10 Monate nach meiner Trennung: Ein wilder Ritt durch Höhen, Tiefen und zurück zu mir.

Shownotes

Vor zehn Monaten habe ich mich nach zehn Jahren Beziehung von meinem Partner getrennt.

Und obwohl ich seit Jahren Trennungsfamilien begleite und so viel darüber weiß, was eine Trennung emotional mit uns macht, war es etwas völlig anderes, diesen Prozess selbst zu durchleben.

In dieser sehr persönlichen Folge nehme ich dich mit durch meine unterschiedlichen Trennungsphasen der vergangenen zehn Monate. Von der ersten Erleichterung nach dem ausgesprochenen Ende. Über tiefe Trauer. Den Versuch, aus der Paarbeziehung direkt eine Freundschaft werden zu lassen. Bis zu der Erkenntnis: Du kommst am Schmerz nicht vorbei.

Ich erzähle dir, warum ich irgendwann den Kontakt zu meinem Ex-Partner komplett abgebrochen habe, weshalb dieser Schritt für mich notwendig war und welche Frage plötzlich viel größer wurde als die Frage nach ihm: Wer bin ich eigentlich ohne Partner?

Wir sprechen darüber, was eine Trennung mit unserer Identität macht, warum Loslassen auch körperlich so anstrengend sein kann und weshalb es oft Mut braucht, Trauer nicht wegzumachen, sondern sie wirklich da sein zu lassen.

Und ich erzähle, wo ich heute, zehn Monate später, stehe. Was ich über meine eigenen Beziehungsmuster und Grenzen gelernt habe, warum ich heute anders in Verbindung mit Menschen gehe und weshalb radikale Ehrlichkeit mir selbst gegenüber für mich zu einem wichtigen Teil dieses Prozesses geworden ist. Diese Folge ist keine Anleitung dafür, wie eine Trennung ablaufen muss.

Es ist mein Weg.

Und vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Phase wieder. Vielleicht gibt dir diese Folge vor allem eines: das Gefühl, dass all die widersprüchlichen Emotionen, die eine Trennung mit sich bringen kann, ihren Platz haben dürfen.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, einen Menschen loszulassen.

Es geht auch darum, wieder herauszufinden, wer du bist, wenn du dein eigenes Bedürfnisglas nicht mehr von einem anderen Menschen füllen lässt, sondern lernst, immer wieder selbst in die Verbindung mit dir zurückzukommen.

Du erkennst dich in dieser Folge wieder?

Vielleicht steckst du gerade selbst mittendrin in deiner Trennung und merkst: Ich möchte da durch, aber ich weiß noch nicht so richtig, wie. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam darauf, wo du gerade stehst, was du brauchst und ob ich die richtige Begleiterin für deinen Weg bin. Hier gehts zum Kennenlerngespräch: https://www.trennungsbegleiterin.de/termine

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Starke Trennungskinder, dem Podcast für getrenntlebende Eltern.

00:00:06: Dieser Podcast begleitet dich in allen Phasen deiner Trennung von der unausgesprochenen bis hin zur Patchwork-Familie!

00:00:14: Hier geht es um Gefühle, Verantwortung und darum wie du deine Trenning bewusst gestalten kannst – immer mit den Blick auf euer gemeinsames Kind.

00:00:23: Dieser podcast ist für alle Eltern deren Kinder später einmal sagen sollen Ich hatte eine schöne Kindheit trotz der Trennung meiner Eltern.

00:00:34: Schön, dass du da bist und schön das du zuhörst!

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zu deinem Lieblings-Podcast Starke Trennungskinder.

00:00:45: Susanne und ich freuen uns riesig, dass Du heute wieder zuhört und eingeschaltet hast und wir begleiten Dich heute durch eine ganz besondere Folge Und vielleicht merkst Du es auch schon weil ich das heute anmoderier.

00:00:57: Wir haben heute einen ganz besonderen Gast in unserem Podcast und zwar ist es die Susanne Selber.

00:01:04: Liebes Susanne, schön dass ich dich heute ein bisschen interviewen würde ich's gar nicht nennen aber das wir heute ein bischen was von dir beleuchten dürfen.

00:01:12: Es wird eine sehr private Folge werden weil uns super wichtig ist dass ihr euch mit uns auch identifizieren könnt dass ihr auch versteht warum wir diesen podcast machen wie es uns geht jetzt in dem Fall wie susanne geht Und deswegen freue ich mich riesig, dass du heute so offen bist und uns unseren Zuhörderinnen ganz viel teilen wirst.

00:01:32: Liebes Susanne!

00:01:34: Magst du uns allen so ein ganz kleines bisschen erzählen was wir heute über dich erfahren dürfen bzw um was es denn heute geht?

00:01:45: Sehr gerne Katja, vielen Dank!

00:01:49: Genau am Wochenende hatte ich die Idee oder anders... Ich habe mich ja selber vor zehn Monaten getrennt, also zehn Monate sind jetzt tatsächlich fast auf den Tag genau.

00:01:59: Wir nehmen die Folge auf am, heute ist der erste September, genau am, einund dreißigzehnten letzten Jahres hat ich mich getrenned von meinem langjährigen Partner.

00:02:09: Wir waren zehn Jahre ein paar und ich möchte gerne heute darüber berichten und zwar durch welche verschiedenen Phasen ich in dieser Zeit gegangen bin weil es einfach wichtig finde, weil ich glaube dass es Menschen da draußen gibt denen es ähnlich geht.

00:02:31: Die sich auch getrennt haben wo vielleicht auch so ein paar Vorurteile auf diesen Menschen haften.

00:02:39: und mir geht's vor allem auch darum euch mal zu erzählen welche Phasen also ich durchlaufen habe und vielleicht erkennt sich ja der einer oder die eine zurühren einfach auch wieder weißt du?

00:02:52: So ein Gefühl von Ach, das ist alles ganz normal was ich da durchmache.

00:02:58: So Normalität auch so ein Stück weit herzustellen.

00:03:01: Ja dafür durften wir ja auch erfahren dass es normal ist.

00:03:03: Für uns ist es ja auch... Da wir uns ja beide getrennt haben.

00:03:09: Es ist für uns ja auch erst mal ungewohnt gewesen und auch Fleck haben in dir die Frage aus Ist es denn normal?

00:03:18: durch lebe und ich glaube vielleicht ist es auch so ein absoluter game changer zu sagen ja genau dass ich darf das fühlen.

00:03:24: Also gerade eben derjenige, der sich trennt hat ja von außen wir haben schon darüber berichtet oft wie du sagst diese negativen Flüsse und die Verurteilung und dass du das fühlern darfst und das Schöne ist... Ich habe das ja auch ein bisschen miterlebt deine Phasen Wir haben immer mal wieder drüber gesprochen.

