecklichste und schlimmste was ein Kind einem Kind passieren kann.

00:14:04: Deswegen ist mir das hier noch mal ganz wichtig, an der Stelle das zu sagen.

00:14:08: Weil wenn wir vielleicht kann man das Bildhaft auch machen?

00:14:11: Ich bin so ein Kind.

00:14:14: Vielleicht können wir es mit Tieren grad machen.

00:14:18: Weiß ich nicht... Ich bin jetzt ein Hund als Kind!

00:14:21: Es wird dann vielleicht noch hundwärntig erzählen und in mir als Hund sozusagen ist noch einen Schraf mitbeteiligt und noch eine Kuh.

00:14:33: Und das Schaf ist meine Mama und cool ist der Papa.

00:14:36: Und

00:14:37: diese

00:14:37: Teile, die sind unverrückbar in mir... Ich bin ein Teil davon!

00:14:44: Ja ich definiere mich auch ein Stück weit darüber.

00:14:47: Es ist ein Teil meiner Identität.

00:14:50: Auf einer kommt jemand und sagt aber die Kuh Das Schaf is schlecht.

00:14:57: Und das Kind kann nicht auf einmal scharf oder Kuh wecktun sondern es denkt sich dann Ach du Scheiße, ja.

00:15:04: Also es ist ein Teil von mir schlecht!

00:15:06: Ja aber es kann doch nicht adaptieren Kinder... Kinder setzen ja ihre Eltern auf einen Podest bis die so neun oder zehn Jahre alt sind und werden immer wieder zurück.

00:15:17: sie werden nicht sagen ah mein Elternteil was falsch gemacht sondern nein ich habe etwas falsch gemacht Ich bin Schuld.

00:15:24: Das ist so.

00:15:24: dieses kindliche Denken Und das steckt dahinter auch wenn Katja sagt zum schwächeren Elternteil bedeutet dass immer.

00:15:31: Kinder spüren sehr eindeutig, wie es den Eltern geht.

00:15:37: Und haben dann eher die Tendenz eben zu helfen.

00:15:41: wenn jetzt zum Beispiel ein Abschieds-Szenario ist und

00:15:44: sie spülen

00:15:46: wir unser Szenario am Anfang mit in die Schule zu gehen und sie...und die Mama oder der Papa verwendet wurde wir Oh Gott ich werd dich aber ganz schön vermissen!

00:15:56: Die ganze Woche bist du nicht da.

00:15:59: Dann fühlt sich dieses Kind automatisch verantwortlich auch wenn es vielleicht das erst mal nicht sagt oder nicht zeigt und zur Schule geht.

00:16:04: Aber du musst dir vorstellen, dass kann passieren, dass das Kind die ganze Woche mit diesem Satz umherläuft und sich denkt ach du Schande.

00:16:12: hoffentlich geht's Mama- oder Papa gut!

00:16:15: Deswegen ist das wirklich wichtig.

00:16:17: Das ist der Punkt ich mach mein Kind dafür verantwortlich wie es mir geht und das wissen wir alle, das ist maximal falsch.

00:16:25: Ich bin selber dafür verantwortlich Stebt zum Mittelwert.

00:16:30: Das heißt, wenn ich dem Kind so einen Satz sage wie Ich werde dich sehr vermissen, merkt das Kind sofort meinen Mangelzustand und möchte ausgleichen Und dann nimmt es automatisch Verantwortung und übernimmt jetzt vielleicht Wenn ich als Mama spreche die Position des Partners Obwohl erst die Position Des kindes verdient hat und genau da auch hingehört dass wir und Es ist sehr heiß Es ist ein sehr heißes Eisen, weil es super, super schwer ist die Kinder daraus zu nehmen.

00:17:00: Ich könnte aber stattdessen sagen, es war so schön mit dir!

00:17:04: Ich wünsche dir jetzt eine ganz tolle Woche und freue mich wenn du wieder kommst.

00:17:09: So kann ich das Kind freigeben und ich kann trotzdem mitteilen wie groß meine Freude ist.

00:17:13: So bin ich in der Fülle, weil ich in einer Vorfreude bin anstatt in Mangel, in der Vermissung und ich habe automatisch für mich selber als Elternteil eine ganz andere Haltung durch meine Worte.

00:17:26: Das passiert automatisch und das sind wir wieder beim Körper.

00:17:30: Mein Körper spricht dann auch viel aufrechter.

00:17:33: Ich kann ja auch viel freier sein!

00:17:35: Ich kann auch diese Woche oder diese Tage wo die Kinder bei anderen Eltern teil sind vielleicht sogar für mich gestalten?

00:17:42: Vielleicht sogar mal mehr arbeiten oder einer Leidenschaft nachgehen.