00:03:43: deswegen finde ich es total schön wenn wir da heute nochmals rüber sprechen.

00:03:46: Und vielleicht darf ich gleich einsteigen und dich fragen, magst du uns erzählen wie es überhaupt dazu kam?

00:03:55: also ohne ins Detail zu gehen aber wie lange du damit gehadert hast dich zu trennen?

00:04:02: Was so deine Gedanken waren oder vielleicht auch deine Ängste und Sorgen waren?

00:04:06: was passiert wenn du dich trennst?

00:04:09: Ja sehr gerne!

00:04:10: Also vielleicht auch so meine Ausgangssituation einen Stück weit zu beleuchten.

00:04:16: Also wir waren zehn Jahre ein Paar, wir haben nicht zusammen gewohnt.

00:04:21: Er war aber im fester Bestandteil vor allem auch bei den Kids.

00:04:24: ne?

00:04:24: Ich hab mich ja getrennt von Papa der Kinder.

00:04:26: da waren die Kinder zwei und sechs Jahre alt er war sozusagen schon da so.

00:04:33: na na es war quasi wie natloser Übergang und das heißt die Kinder sind einfach mal zehn Jahre mit ihm auch aufgewachsen, also in unserer besonderen Konstellation letzten Endes.

00:04:49: Und ja ich habe... wir hatten immer mal so Beziehungskrisen und durch mein Bindungsmuster was eher so ein ängstlich gebundener Typ ist war dann relativ schnell bei mir oder ist bei mir.

00:05:06: Ich würde schon sagen war dieses okay.

00:05:10: ich komme auch im Jahrleih zu richten.

00:05:12: Also wenn wir uns jetzt trennen, also so dieses Szenario.

00:05:16: Wenn wir uns trennen das wäre kein Problem.

00:05:19: Ich bin ja eh alleine ich versuch die Kinder alleine ich krieg das schon hin.

00:05:23: Ich war da recht schnell schon in diesen Gedanken der Trennung und richtig darüber nachgedacht waren es glaube ich so die letzten zwei Jahre wo wir auch wirklich Beziehungsauf und Absaben hatten, wo wir uns hätten Unterstützung holen müssen.

00:05:48: Jetzt soll Marc hinein gesehen ... Aber ja das war so die Ausgangssituation und natürlich hat ja wirklich dieser Gedanke von jetzt muss ich das den Kindern schon wieder sagen.

00:06:00: Ich bin wieder diejenige, die eine Beziehung verlässt.

00:06:04: was passiert wenn Wenn er vielleicht sagt, ich lüde gar keinen Kontakt mehr oder irgendwie sowas.

00:06:13: Mir war das ganz wichtig.

00:06:15: Ich begleite ja seit vier Jahren Trennungsfamilien und ich kenne das alles.

00:06:20: Und jetzt durchlaufe ich es quasi selbst.

00:06:22: Das ist schon dann noch mal was anderes.

00:06:24: Also dass du den anderen mitgibst für deine Gefühle und geh da richtig rein und lass alle Trauerphasen da sein und so.

00:06:34: Und das habe ich selber erlebt.

00:06:38: Das ist schon noch mal was anderes auf der anderen Seite sozusagen, nochmal zu sitzen.

00:06:43: Also du hast gemerkt es geht schon zwei Jahre in dir dass du eigentlich dich gern...es ist ja jetzt eigentlich weil eigentlich du hast zwei jahre hier auch damit bis schwanger gegangen sozusagen und in diesen zwei Jahren oder kurz vielleicht vor dem Tennungsgespräch waren ganz viele Ängste da.

00:06:59: wie geht's weiter?

00:07:00: Jetzt sag ich wieder den Kindern Hast du da Schuld empfunden?

00:07:05: Weil wenn du sagst, jetzt muss ich es schon wieder den Kindern sagen.

00:07:09: Ja ja.

00:07:09: Lief mich

00:07:10: trennen!

00:07:12: Klar war der auch ein Anteil ne?

00:07:16: Okay das heißt aber die Not für dich war trotzdem so groß dass du sagest Ich will nicht trennen Es gibt für mich keine Alternative.

00:07:24: und dann hast du das Trennungsgespräch geführt mit deinem Ex-Partner.

00:07:30: Susanne erzähl uns Wie war das Trennungsgespräch für dich mit den Kindern?

00:07:35: Denn wir sind ja Team Kind und deine Kinder sind da jetzt wesentlich größer als Kinder, als in der zehn Jahre vergangen.

00:07:41: Das heißt du hast ja jetzt teenager Kinder und Jugendliche, die mit denen du ja komplett anders sprichst wie mit einem zwei- und mit einem sechsjährigen Dama ist.

00:07:51: Ja, also ich kann mich noch gut daran erinnern dass ich zuerst mit meinem Sohn gesprochen habe Und dort auch Trauer zugelassen habe.

00:08:02: Also, wirklich im Vergleich zu meiner damaligen Trennung... ...och mich ganz anders verhalten habe und natürlich dieses Gespräch... ...anders geführt habe also mit meinen Sohn jetzt ja überhaupt geführt haben.

00:08:16: Er war damals zwei Jahre alt!

00:08:23: Ich konnte zum Glück mit meinem Ex-Partner so... Dann schon drüber sprechen.

00:08:30: Also nach dem Gespräch ist erst mal ein bisschen Zeit vergangen, ich weiß nicht in ein paar Tagen und dann habe ich ihnen noch einmal gesagt dass es mir so wichtig ist das der Kontakt zwischen ihm und den Kindern beibehalten wird wie wir da eine Lösung finden, eine Möglichkeit auffinden.

00:08:45: Und da wusste ich schon ah!

00:08:46: Da gibt's einen Eingangstourne.

00:08:47: also das ist ja sehr offen Und damit konnte ich auch mit dieser Information im letzten Endes auf das Gespräch mit meinen Sohn führen.

00:08:57: Wir haben uns dann umarmt und

00:08:59: auch

00:08:59: geweint, also ich hab geweint und weiß gar nicht ob er auch, weil so ein auchgeweindert auf jeden Fall war traurig darüber und gleichzeitig konnte ich ihm sagen, du kannst auf.

00:09:09: Er wird weiterhin da sein ja?

00:09:11: Also ... Das Schöne war dann, er hat dann auch Ihnen eine Nachricht, glaube ich, geschrieben oder haben die zusammen telefoniert und hat das dann auch noch mal bestätigt.

00:09:21: Ich bin mit der Mama nicht mehr zusammen, wir sind kein Paar mehr aber ich bin da.

00:09:25: also lasst uns zusammen was machen, dass Unternehmen Kontakt bleiben so.

00:09:32: Und das war das Gespräch mit meinem Sohn, das Gespräche mit meiner Tochter.

00:09:39: Das hat mich dann ein bisschen überrascht, sie hat es sehr getroffen.

00:09:46: Sie hat es sehr getroffen und sagte dann auch im Nachhinein, dass das schon so eine Angst war.

00:09:56: Jetzt geht eine Bezugsperson.

00:10:01: Und brauchte dann auch Zeit erst mal und ist dann erst in Kontakt mit ihr gegangen.

00:10:10: Dann hat sich das aber gut ergeben, weil Katja ... Es war mir wichtig, dass wir heute die Trennungsphasen beleuchten.

00:10:20: Die ich durchlaufen habe.

00:10:22: Wo ich die Trenchung ausgesprochen habe... Ich nenne sie jippie ja Jephase.

00:10:26: Da war es so eine Aufsprungsphase, ne?

00:10:28: So ein... Oha!

00:10:29: Das kennt bestimmt viele,

00:10:30: ne?!

00:10:30: Wenn du die Treenungen ausgesprochen hast das dann so ein... Huhu!

00:10:33: Jetzt ist so'ne Last abgefallen.

00:10:35: Ja, du... Wie du schon gesagt hast, man geht ja schwanger sozusagen und das Kind kommt jetzt zur Welt und... Oh!

00:10:42: Es

00:10:42: ist endlich

00:10:43: draußen!

00:10:44: Und genauso hat sich das auch

00:10:45: angefühlt.

00:10:47: Und dann kamen, ich weiß nicht wie lange die jetzt angedauert hat.

00:10:51: Es kam relativ schnell.

00:10:53: aber auch diese Trauerphase und mit dieser Trauer-Phase, diese Idee direkt zur Übergang eigentlich in Phase drei lasst uns da eine Freundschaft draus machen.

00:11:05: Ja das ist wegen den Kindern.

00:11:07: also wir wollen ja zu freundschaftlich wie möglich auseinander gehen und so und dann hat sich das damit war aber kein richtiger gar kein richtiger Abschied da von der Paarbeziehung.

00:11:22: Warte mal ganz kurz, dann möchte ich einhaken.

00:11:24: Du sagst... Ja!

00:11:24: ... denn da erkenne ich mich ein Stück weit wieder und vielleicht auch ganz viele Zuhörerinnen.

00:11:31: du sagst lass uns in Freundschaft bleiben wegen der Kinder.

00:11:35: Und jetzt frage ich dich Susanne war es wirklich nur eine Anfindungszeichen?

00:11:43: Wegen der Kinder oder ging's da vielleicht ein Stück weiter Um dich, denn natürlich wollen wir im besten Falle Freundschaft Kinder wegen den Kindern blablabla.

00:11:53: Ich glaube aber dass das ganz oft gar nicht der eigentliche Grund ist zu sagen wegen den Kindern, sondern könntest du behaupten, dass jetzt im Nachhinein gesehen da vielleicht doch noch was anders dahintersteckte und die Kinder dückweit auf Vorwand waren?

00:12:11: Dass er in Freundschaft mit dir bleibt?

00:12:14: Ja.

00:12:17: Das war so, das stimmt.

00:12:20: Und ich glaube es ging erst mal darum oder ist jetzt ganz spannend, dass in der Retro-Perspektive zu sehen ... Weißt du Katja?

00:12:32: Ich bin Zeit meines Lebens!

00:12:34: Ich bin jetzt vierundvierzig Jahre alt von einer Beziehung an die nächste gelübt seitdem ich dreizehn Uhr.

00:12:42: Da gab's nie ne Pause.

00:12:44: Ich glaube mein zwanziger Mal Aber es war immer jemand da, es hat sich irgendwie immer ergeben.

00:12:51: Das heißt ich war nie wirklich allein und wir kommen ja dann später noch dazu dass das erst mal nicht funktioniert hat mit der Freundschaft weil ich glaube ich darf versucht habe auch so zu deckeln Gefühle diese Einsamkeit nicht zu fühlen.

00:13:14: Und da war es vielleicht leichter zu sagen, komm wir verstehen uns ja eigentlich noch gut und das war ja auch so.

00:13:19: Wir verstanden uns ja danach auch besser weil wir haben diesen Beziehungsauftrag nicht mehr gehabt.

00:13:24: also ich hatte nicht mehr das Gefühl ich trage die Veranstaltung für die Gestaltung unserer Beziehung.

00:13:29: damit wurde es für uns leichter und wir konnten uns leicht begegnen.

00:13:33: und das haben wir beide gespürt.

00:13:35: und deswegen haben wir beider dann gesagt Lass es uns doch probieren.

00:13:42: aber Ich glaube das funktioniert nicht.

00:13:46: Vielleicht gibt es Fälle, wo es funktioniert.

00:13:48: Vielleicht gibt's Beziehungen, wo direkt funktioniert.

00:13:51: Funktion bei uns hat es nicht funktioniert.

00:13:53: Es ist immer wieder ... sind wir auf so ein paar Ebenen bei verschiedenen Themen dann doch gerutscht, wo ich genannt habe?

00:14:01: Das ist noch nichts Freundschaftliches!

00:14:04: Und ich merke auch, dass ich jetzt eigentlich gar nicht so eine dichtige Antwort gekriegt hab auf mein Hipster.

00:14:11: Welche hast du denn erwartet,

00:14:12: Katja?!

00:14:15: Nein, meine Frage war ob die Kinder so ein bisschen der Vorwand waren um dich aus der Freundschaft zu gehen.

00:14:21: Und du hast es ja bestätigt dass es so ist.

00:14:24: Magst du uns mitnehmen?

00:14:25: Du musst das aber nicht und zu sagen warum du das eigentlich wolltest Warum wolltest du in Verbindung mit ihm bleiben?

00:14:32: Du hast gesagt weil du eben noch nie alleine warst

00:14:35: Ja und war ich ihn sehr mag also Ich mag ihn als Menschen sehr Aber als Paar wusste ich Gibt da keine ... Ich sag keine Möglichkeit mehr für uns als Paar.

00:14:49: Aber

00:14:50: ich versteh das, ich glaube aber trotzdem... Ich bin noch nicht dafür, ich will!

00:14:55: Ich glaub aber trotzdem, weißt du dass ja oft dahinter steckt und der Sprech jetzt von mir ist das was Du weil auch gesagt hast und vielleicht war das die Antwort?