00:17:46: Und zu Sanitis Beispiel, was du geplagt hast mit... Ich bin die drei Tiere und ein Tier bespalt ich dann irgendwie ab.

00:17:53: Kann man vielleicht auch vergleichen mit einem Kind hat zwei Kuscheltiere, die es wahnsinnig liebt?

00:17:58: Und Kinder fühlen ja auch mit so Kuscheltiere mit.

00:18:00: Wenn ich das eine in das Bett leg ohne Zudecke und das andere mitzudecken, dann ist dieses Kind ohne zu... Dann ist es Kuscheltier ohne Zutärke.

00:18:08: Doch total traurig!

00:18:09: Nein ich muss beide.

00:18:10: Und wir kennen doch die Situation wenn den Kinder am Abend noch eine halbe Stunde brauchen bis alle Kuscheltierchen genau klein berechtigt im Sinne der Kinder in Bett liegen.

00:18:22: Vielleicht ist das nochmal die letzte Abrundung für dein Bild.

00:18:27: Pass auf

00:18:28: Wir sind gleichwertig.

00:18:29: alles Andere sind deine eigenen Verletzungen Und ich kann für mich sprechen und der andere Elternteil für sich sprechen.

00:18:39: Im Idealfall sprechen wir beide, was die Kinder angeht – die gleiche Sprache!

00:18:45: Ansonsten können wir uns multikulti in allen Sprachen bewegen.

00:18:50: und wenn Kinder das

00:18:51: spüren... Das ist die Essenz, denke ich des Kindes keine Verantwortung.

00:18:58: Dann muss ich dem Kinder auch nicht sagen nur du verstehst mich Bin ich bei mir in der Fülle?

00:19:05: Ja, das finde ich total schön.

00:19:07: Das hat es nochmal richtig abgebundet.

00:19:09: Das find' ich toll!

00:19:11: Genau und wir haben's glaube ich jetzt auch schon gesagt... noch mal so ein Punkt eben, was Kinder noch in den Neualitätskonflikt bringt ist, kinderemotional zu Verbündeten zu machen.

00:19:21: Ja also wenn du bist der Einzige der mich versteht zum Glück habe ich dich ohne dich würde ich das nicht schaffen so.

00:19:26: Also das klingt ja.

00:19:27: wenn ich das so ausspreche klingt das für mich schon so oh Gott wie krass!

00:19:32: Das ist so ein richtiges innerhalten.

00:19:35: aber Ja, das auch.

00:19:40: Und ich kann aber gleichzeitig verstehen dass Eltern die in so einer Ausnahmesituation Trennung sind vielleicht auch nach jedem Strohhalm eben zu greifen und da eben tatsächlich innezuhalten zu sagen Moment So und das sind wir schon bei einem richtig guten Thema Katja Das haben wir extra mit rein gebracht nämlich Was oft Eltern dann eben nicht bemerken ist das Kind rutscht Stück für Stück in eine Rolle hinein die eben einen Erwachsener tragen müsste.

00:20:05: ja und dafür gibt es den Begriff Parentifizierung und das bedeutet ganz einfach, dass Kinder innerlich viel zu schnell erwachsen werden.

00:20:15: Und etwas passiert bei ganz vielen und es passiert fast schon unmerklich und eigentlich fast schon logisch weil wenn ein Erwachsener aus dieser Gruppe herausgeht nach dem Auszug dann ist da erstmal eine Lücke Und diese Lücke muss erst mal wieder durch einen anderen Erwachsenen gefüllt werden.

00:20:37: Oder im schlüpsten Fall muss ich erstmal zwei Rollen ausüben und ganz oft ist es aber so nach einer Trennung, ich bin... Ich weiß nicht wo hinten und vorne ist.

00:20:45: das heißt manchmal arbeiten hier beide mit dem Gruppen-Dynamikmodell.

00:20:50: Schlüpfe ich dann auch in die Herde sprich zu meinen Kindern und dann kommt ein Kind und wird sich die Rolle als Erwachsener sozusagen Nehmen, ja und die Mama stabilisieren zwischen den Eltern zu vermitteln auf Geschwister aufzupassen.

00:21:04: Die eigenen Gefühle zurückzuhalten stark sein zu müssen Und so weiter und sofort.

00:21:09: es gehört alles mit.

00:21:10: dazu passt also auch wenn ihr sagt

00:21:13: oh

00:21:14: mein Kind das hat gar nicht wegen der Trennung reagiert da ist alles tut die Palette oder Mein Kind ist jetzt der Mann im Haus oder meine beste Freundin.

00:21:24: Oder irgendwie sowas, das sind schon richtige heftige Alarm-Signale die es zu bachten gilt.