00:15:03: Du hattest vielleicht ein bisschen Angst diese tiefen Gefühle zu fühlen also diese Trauer zu füllen und vor allem diese Einsamkeit zu fühln Weil es etwas Neues ist, weil es etwas ist was sich vielleicht in eine ganz andere Geschichte und Zeit deines Lebens zurückkatapultiert.

00:15:16: Und davor haben wir Angst, und dein System hat jetzt ... Ganz viele Jahre ja auch schon gelernt wie es damit umgehen kann, um in einer Beziehung in die nächste zu stürzen.

00:15:24: Auch unbewusst!

00:15:26: Damit du diese Gefühle nicht fühlst.

00:15:28: Deswegen vielleicht gehen wir mal in die nächsten Phase?

00:15:31: Ja.

00:15:31: Dann kommt das ja ... Du warst aus der Trauerphase dann kurz raus, dann kommen wir machen jetzt ne Freundschaft.

00:15:40: Das hast du erwähnt... Genau hat eben irgendwie nicht geklappt.

00:15:43: Richtig!

00:15:44: Ich hab die Kater diese Phase genannt, das wird nix Faser... Die Erkenntnis mit der Erkenntniss du kommst am Schmerz nicht vorbei und an der Traue kommst Du auch nicht vorbei ne?

00:15:54: Und deswegen habe ich dann ähm.. Das Initial ging von mir aus dass ich gesagt habe ich möchte mit Dir erst mal keinen Kontakt mehr haben gar kein.

00:16:05: und

00:16:06: woher kann der Mut das zu

00:16:08: sagen?!

00:16:13: Ich glaube dem ist eine Meinungsverschiedenheit vorausgegangen.

00:16:19: Ich würde jetzt tatsächlich Meinung zu sagen mit Absicht-Meinungsverschiedenheit, weil es war kein Streit oder so sondern zwar eine Meinunsverschiedenkeit wo ich gespürt habe du bist hier noch verstrickt.

00:16:34: Du bist hier nach auf der paar Ebene verstrickt und du wirst es nicht lösen können wenn du du kleibst Wenn du diesen Menschen...wenn du ihn Neue wirklich neu betrachten möchtest und vielleicht geht es in eine Form der Freundschaft, vielleicht auch nicht.

00:16:57: Dann geht das nicht von da wo wir jetzt gerade stehen.

00:17:01: Es braucht einen wirklich ein Auseinandergehen, keinen Kontakt haben mit mir sein.

00:17:09: Ich hatte große Sehnsucht nach mir selbst Wer bin ich denn wenn niemand da ist?

00:17:19: Und deswegen war's für mich unumgänglich den Kontakt tatsächlich abzubrechen.

00:17:26: Ja, es war dann auch von einem Tag auf den anderen Lärdneten wirklich sehr viel Kontakt bis dahin.

00:17:31: man könnte sagen Schau mal wenn wir jetzt zeitlich betrachten War das im Zwei-Ast in Juli als der Kontaktabbruch war Wichtig waren wir wieder nicht Kontaktabbrauchen mit mir aber bitte nicht mit den Kindern.

00:17:46: so.

00:17:47: und Und dann Katja kam ich in die nächste Phase, nämlich A. Ich würde sie vermischen in die Findungsphase was ich gerade schon gesagt habe wer bin ich eigentlich ohne Partner?

00:18:02: und in die Trauerphase?

00:18:03: Ich bin dann noch mal richtig reingeknallt da hat es mich richtig erwischt.

00:18:11: das war krass.

00:18:14: Wer bin ich?

00:18:15: Ich hab's mir nochmal aufgeschrieben wer bin auch ohne Bestätigung eines anderen Menschen wenn mich niemand mehr bestätigt

00:18:26: Verstehe ich, ist sehr oft so auch wenn die Kinder aus dem Haus sind.

00:18:28: Wer bin ich ohne Kinder?

00:18:29: Wer bin nicht ohne Partner?

00:18:33: Wer Bin Ich Ohne Die Umstände von Außen über die ich mich vielleicht ein Stück weit definiere?

00:18:39: Ja.

00:18:41: Susanne wie hast du es geschafft durch diese tiefe Trauer?

00:18:44: Ich kann mir vorstellen dass das natürlich eine traurigkeit eine angst auf form allein sein war weil da ein bisschen Wut Vielleicht Auch Sorge, schaffe ich das durch diese Gefühle zu gehen.

00:18:57: Was passiert mit mir?

00:18:58: Wenn ich diese tiefen Gefühlen fühle... Denn sie sind ja nicht schlecht!

00:19:03: Sie sind einfach nur fassbar intensiv und meistens ist es ja die Angst davor sich zu fühlen aus Angst.

00:19:11: Ich schaff es nicht doch gefühle kann ich immer fühlen.

00:19:14: Ich schaffe es immer.

00:19:15: Es ist die Erfahrung.

00:19:17: ich bedauere dass ich es schaffe.

00:19:20: Doch

00:19:20: gibt's was wo du sagst das hat mir Wirklich geholfen, es hat mir Unterstützung gegeben.

00:19:26: Du hast einmal dir ganz tolle Blumen gekauft und hast dir selber was Gutes getan!

00:19:30: Da hattest du aber wahrscheinlich auch schon ein bisschen so'n Aufschwung... Aber in dem lass uns doch mal in diesen Moment, weil ich glaube dann kann sich jeder und jede finden.

00:19:40: wenn ich in diesem Moment bin wo ich so tief traurig alleine einsam angstvoll was auch immer bin ist der Impuls ja meistens okay das mache.

00:19:51: jetzt fange ich an zu putzen.

00:19:53: Jetzt lenke ich mich ab, genau da drin zu bleiben!

00:19:57: Ist ja schon mal der erste Shit mutig zu sein.

00:20:00: Ich fühle das jetzt.

00:20:02: Könntest du oder was hat dir geholfen dass du sagst?

00:20:05: Ich bleib da jetzt drinnen und ich fühle es und bin im Vertrauen.

00:20:12: Also was mir sofort einfällt ist... Ich habe viel mit meinen Arten gemacht also wie gerade groß auf Händen vom Atem reisen und habe das Dutt erst so richtig für mich entdeckt.

00:20:30: Und

00:20:31: habe,

00:20:33: weil das ja genau das ist was ich in meinen Begleitungen mitgebe und hab auch Übungen angewandt die ich in meine Bekleidung mitgegebe aber das Allereinfachste ist es dass zuzulassen.

00:20:47: Ich habe mich hingelegt und hab's zugelassen geheult wie ein Schlosshund und hab das da sein lassen, und hab sogar ... Und danach?

00:21:02: Das ist ja so eine Rheinigung.