00:21:31: Ja auf der anderen Seite darf ich einhaken weil ich schon auch feststelle dass ich aufgrund der Trennung bei meinen Kindern ihnen schon auch ein Stück weit Verantwortung allerdings nicht für mich sondern für Dinge im Haushalt gebe.

00:21:51: Also die Dynamik an sich, ich sorge für mich emotional.

00:21:57: Und gleichzeitig dürfen die Kinder aber auch mehrere Dinge übernehmen.

00:22:02: Denn wir sind jetzt nicht mehr zu zweit, die das wuppen sondern ich bin allein und da darf ich den Kindern in meiner Welt auch ein Stück weit Verantwortung geben ob sie die Wäsche zusammenlegen, vielleicht den Rasen mähen, wie was vorbereiten Spülmaschine bla bla bla.

00:22:18: Deswegen, da kommen Kinder glaube ich doch noch mal schneller in ein Verantwortungsgefühl, was die Mithilfe angeht.

00:22:25: Und das ist wichtig zu unterscheiden, solange sie nicht verantwortlich für meinem Zustand sind, für meinen Befinden.

00:22:32: Das ist ein ganz großer Unterschied.

00:22:33: Das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

00:22:38: Weil dann kann der Tieren trotzdem Kind sein mit bestimmten Aufgaben und bei vielen Eltern, die auch noch zusammenleben dürfen, dass Kinder ja auch schon die bestimmte Aufgaben haben.

00:22:48: Aber das gilt wichtig, wichtig zu trennen Ja, und ich kann als wir unseren Leitfaden durchgegangen sind für die Folge.

00:22:58: Aber ich mich total adapt gefühlt weil zu mir hat mir jemand gesagt und das ist der Satz der jetzt auch kommt und ich greife dir kurz vor ganz oft zu meiner Mama haben Menschen gesagt dies aber ganz schön weit für ihr Alter also dies emotional schon ganz schön reif.

00:23:11: ja Ich als Trennungskind doppeltes Trennungskind Und ich habe mich da eigentlich immer sehr stolz gefühled nach mir Ich bin einfach sehr weit.

00:23:21: Aber im Grunde, wenn ich es im Nachhinein betrachte war das wie so ein dunkler Ring um mich herum der mich ein bisschen in meine Freiheit eingeschenkt hat.

00:23:32: Der mich jetzt sozusagen nicht sehr stark belastet hat aber ich kenne's auch nur so.

00:23:38: Es war schon wie so einen Hula-Hupreifen um mich herum.

00:23:43: Ja ja, der nicht runterfallen durfte

00:23:46: und der war immer...

00:23:48: Bleiben musste, damit die Familie letzten Endes stabil bleibt?

00:23:54: Nein,

00:23:54: der musste nicht in Bewegung bleiben.

00:23:55: Der war einfach gesetzt für eine Stück weit... Ich habe selber Verantwortung über mich und ich habe auch ein Stück weit Verantwortung für mein Bruder.

00:24:03: Und dieser Reifen sollte schon bestehen bleiben.

00:24:06: Also den halte ich auch fest!

00:24:10: Und so langsam lasse ich ihn los, weil ich das alles gekannt habe.

00:24:14: Aber diese Mischung aus... Ich bin stolz, denn ich bin schon ganz schön reif für meinen Alter oder weit für mein alter emotional und der anderen Verantwortung oder diesen Wissen.

00:24:25: Wollte ich

00:24:25: das denn?

00:24:27: Hat dir ja gar keine andere Möglichkeit ohne dass zu werden, dass es jetzt schlecht oder gut war in dieser Situation mit Sicherheit mein Weg oder unser Weg.

00:24:38: Und gleichzeitig hat's mich bestimmt auch ein Stück weit eingeschränkt, weil es wäre keine freie Sicht nach vorne oder begrenzt.

00:24:46: Ja und da kommen wir jetzt.

00:24:48: vielleicht können wir ganz gut diesen Bogen schlagen nämlich dazu dass häufig diese Kinder eben den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen verlieren können, wenn sie sich zu sehr um alle anderen kümmern.

00:24:59: Wenn Sie zu sehr funktionieren vielleicht auch die Stimmung eben im Raum scannen.

00:25:05: wie ist die Mama heute drauf?

00:25:06: Wie geht es dem Papa heute?

00:25:09: und ich kann mir richtig vorstellen dass so ein Kind sich dann manchmal gar nicht richtig fallen lassen kann ja in das eigentliche Kind sein und dann vielleicht auch Schuldgefühle entstehen, Schwierigkeiten zu haben, Grenzen zu setzen.

00:25:21: Du kannst dir jetzt mal schauen, Katja, ob du dich da so ein bisschen wiederfindest oder zumindest von früher die frühere Katja wiederfinde.

00:25:28: dieses Pippet-Bleasing ja diese Überverantwortung, die Angst vor Konflikten all das kann eben daraus entstehen wenn diese Parentifizierung stattgefunden hat.

00:25:39: und da kommt es natürlich immer darauf an Wie gesagt, der Städtetropfen höhlt den Stein.

00:25:44: Es ist nicht aber... Wenn das ein paar Wochen oder vielleicht auch einen Monat so geht und wir das Kind dann wieder herauslösen, wenn die Ausnahmesituation vorbei ist.

00:25:53: Wenn sich es wieder ein bisschen gesetzt hat, wenn das allerdings Jahre anhält und wenn wir da auch an Konflikte denken, die Eltern miteinander haben wo das Kind als verlängert Armen mit auf diesem Kriegsfeld steht, dann ist das einfach heftig.

00:26:09: Und das sind Auswirkungen, die wir hier gerade euch erzählt haben möchte doch niemand für das gemeinsame Kind.

00:26:18: Und im Umkehrschluss kann man aber auch sagen, wenn du sagst, ob ich mich da jetzt wiedererkenne um was Persönliches noch zu teilen diese Angst vor Konflikten.

00:26:25: bei mir ging es dann in genaues Gegenteil.

00:26:27: also weder Pipi-Bibli sie noch überverantworten und ich war dann genau in der Rebellion.

00:26:32: Also ich wollte mit diesem Publikum maximal sprengen und bin ganz viel in die Rebellionen.

00:26:38: Ja, also ich bin dann auch nicht nach Hause gekommen wenn wir ausgemacht haben.

00:26:43: Also ich habe ehrlich gesagt dann zu die Grenzen erzwungen um mich selber dann vielleicht ein Stück weit auch zu spüren.

00:26:51: Wenn man meine Mama fragen würde wie meine Pubertät war denn... Ich nenne

00:26:59: das mal in unserem Podcast einen.

00:27:03: Das klingt ja fast so als hättest du erst alles für die Verbindung getan Und dann hast du irgendwann bist du ausgebrochen und hast dann alles dafür getan, um deine Autonomie letzten Endes.

00:27:16: Deine Selbstdrucksamkeit zurück zu erlangen.

00:27:19: Absolut!

00:27:19: Weil ich wusste... Das hat meine Mama geschafft und das wünsche ich auch wirklich.

00:27:23: ganz vielen Eltern teilen trotz dieser ganzen Situationen die wir ja hatten dass wir ein ganz enges Band haben weil ich wuste es ist total wurscht was ich mache.

00:27:34: gut da kriege vielleicht mal eine Standbrauche oder einen Anschluss aber ich wusse Die geht ja von mir nicht weg.

00:27:40: Ja, die schimpft mich dann mal, kriegt mir Konsequenz.

00:27:43: Vielleicht meine größere Konsequent.

00:27:46: Aber ich war mir immer sicher zu ein tausend Prozent bis zum heutigen Tag und wahrscheinlich bis zum Letzt meines Lebens dass meine Mutter an meiner Seite ist komme was wolle.

00:27:55: deswegen konnte ich vielleicht auch in die Rebellion gehen.

00:27:59: also trotz der Umstände um das ganze vielleicht nochmal von einem positiven und schönen Aspekt zu sehen, war sie immer da?

00:28:07: Und ich konnt in diese Rebellion gehen, was ja letztendlich total schön ist für sie dann damals nicht.

00:28:14: Aber jetzt?

00:28:16: Wenn Sie denn die Folge hört vielleicht dann doch.

00:28:19: Gleich seh' ihr mal weiter!

00:28:22: Also diese Sicherheit, wenn wir es schaffen unseren Kindern.

00:28:25: Wenn jeder Elternteil es schafft wirklich jede Elternteil das wäre natürlich wunderschön.

00:28:29: Kinder in eine gewisse Art von Sicherheit zu vermitteln auch wenn wir's manchmal wie du vorher sagtest Susanne mal Es macht eben steht der Tropfenhöl den Stein Ja und ist trotzdem immer wieder schaffen ihnen zu signalisieren ich bin da Und dass wir sind alle gut so wie wir sind dann gut genug Dann haben wir dieses unsichtbare richtig dicke Band Immer in uns Und dann haben wir eine gute Bindung geschaffen.

00:28:54: Ja, ja und um noch mal ein Beispiel hier anzubringen jetzt sind wir gerade in so einem positiven Flow aber was jetzt noch kommt finde ich noch sehr wichtig was das sei nicht besonders stärkt ist wenn du Kinder entscheiden lässt sowas wie wo möchtest du lieber sein?