00:21:06: Du siehst zwar aus wie ein überfahrene Frosch.

00:21:09: Also das ist schon verrückt!

00:21:12: Man ist auch müde zu weinen.

00:21:14: Ja,

00:21:15: körperlich habe ich das gemerkt.

00:21:19: Meine Knochen tun dann weh, also mein ganzer Körper tut dann so weh.

00:21:23: Ich musste mich auch zwischendurch immer mal hinlegen.

00:21:25: Also am Nachmittag einfach mal so ein Powernet machen, das ist Trauer ist anstrengend und dadurch hat ja dass ich aber ja so viel du weißt hier unsere Petra Berghaus die wir bei uns hatten im Podcast um da wo sichs immer ins Thema Trauer geht Und dann irgendwann hat sich ein Gefühl eingestellt von Ah!

00:21:46: Da is sie wieder Komm Freund in Trauer.

00:21:49: Wir gehen mal zusammen jetzt wieder aufs Sofa oder wohin auch immer, wo.

00:21:53: ich leg mich auf meinen ... Ich hab so ein Holzfußboot und da lege ich mich hin.

00:21:56: Erde mich!

00:21:57: Und dann las sich es einfach geschehen

00:21:59: tatsächlich.".

00:22:00: Eins möchte ich gern aufgreifen.

00:22:02: Du hast was so Schönes gesagt und du hast es in den Knochen gespürt ja?

00:22:06: Da merken wir wieder dass diese Gefühle alle in unserem Körper stecken.

00:22:11: Und das wir's so sehr fühlen sollten... Auch körperlich fühl'n sollten.

00:22:19: Eine Strategie kann ja unter anderem auch sein.

00:22:20: Du hast gesagt, du legst dich hin und erdest dich, du atmest oder machst Atemübungen, du regulierst dich.

00:22:27: Eine Strategied kann ja auch sein dann vielleicht sogar zu tanzen.

00:22:31: Die muss alles mal rauszuschütteln und rauszutanzen sich zu bewegen oder aufs Fahrrad zu sitzen in die Natur zu gehen an die frische Luft zu gehen.

00:22:42: Das können wir auch sehr schön erdenen Das muss ja nicht unbedingt der Atem sein, wobei ich bei dir bin.

00:22:47: Dass der Atm wahnsinnig gut unseren Nervensystem einfach reguliert.

00:22:52: Ja oder findet bestimmt gerade jeder was für sich.

00:22:55: Aber in dem Moment hat das für mich gut gefunden und kann da gut auch körperlich reingehen.

00:23:01: Und weil du grad sagst Wald und draußen sein Jahr vor allem Rituale beizubehalten also ich schocke drei bis viermal pro Woche immer zum gleichen Tag fast immer zur gleichen Uhrzeit und das habe ich mir beibehalten.

00:23:14: Das passiert ja ganz oft, wenn es uns nicht so gut geht dass wir sagen ach naja dann lasst mal das jetzt mal weg und da hab' ich mich aber echt diszipliniert und das hat mir gut getan.

00:23:24: also das war echt...das war schön!

00:23:28: Und als Ressource möchte ich noch aufführen meine Freundinnen.

00:23:32: Also die haben mir da so vielheit gegeben.

00:23:37: das ist so wichtig wirklich gute Freundinnen oder Freunde an der Seite zu haben, die dir zuhören.

00:23:45: Die dich auffangen und dir einfach mal schreiten, wie geht's denn dir, Mold?

00:23:49: Und es war also liebe Grüße an alle!

00:23:52: Das ist... Ich lieb euch!

00:23:57: Es geht ja ganz oft ums Aussprachen.

00:23:58: Um das Aussperrn.

00:23:59: jemanden, der zuhört und sagt, ich verstehe dich.

00:24:02: Ja, jetzt reicht er auf schon und der vielleicht noch einen Zustuch gibt und sagt Wenn du das Gefühl hast, du schaffst es nicht.

00:24:10: Dann helfe ich dir, dann sind wir zu zweit.

00:24:13: Kannst

00:24:14: du

00:24:14: alleine sein wie in dieser Beziehung?

00:24:19: Mir fällt noch was ein... Ich habe mir viel aufgeschrieben.

00:24:24: Ganz viel notiert also wie so ein Trennungstagebuch.

00:24:27: Also nicht wie sondern ich hab mir einen Trennungs-Tagebuch angelegt und jetzt wollte ich noch etwas dazu sagen

00:24:38: mit den Freundinnen vielleicht

00:24:40: und ein ganzes Freundinnen-Trennungstagebuch aufschreiben.

00:24:45: Deine Rituale!

00:24:46: Ach, weißt du was?

00:24:51: Glaube ich so dieses... Also nicht das Schmerzlichste war.

00:24:54: aber was mir in dem Zusammenhang gerade einfällt ist wenn du so lange mit einem Menschen zusammen bist und zehn Jahre es einfach eine langen Zeit dann lässt du einen Teil deiner Identität bei diesen Menschen.

00:25:12: Das ist, glaube ich auch das Schmerzhafte.

00:25:15: So dieses ... Sie hat mir vorhin schon kurz angesprochen.

00:25:20: Wer bin ich ohne ihn?

00:25:22: Auch mal zu beobachten, verhalte ich mich jetzt anders!

00:25:29: Also ich kann das gleich... Ich hoffe ihr wisst wie was ich zum Ausdruck bringen möchte aber ich glaub es hat viel mit... Ich habe das mal gehört von jemandem und das fand ich sehr eindrücklich.

00:25:39: wenn wir in eine Partnerschaft eingehen.

00:25:41: Wir sind ja so zwei Kreise, zwei Individuen Verschmelzen vielleicht nicht, aber die Kreise waren dann so ineinander gezeichnet.

00:25:53: Und jetzt bei einer Trennung geht das ja wieder auseinander und dass es glaube ich dieses Auseinander gehen ist ja ein Schmerz.

00:26:02: Wir haben ja Dinge miteinander geteilt unsere Ausdinger ausgesprochen, die wir vielleicht anderen gegenüber noch nie ausgesprungen haben und so.

00:26:10: und jetzt ist halt und glaubt er sind da wieder So ein Stückmal auch bei meiner Vision oder Mission, meiner Art wie ich begleite.

00:26:20: Wir fetzen das jetzt mal auseinander ist sondern so langsam es auseinander gehen.

00:26:28: Ich verstehe total was du meinst man lässt.

00:26:30: Ich glaube dass dies auch ein Stück des Schmerzes der uns am unbewusstesten ist weil wir vermissen ja meistens dann den dabei und zwar ja sodass wir eben nicht alleine sind sowie du's beschreibst aber was wir auch lassen is immer da hast du völlig recht.