00:29:12: oder bei wem willst Weihnachten feiern.

00:29:15: Also aber hier auch wieder differenziert zu betrachten, natürlich kann ich mit einem Jugendlichen am besten dann zu dritt ins Gespräch gehen.

00:29:24: Mama, Papa, Jugendlicher.

00:29:25: und nicht diese Frage zu denen beim Wem willst du lieber Weihnachten Feiern?

00:29:28: Sondern hey dieses Jahr würden wir es so gestalten was hältst du denn davon?

00:29:32: So also den Jugendlichen quasi mit einzubeziehen und wieder in der Autonomie zu stärken das kann ich mir kleineren Kindern der festen Überzeugung, da ist es wichtig einen Rahmen zu haben für die Kinder und zu sagen okay Weihnachten teilen wir auf.

00:29:47: Da bist du hier, da bist du da!

00:29:49: Und in diesem Rahmen kann man sich ja trotzdem bewegen.

00:29:52: das haben wir auch gerade an unserer Weihnachtsfolge.

00:29:55: jetzt sind wir grade Mitte Mai aber die wird auch wieder spannend werden.

00:30:00: also ich würde gerne mal rein da geht's auch um andere Feste aber da haben uns sehr auf Weihnachten spezialisiert ne?

00:30:06: Also auch zu fragen hey wo ist es denn schöner so?

00:30:10: Also ganz wichtig, zwei Sätze darfst du dir vielleicht mitnehmen als Begleit-Setze.

00:30:14: Kinder brauchen Beteiligung aber keine Erwachsenenverantwortung.

00:30:21: Und würdest du das nie empfehlen dass ein Kind entscheiden darf?

00:30:26: Weil rechtlich dürfen Kinder mit zwölf Jahren was ich sehr früh finde, entscheiden wo sie sein wollen was deine Tochter letztendlich auch gemacht hat.

00:30:36: Was ist das auf Tagen zu stellen?

00:30:38: Wo bist du heute über Nacht mal angenommen, die Mama ist im Haus geblieben oder der Papa ist im Hause gebliebt und das Kind isst gern zuhause.

00:30:45: Aber eigentlich will es auch den Papa sehen, will er lieber zu Hause schlafen.

00:30:50: Geht da damit um?

00:30:52: Wie gesagt ab einem bestimmten Alter?

00:30:53: also ich nehme das mal ganz kurz auf was Du grad gesagt hast mit dem rechtlichen ab zwölf Da will ich jetzt hier gerade keine Aussage geben weil ich's grade nicht kann aber ich glaube dass ist noch ein bisschen verstrickter.

00:31:07: Also ich glaube rechtlich ab zwölf ist nicht ganz, also das haut nicht ganz hin.

00:31:14: Da müsste uns aber noch schlau machen.

00:31:16: tatsächlich Wie geht man damit um?

00:31:20: Geh älter die Kinder sind umso mehr autonomie bestreben haben die ja und Ich finde es kommt immer aufs Kind auf die familiäre Situation drauf an.

00:31:28: also in welchen Kontext bewege ich mich?

00:31:30: wie sind meine Eltern gemeinsam unterwegs?

00:31:33: Also, habe ich sowieso schon?

00:31:34: Bin ich schon in einem Loyalitätskonflikt so?

00:31:37: Es sind meine Eltern freien miteinander.

00:31:40: Können die miteinander Dinge absprechen oder eben nicht?

00:31:43: und dann finde ich kann so eine Frage schon je nach Kind, je nach Situation, je noch Alter schon wie eine Überforderung sein.

00:31:51: also ich will natürlich ja gar keine pauschale Aussage nehmen sondern wirklich immer zu schauen Wie ist gerade der Kontext?

00:31:58: Also, wie tritt mein Kind mehr auch entgegen?

00:32:03: Weißt du was ich meinte?

00:32:04: Ich verstehe dich schon.

00:32:06: Ich merke nur, dass es in anderen Begleitungen tatsächlich auch eine Herausforderung ist wenn die Elternteile was unterschiedliches wollen und dann das Kind entscheiden lassen weil dann bin ich mal maximal im Loyalitätskonflikt als Kind ja und dann stellt man ja auf fest, dass die Kinder ganz unterschiedlich reagieren.

00:32:24: wieder hier mit Rückzug körperlichen Symptomen, wie zum Beispiel auch ihr Bauchschmerzen.

00:32:31: Sie wollen nicht in die Schule gehen, sie haben keine Lust mehr rauszugehen.

00:32:35: Freunde treffen nie... Also oft auch in sich gekehrt oder sie werden vielleicht sogar wütend?

00:32:40: Oder sie klammern

00:32:41: auch

00:32:41: an einen Elternteil?

00:32:42: Sie suchen sichtlich Halt wirklich Halt!

00:32:48: Wie du vorher auch gesagt hast diese städte Anpassung ja diesen Konflikt vermeiden.

00:32:53: und da kommt auch wieder der Spruch den der in ich so fest im Kopf hab, hinter jedem Verhalten des Kindes steckt eine positive Absicht.

00:33:02: Also wenn die Kinder anbieten und rebellieren würden sind zurückgezogen sind nichts mehr reden keine Sachen mehr erzählen dann darf ich immer hinterfragen was ist die positive Absichte dahinter?

00:33:12: um was geht dem kind?

00:33:13: Was für ein Bedürfnis und das ist ganz oft diese Sicherheit und Loyalitätskonflikte nicht zu haben gibt Sicherheit.

00:33:22: wie du sagst den Rahmen zu haben Das gibt Sicherheit.

00:33:26: Ja und ja, auch sensible Kinder.

00:33:31: Da darf man nochmal ganz besonders hinschauen und aufpassen.

00:33:36: Die ruhigen Kinder, die viel in sich hinein fressen hätte ich jetzt schon fast gesagt das manchmal ja auch tun da wirklich zu schauen mit emotionalem Essen

00:33:47: usw.,

00:33:48: dass ich immer den Blick darauf habe nicht jedes Kind ist gleich extrovertiert oder sagt wie es dem Kind geht.

00:33:57: Oftmals haben Kinder noch gar keine Wote dafür, also da wirklich eben das eigene Kind zu beobachten und zu schauen.

00:34:05: Und letzten Endes... Da kommen wir jetzt schon zur Herauslösung.

00:34:09: Wie können wir den Kindern aus Loyalitätskonflikten herauslösen bzw.

00:34:13: gar nicht erst hinein manövrieren?

00:34:16: Das ist einfach die Verantwortung zurückzuholen.

00:34:18: Also setze auch, du musst es nicht regeln!

00:34:21: Das ist ein erwachsenen Thema.

00:34:24: Auch und das habe ich ja auch oft in meiner Begleitung, Katja.

00:34:28: Ein Elternteil macht das schon recht gut.

00:34:30: Der zweite Elternteil, ich sage es mal vorsichtig

00:34:33: übt noch.

00:34:34: Ja der ist in so eine Mühung meldt und hat das nicht so richtig drauf.

00:34:38: Und dann neigen manche dazu diesen Elterenteil so einen Schutz zu nehmen.

00:34:45: Auch da darf ich sagen, eh das ist ein Erwachsenthema was du hier gerade mit rein bringst vergisst es schnell wieder aus deinem Kopf Ich rede das mit Papa oder mit Mama.

00:34:55: Und dann auch darüber zu sprechen und immer wieder zu sagen, dass ist nichts für unser Kind!

00:35:00: Ich weiß, dass es manchmal sehr schwer ist aber auch da wieder, der Städtetropfen hört den Stein, geh mit dem zweiten Elternteil immer wieder ins Gespräch wenn ihr das auffällt und entlastet dein Kind.

00:35:10: Ja?

00:35:11: Man nennt das auch Manifestation.

00:35:12: Wenn ich immer wieder das gleiche erzähle kann ich's auch irgendwann mal beim Gegenüber manifestieren.

00:35:18: Und wenn ich meinem Kind immer wieder sage, das ist ein Erwachsenen-Thema.

00:35:20: Das ist ein erwachsenen Thema hat mein Kind es vielleicht dann auch irgendwann drauf, wenn es das vom zweiten Elternteil hört dass er sagt, das is'n Erwachsentehma.

00:35:29: Ja?

00:35:29: Das geht mich gar nichts an!

00:35:31: Also auch da können wir unsere Kinder gutes mit einem guten Selbstbewusstsein ausstatten, dass es durchaus sagen kann, dass gerade nicht sein Thema ist.

00:35:42: Meine Tochter hat zu mir mal gesagt als wir uns gestritten haben also Ja, ihr Papa und ich, als wir gestütten haben, sind jetzt gegangen.

00:35:52: Und dann kam ich zuhören und habe gefreut, ob alles in Ordnung ist und dass es mir leid tut, dass sie das mitgekriegt hat.

00:35:57: Und er hat sich gesagt, geht raus?

00:35:58: Ich will's überhaupt nicht wissen!

00:35:59: Das müsst ihr schon selber kennen.

00:36:00: Es interessiert mich nicht.

00:36:02: Und da bin ich aus dem Zimmer draußen und hab gedacht okay, das war mal die volle Bratpfanne aber ich war wahnsinnig stolz auf Sie weil sie automatisch in ihrem Kind geblieben ist.