00:26:42: es sehe ich zu einem tausend Prozent aus Stück weit unserer alten Identität.

00:26:49: Weil dadurch, dass wir uns entschieden haben, das wir uns zerdennen, stehen wir irgendwo an einem anderen Punkt in unsere Entwicklung.

00:26:56: Jens Korsen sagt ja auch, das Leben ist dafür da, wickeln.

00:27:01: Aus den ganzen Muster, die wir bekommen haben, wo wir eingewickelt wurden aus den Bindungsmusterprägungen, dass sie uns daraus auch wieder entwickeln weil es eigentlich nicht unsere Identität ist und eine Identität, die Wir bekommen haben oder aus der wir etwas gemacht haben, Wo wir uns verbickelt haben.

00:27:18: Das ist glaube ich unser Ursprung.

00:27:20: Und da lässt du ein Stück weit natürlich gehen Weil Du entwickelst Dich eben weiter und dafür bekommst Du ja.

00:27:28: und jetzt kommt meine Frage Eine neue, ein Stück weit neu Identität und die Vistassanne.

00:27:35: Hast du eine Antwort darauf auf die Frage wer bist Du denn jetzt ohne ihn?

00:27:42: Wer bist du denn jetzt alleine frei in deinem... In deiner Wohnung ohne Beziehung?

00:27:49: Kannst du das schon sagen oder ist es zu frisch?

00:27:53: Ich glaube

00:27:53: ich bin neun jetzt vielleicht in dir.

00:27:56: Ja Ich habe mir im Zuge meine Aufzeichnungen, dann natürlich bin ich auch kritisch mit mir umgegangen.

00:28:05: Also habe auch geschaut okay was hab ich in die Beziehung mit hinein gegeben und was hätte ich anders machen können?

00:28:12: Das zum einen und zum anderen habe ich mir auch notiert.

00:28:15: was darf der Mensch mitbringen den dem ich wieder in mein Herz lasse?

00:28:22: damit meine ich nicht das Äußere, sondern tatsächlich irgendwas ist mir wichtig.

00:28:26: Was für Werte sind mir richtig?

00:28:29: Wo möchte ich auch nicht über meine Grenzen gehen?

00:28:31: und ich glaube da sind wir auch bei einem guten Thema, weil ich nämlich gemerkt habe, oh im Nachhinein gesehen hier bin ich über meine Krenze gegangen, da bin ich schon drübergegangen und da so.

00:28:42: Und da hab' ich mir gesagt und das wirst du nie wieder tun!

00:28:44: Du bist und wirst authentisch so sein als die Person wie du heute bist.

00:28:52: So, du wirst dich weder verstellen noch wirst du jemandem gefallen wollen.

00:28:59: Du

00:29:00: bist einfach die, die du heute bist.

00:29:02: in anderen Ausdruck habe ich grad nicht dafür und deine Frage war ja.

00:29:07: also wenn ich mich jetzt vorutten würde würde ich sagen und das hab' ich mir auch so ein bisschen mit als siebente Phase und damit erst mal letzte Phase für mich zumindest aufgeschrieben es ist so die neugierige Phase.

00:29:21: Also jetzt habe ich das Gefühl wirklich losgelassen zu haben und ich hab mir aufgeschrieben, los gelassen beziehungsweise freigelassen.

00:29:32: Also freigelasen im Sinne von mich freigalassen und letzten Endes auch um ihn freigelaßen.

00:29:39: So für tatsächlich ja wieder für Herzensmomente also für jemanden der wirklich mein Herz berühren darf.

00:29:52: Und da stehe ich jetzt gerade und bin neugierig, was das Leben so für mich beeinträchtigt.

00:29:59: Wenn du es erzählst,

00:29:59: könnte ich platzend verfreut.

00:30:02: Ich merke das wirklich überall in mir kribbelt.

00:30:07: Ja wir strahlen das ja dann auch aus!

00:30:10: Wir straheln sie dann auch Aus wenn wir wissen oder du steißt es jetzt auch aus.

00:30:14: So dieses losgelöst sein, dieses irgendwie ein bisschen heller sein... Luft bekommen, verstehst du?

00:30:20: Also ich merke das immer sehr extrem körperlich unter.

00:30:24: Ja!

00:30:25: Ich freue mich da dazu für dich, weil ich glaube, du hast die Freude auch hier... ...sehr in dir und eigentlich werde es jetzt super schön diese Folge abzuschließen.

00:30:35: Mir blende aber noch eine Geschichte auf dem Herzen und du kannst doch sagen nee okay wir lassen das jetzt so schön rund, aber ich möchte Super gern einmal noch mal retrospektiv.

00:30:45: Du hast gesagt, Sannin du bist ein ängstlich gebundener Typ.

00:30:48: also das heißt wenn es dir irgendwie vielleicht so eng wird gehst du eher in den Rückzug.

00:30:52: so ich schaff das ja alleine Ängstlichen Typ der dann alles ist halt Ja klar machen.

00:30:56: wir machen wir aus Angst verlassen zu werden.

00:30:59: Wir haben ja die mehrere Komponenten und du hast gesagt oder Ich frage dich wart ihr dass damals auch bewusst was du für ein Bindungstyp bist, also warum du?

00:31:15: Beziehungsweise dass du in den Momenten eher auf Rückzug gehst und sagst ah nee stop ich mach das jetzt mal alleine.

00:31:20: War dir das bewusst?

00:31:23: Ja!

00:31:24: Das wurde mir dann immer bewusst her.

00:31:26: Also ich bin ja schon sehr lange dabei mich zu hinterfragen

00:31:32: und

00:31:33: auch mein Verhalten zu hinter fragen warum tue ich dieses oder jenes?

00:31:40: Und daher war mir das schon bewusst, ja.

00:31:47: Hat es dir geholfen, dass du es wusstest?

00:31:50: Weil du sagst, es wurde dir immer bewusster.

00:31:52: also das heißt du hast es schon gemerkt aber konntest vielleicht noch nicht so greifen.

00:31:56: Du wusstet vielleicht auch warum Aber konntes nichts zu greifen.

00:31:59: Warum mache ich das denn weiter?

00:32:02: Das bräuchte ich dann, dass sich das mal vielleicht lass weil offensichtlich ist es tatsächlich so ein So ein Muster von mir, dass ich da vollziehe.

00:32:11: Dass sich jemand das so ein Stück weit hinlässt und dann

00:32:13: ahn' ich doch!