00:36:15: Die ist Teenager, aber die ist in ihrem Kind geblieben und hat mich mal schön.

00:36:19: Sie hat mich immer schön in meine Verantwortung gedacht.

00:36:24: Und da war ich danach.

00:36:26: Ich finde es richtig gut, dass du das sagst und du hast vollkommen recht.

00:36:29: Das Vollkommen Recht.

00:36:31: Und ich danke dir dafür, dass Du mich da auch noch einmal dran erinnerst.

00:36:34: Ja also wir können Kinder

00:36:35: so stärken.

00:36:37: Ja sehr gut!

00:36:38: Weil damit hast du automatisch nämlich auch eventuelle Schuldgefühle bei ihr weggenommen Weil vielleicht hat sie sich Gedanken gemacht, oh hätte ich das jetzt so hart sagen können oder sollen oder wie auch immer.

00:36:51: Sondern du bist mit ihr ins Gespräch gegangen und sie hat da direkt eine positive Resonanz bekommen und ich habe das richtig gemacht.

00:36:58: Oh Gott sei Dank!

00:36:59: Und dann kann sie einfach wieder Kind sein und darum geht es jetzt nendes ja?

00:37:03: Auch so Dinge wie wenn ich Kinder ausfrage nach dem Umgang also bitte keine Verhöhre machen sondern Also nicht unter, es hat der Papa gemacht oder so.

00:37:15: Was habt ihr da gemacht?

00:37:17: Das Kind ist noch gar nicht richtig zur Tür rein und man fragt erst mal aus, sondern hey schönest du wieder da bist!

00:37:21: Ich freue mich zuerst mal ein kleines Ritual ankommen bei dir selbst bevor du schon wieder beim anderen bist und auch immer zu überlegen

00:37:32: warum

00:37:33: stelle ich diese Frage?

00:37:35: Stelle ich die wirklich, weil es mich interessiert?

00:37:38: Oder stelle ich dir aus eigenen privaten persönlichen Gründen.

00:37:42: Vielleicht aus einer Verletzung heraus oder so?

00:37:44: und dann ist das dein Thema!

00:37:46: Macht das nicht zum Thema deines Kindes ganz wichtig ja?

00:37:50: Und klar den eigenen Schmerz eben nicht übers Kind zu regulieren.

00:37:53: Kinder sind keine Therapeuten sie sind keine Partnerersatzpersonen Sie sind keine Vermittler und ich würde sogar soweit gehen.

00:38:01: Kinder gehören uns halt auch nicht.

00:38:03: Kinder sind unsere Besucher und wir haben die große Ehre, diese Besucher bis sie achtzehn, neun, zehn, zwanzig sind fürs Lebensvorgang zu bereiten.

00:38:12: Also ich möchte noch mal einhaken weil es so wichtig ist, wir wollten zwar zum Ende kommen aber dieses Partner-Assadthema sehe ich immer wieder das eine Riesenthema dass Kinder wirklich als Partner Assads genommen werden.

00:38:27: Das fängt schon ein Stück weit an, wenn ich einen Kind habe das oft in meinem Bett schläft.

00:38:32: Aber wenn es Kind dann in seinem Bett schlafen will aber ich damit nicht klarkomme und immer wieder sagt ne du schläfst bei mir, du schlebst bei mir.

00:38:39: Heiß ist heißen!

00:38:40: Das finde ich so hart da kann es kaum ausdrücken.

00:38:45: aber ich glaube ihr wisst auch was ich mein... Das finde ich super schwierig, das Kind will autonom sein und ich lasse es da nicht raus.

00:38:53: Es ist nicht mein Partner oder meine Partnerin, es ist Kind.

00:38:56: Mein Alleinseinszustand oder das Gefühl der Einsamkeit, dass darf ich selber lösen?

00:39:01: Da darf ich selbst hinkommen auch nochmal reflektieren sagen warum habe ich's denn?

00:39:06: Das Kind ist das Kind!

00:39:08: Wie du sagst, es gehört uns nicht.

00:39:10: Es darf schlafen, es darf spielen in den bestimmten Rahmen aber da darf sichs bewegen.

00:39:19: Wenn ich dann auch noch mal merkst du, hey das trickert mich ganz schön oder ich gehe da vielleicht auch.

00:39:25: Ich mag da auch so eigene Verletzungen?

00:39:28: Ja.

00:39:29: Da fällt mir eine Situation ein.

00:39:30: Katja die mag ich noch erzählen.

00:39:34: Ich glaub zwar in keiner Bekleidung hat mir jemand erzählt es ist aber so hängen geblieben.

00:39:40: der Sohn musste dann die Mama abends streicheln.

00:39:46: also Eine tatsächliche Aufforderung.

00:39:49: Es ist ja manchmal, dass Kinder tatsächlich sagen auch oder gerade jüngere Kinder, dass sie so deine Haare noch mal kämmen wollen oder irgendwie dich nochmal krabbeln wollen oder so.

00:39:59: aber du merkst den Unterschied wenn das Kind das für dich macht und nicht aus einer Freiwilligkeit heraus?

00:40:09: Und da habe ich dann wirklich gedacht, boah, das ist krass.

00:40:13: also...

00:40:14: Das ist falsch!

00:40:15: Also das ist ganz falsch.

00:40:19: Wichtig, genau.

00:40:21: Das finde ich auch falsch!

00:40:23: Ich nehme dem Kind so viel an der Kindheit und wir sagen es eigentlich nie weil es gibt eigentlich kein richtig und kein falsch.

00:40:29: aber im Zuge des Kindes find' ich das schon als... Falsch, weil mir fehlt ja irgendwie was.

00:40:37: Mir als Erwachsener und vielleicht liegt eine Paar Verletzung eben auch vor aber diese Paar verletzt die Partnerverletzung.

00:40:44: dieses Paar hat nichts mit meiner Elternrolle zu tun.

00:40:47: Ich muss das kappen!

00:40:49: Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

00:40:52: Und da werde ich sehr energisch, weil ich merke dass sich das ganz oft vermischt.

00:40:55: Dann wird die eine Verletzung auf alles andere geschoben und zu drauf gelegt, nur aus der eigenen Emotion und Verletzung heraus.

00:41:03: Und das muss aufhören!

00:41:05: Da musst du einen Cut – wir merken das ja oft selber nicht – und haben hoffentlich irgendjemanden an der Hand wie Freunde, Coach oder Begleitungen, die sagen, ey, schau da bitte noch mal hin….

00:41:15: Wie kannst Du diese Lücke füllen?

00:41:17: Ohne Dein Kind!

00:41:19: Weil, ja...

00:41:20: Wir sind Eltern.

00:41:22: Mhm.

00:41:23: Jaa Und du sagst was Richtiges eben genau in dem Punkt, wenn du dich jetzt gerade hier adapt fühlst.

00:41:30: Schautest du dir mit viel Mitgefühl begegnest?

00:41:33: Weil die Situation ist wie sie ist und gleichzeitig schaust du in die Reflektion gehst und am besten machst du das mit jemandem zusammen.

00:41:40: Katja und ich wir sind da!

00:41:42: Wir sind die besten Begleiterin, die du dir wünschen kannst und schauen das sehr gerne auf dein Thema drauf.

00:41:49: ja Und jetzt kommen wir schon zum Ende Katja, denn es ist tatsächlich eben an der Zeit ein neues Normal nach der Trennung zu etablieren und das versuchen wir ja auch in unserem Podcast.

00:42:01: Also weg von Kampf, Schuld und Kinder zwischen den Fronten hinzu Verantwortung, Klarheit, emotionale Sicherheit... Loyalitätskonflikte schon im Keim zu ersticken, bevor sie überhaupt entstehen.

00:42:21: Das wäre natürlich super, super toll!

00:42:24: Wenn es dir passiert, dann sei achtsam mit dir und mach' es einfach das nächste Mal

00:42:30: anders.".

00:42:31: Genau.

00:42:32: Und auch da der Städtetropfen höhlt den Stein.

00:42:35: Ich kann ganz viel auch wieder revidieren um Neuvorleben wieder glätten.

00:42:46: So dass dein Kind tatsächlich auch später einmal sagen kann, ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern.

00:42:54: und so ausstehen wir uns und sagen bis zum nächsten Mal!

00:42:58: Danke fürs Zuhören.

00:42:59: Bis zum nächsten mal tschüss!

00:43:02: Das war eine neue Folge von Starke

00:43:04: Trennungskinder.

00:43:06: Schön,

00:43:06: dass du dabei warst.

00:43:08: Abonniere gerne unseren Podcast und schau in die Shownotes.

00:43:12: dort findest

00:43:12: du alle Links und Infos zur Folge.

00:43:15: Wenn dir die Episode gefallen hat, freuen wir uns sehr wenn du den Podcast bewertest

00:43:20: oder weiter empfiehst.

00:43:22: So

00:43:22: können noch mehr Eltern von unseren Impüsen profitieren für dich und dafür dass euer Kind später einmal sagen kann ich hatte eine schöne Kindheit trotz

00:43:34: der Trennung

00:43:34: meiner Eltern.

00:43:36: bis bald deine Katja und deine Susanne.

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