00:32:14: Ja ja... Und das ist ganz interessant Katja, dass es gut, dass du die Frage nochmal gestellt hast wenn mich über zum Beispiel bei meiner besten Freundin also im Sinne von Ich darf mich ausdrücken, ich darf nicht zeigen und es geschieht kein Bindungsabbruch.

00:32:38: Also Ich darf meine Wahrheit sprechen.

00:32:46: Und ich glaube, dass ich das oft nicht getan habe eben aus der Angst heraus... Also was?

00:32:57: Nein!

00:32:58: Aber aus der angst heraus geht der Mensch aus der Bindung heraus und das übe ich jetzt gerade sehr also auch als Beispiel zum Beispiel.

00:33:10: Ich bin ja wieder auch bereit Menschen kennenzulernen und tue das auch Und in den sogenannten Dating-Prozess übe ich das ganz genauso.

00:33:20: Ja, also auch schon bevor ich mich mit jemandem treffe, schon abzuklären passt das oder passt es nicht?

00:33:26: und dann auch ganz klar zu sagen du pass auf, dass wird hier nichts mit uns.

00:33:31: Also das gar nicht erst darauf ankommen zu lassen und mal zuschauen sondern Wirklichkeit.

00:33:36: ja weißt Du meine mein Prämisse ist gerade höher aus dem Bauchgefühl.

00:33:41: Denn Bauch gefühlt hat recht!

00:33:45: radikal ehrlich zu dir selbst und letzten Endes auch zu dem anderen.

00:33:51: Und das ist ein Übungsfeld, macht aber auch Spaß!

00:33:55: Weil ich merke, dass ich gestärkt da rausgehe...

00:33:59: Ja, und du wächst dadurch?

00:34:01: Du entwickelst dich ja wieder.

00:34:02: Ich entwickel mich ja.

00:34:04: Also ich schließe es mal ab und korrigiere mich wenn ich's falsch mache oder wenn ich was sage, das du nicht so gemeint hast.

00:34:10: Das bedeutet, dass du dein Bindungsmuster mit dem Engstchen, das war dir bewusst.

00:34:14: Es wurde dir aber immer bewusster und du hast aber oft darauf verzichtet zu sagen was du brauchst oder was deine Bedürfnisse sind aus Angst Dass dein Gegenüber geht weil Du hast es aus irgendwelchen Gründen so gelehrt Jetzt wurdest ihr ja immer bewosster Und du hast irgendwie gemerkt in deiner Persönlichkeitsentwicklung die ich bin da nicht mehr d'accord Ich kann das so nicht mehr stehen Hast ein Muster durchbrochen Was dich getrennt?

00:34:34: Hast Dich der Trauer gestellt und hast jetzt für dich beschlossen, okay das ist ein Stück meiner alten Identität.

00:34:41: Dieses Muster!

00:34:42: Und es wird bestimmt irgendwie mehr wieder kommen in kleinen Situationen.

00:34:46: Ja wir können ja das nicht einfach von heute auf morgen abstellen aber es kommt bestimmt immer wieder.

00:34:50: nur du wirst damit viel anders umgehen und viel leichter für dich umgehen.

00:34:55: Das ist das was du sagst und da identifiziere ich mich zu einem Tag somit.

00:35:00: Das zu durchbrechen ist im Prozess und dafür dürfen wir uns unbedingt Zeit nehmen.

00:35:04: Und du hast dir dafür auch Zeit genommen, du bist richtig gefühltet durch... ...und das ist mir noch wichtig zu sagen.

00:35:11: es muss nicht, ich muss erstens mal nicht geheilt sein um einen neuen Dating-Prozess zu gehen sondern was du jetzt gerade auch lernst dass seine ist nicht unbedingt in der Liebesbeziehung zu heilenden Anführungen, sondern du lernest ja auch in den Gesprächen mit deinen Freundinnen oder wir hatten auch ein Gespräch, erinnere ich mich.

00:35:33: Wo du lernst hey!

00:35:37: Auch eine Freundin ist ja auch ne Beziehung geht nicht in den Kontaktabbruch wenn ich wirklich meine Bedürfnisse äußere und sag was in mir vorgeht.

00:35:46: Ich mein du sagst das hier auch nicht als Vorwurf es kommt doch drauf an Ja du sprichst es ja aber wirklich sehr bei dir bleiben aus.

00:35:55: Dadurch kannst du ja auch schon weiterreißen.

00:35:58: Es muss nicht die Liebesbeziehung sein, es kann auch ein Gespräch mit einem Chefs sein oder so.

00:36:02: Also vielleicht ist das auch noch mal wichtig zu sagen, es muss nicht immer die Liebsbeziehungen sein, die uns beim entwickeln hilft und die uns bei dem Prozess des Freiwerdens, des Verwickelungshilfs sondern es kann eine andere Beziehung werden.

00:36:16: Und ich merke immer noch diese Freude wird das Gefühl schluft dass du in dich rein und bin total gespannt Wie das so weitergeht, wie deine Reise da auch so weiter geht.

00:36:30: Wie intensiv dein Strahlen dann auch noch wird wenn du dann auch den Gründungspreis mit nach Hause nimmst vielleicht?

00:36:39: Aber mal unabhängig von dem!

00:36:42: Ja aber es kann ja gar nicht ansprichlich sein.

00:36:45: Genau ich bin nominiert für den sächsischen Grunderinnenpreis.

00:36:52: Das ist natürlich... Also freue ich mich natürlich sehr, das Thema Trennung und die Begleitung der Trennung an eine Bühne gekommen.

00:37:00: Und auch eben die Wichtigkeit erkannt wird.

00:37:04: Und Katja um nochmal zurückzukommen zu deiner Frage, dass ich dich ja vielleicht berichtigen soll wenn du was nicht richtig zusammengefasst hast und du hast es perfekt zusammengefasst ist.

00:37:13: Plötzlich so!

00:37:15: Was ich jetzt wirklich zum Schluss da sein, da lassen möchte für alle da draußen... ...was ich festgestellt habe.

00:37:22: Verbindung zu einem Liebes Menschen, nennen wir es jetzt mal so, ja zu einem Menschen wo ich mir vorstellen kann ein paar Bindung einzugehen.

00:37:34: Ist wichtig und gleichzeitig sind die Freundschaften, die ich habe jetzt in meinem Leben wichtiger?

00:37:46: Die sind mir.

00:37:46: also wenn ich mich entscheiden müsste würde ich für meine Freundschaftin entscheiden

00:37:54: Und vielleicht Susanne würdest du dich erst einmal für dich entscheiden.

00:37:59: Ja Wichtig und das habe ich ja auch in diesem Prozess getan.

00:38:04: Und da bin ich immer noch drin, also...

00:38:11: Es ist total paradox, dass wir uns dann oft anpassen oder in Gewohntes zu gehen und zurückstecken.

00:38:18: Die wichtigste Beziehung, das sagt sich so leicht, ist die Beziehungen zu dir selber.

00:38:22: mit dir lebst du am längsten zusammen und gleichzeitig finde ich auch eine der schwierigsten Beziehungen und zeitgleich auch einer der schönsten.

00:38:33: Und ich finde, mir kann kein Mensch der Welt ... Auch kein Tier der Welt wobei die noch mal anders sind.

00:38:41: So eine schöne Beziehung zu mir geben wie Ich mir dir ähm... Zu mir selber!

00:38:50: Oder sehr emotional oder mach immer wases Und es ist ein ganz intensiver Prozess, den ich mit mir selber mache.

00:38:57: Damit ich mich einfach auch mal Dinge erlaube, das einlassen zu dürfen und sagen zu dürfen.

00:39:03: Ich bin deswegen nicht weniger wert nur weil ich was sage aus Angst der andere geht aber ich bin es mir doch wert.

00:39:11: Genau!

00:39:11: Und das Katja da mag ich... Ich weiß gar nicht, wir haben es schon achtzigtausendmal gesagt.

00:39:15: Das ist das Ende, das knüpft sich so schön an.

00:39:18: Ich mag das gerade unglaublich mit mir zu sein.

00:39:21: also ich mochte das schon immer mit mir zu sein, also immer weiß ich nicht.

00:39:26: Aber wenn so lange ich denken kann schon... Also ich mag es auch alleine zu sein mal Abstand zu haben.

00:39:32: auf der anderen Seite bin ich ein sehr näher Mensch.

00:39:36: Ich mag das zu kuscheln, beruhigen und sowas mag ich unglaublich.

00:39:44: Und in dieser Phase bin ich jetzt gerade ich weiß noch nicht zum heutigen Zeitpunkt der Aufnahme ob ich wirklich schon bereit wäre, wieder in eine intensive Eins-zu-Einsverbindung hineinzugehen.

00:39:59: Weil ich gerade so schön mir im Kontakt bin und natürlich schießt das eines anderen nicht aus.

00:40:07: Mein Wunsch war es immer frei zu sein und dennoch mit jemandem verbunden Und dieser Wunsche ist da und der weiß dass er sich erfüllen wird.

00:40:19: Das weiß ich.

00:40:21: Aber erst mal genieße ich jetzt gerade die Zeit mit mir und mit diesem Gefühl, was grad zu in mir wohnt.

00:40:29: Es ist alles möglich!

00:40:31: Ich bin verbunden, ich bin mit mir verbunden.

00:40:33: Ich mag mich, ich liebe mich sogar an den einen Tagen mehr oder an den anderen weniger

00:40:39: aber

00:40:40: im Runde genommen finde ich mich auch cool so.

00:40:44: Und ich glaube das ist ganz wichtig weil ich sonst mit dieser Bedürftigkeit Immer woanders hingehen werde und sagen würde, du mein Topf ist gerade leer bitte fühl mir den mal auf.

00:40:56: Ich habe das so ein schönes Bild was ich auch in meinen Begleitung mitgebe.

00:40:59: wenn wir mit so einem leeren Glas losgehen zu unserem Partner und sagen komm für mich das mal auf mit Sicherheit, Mit Freiheit, Mit Lebendigkeit usw.

00:41:10: Und dann ist das Glas aufgeführt aber ich kann es nicht mehr selbst fühlen und dann geht der Partner und nimmt das Glas ja mit er lässt das ja nicht bei dir Stehst du wieder da?

00:41:20: Einmal ausgeschüttet.

00:41:22: So, bitte schön!

00:41:23: Und deswegen ist es so wichtig... Das ist vielleicht ein schönes Ende jetzt.

00:41:27: Es ist so wichtig dir dein Bedürfnisglas selbst zu erfüllen.

00:41:33: So so wichtig.

00:41:34: Macht das erst mal und dann wenn's quasi übervoll ist Dann kannst du diese Fülle an andere Menschen letzten Endes auch abgeben Was nicht bedeutet dass vorher wir keine Beziehung oder Verbindung eingeben sollen oder dürfen.

00:41:49: Du solltest jetzt nicht, ich bin total voll und jetzt darf ich erst rausgehen aber ... Ich denke schon es ist unglaublich wichtig gut mit dir in Verbindung zu sein um zumindestes zu wissen.

00:42:01: wie komme ich immer wieder in die Verbindung zur mir zurück?

00:42:04: Die fülle ich mein Glas auf ja.

00:42:06: Ja.

00:42:07: Hey Bist du so eine?

00:42:08: vielen lieben Dank für die schönen Abschlussworte!

00:42:10: Vielen lieben dank dass wir heute einen Einblick in deinem Prozess erhalten haben dass es uns allen genauso geht wie unsere Zuhörerinnen und dass wir aber fähig sind.

00:42:24: Und das möchte ich sagen, wir sind fähiger zu aus unserer eigenen Kraft diesen Prozess überstehen oder durchstehen zu können.

00:42:37: Ich möchte sagen, es lohnt sich immer auch wenn wir manchmal nicht wollen Aber es lohnt sich denn die Freiheit und dieses innere, warme, helle Leuchten der Gefühle, das wir dann empfinden.

00:42:49: Und auch körperlich spüren ist unbezahlbar!

00:42:53: Es ist jeden Schmerz und Leid und Trauer und Anstrengung absolut wert.

00:42:58: Damit schließen wir heute die Folge ab und wünschen dir einen wunderschönen Tag.

00:43:02: Wir danken dir sehr fürs Zuhören und freuen uns sehr bis

00:43:05: zum nächsten Mal.

00:43:07: Vielen Dank halt ja für die Einladung!

00:43:11: Tschüss!

00:43:12: Das war eine neue Folge von Starke Trennungskinder.

00:43:20: Schön, dass du dabei warst!

00:43:23: Abonniere gerne unseren Podcast und schau in die Show-Notes.

00:43:26: dort findest du alle Links und Infos zur Folge.

00:43:30: Wenn dir die Episode gefallen hat freuen wir uns sehr wenn Du den Podcast

00:43:34: bewertest oder weiter empfiehst.

00:43:36: So können noch mehr Eltern

00:43:38: von unseren

00:43:39: Imposen profitieren.

00:43:41: Für dich?

00:43:42: Und dafür das euer Kind später einmal sagen kann Ich hatte eine schöne Kindheit, trotz der Trennung meiner Eltern.

00:43:50: Bis bald!

00:43:51: Deine Katja und deine Susanne.

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